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SPRACHLIEBE - MIT LUST UND LIEBE SPRECHEN

WORTSAMMLUNG VON A BIS Z


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Für einzelne Wörter gibt es separate Seiten:
   →ARBEIT
   →DEMOKRATIE
   →FLÜCHTLINGE
   →GLÜCK
   →KINDER    →KULTUR
   →SPRACHE
  →TEILEN 
   →VOLK





Sommersondermeldung 09.08.2017
In der neuen Auflage des Standard-Rechtschreib-Nachschlagewerkes der Deutschen, des Dudens, soll es um die 5000 neue Wörter geben. Dazu gehören z. B.:
"Flüchtlingskrise", "Fake News", "postfaktisch".
Offenbar sind die Wörter, die aus dem "englisch-amerikanischen Raum" kommen, dabei in der Mehrzahl.
Nun sind es rund 145.000 Wörter, die in der 27. "völlig neu bearbeiteten und erweiterten Ausgabe" des "Duden" zu finden sind.
Man kann nur hoffen, dass die Dialektik von Qualität und Quantität ("Masse statt Klasse" oder "lieber weniger aber besser") nicht zu Lasten der Sprachqualität  geht.
Einige Korrekturen an der unsäglichen Rechtschreibreform hat es zumindest gegeben, auch sind einige Wörter wieder sang- und klanglos verschwunden.
Das lässt hoffen ...

Wer sich ausführlicher über dieses neue Regelwerk der Rechtschreibung der deutschen Sprache informieren will, findet lesenswerte Artikel z. B.
- in der "F.A.Z." vom 08.08.2017: 
            "Was im neuen Duden steht"externer Link, öffnet in neuer Seite
- in der WELT  vom 08.08.2017:
             "Neuer Duden: Das verborgene  Drama um das Wort »Volksverräter«"externer Link, öffnet in neuer Seite

Neujahrssondermeldung 01.01.2017
Die Österreicher - man glaubt's nicht - haben ein Wort erfunden, das im Rennen um das längste deutschsprachige Wort ("gaanz laange Wörter") alle meine bisherigen Rekordwörter "um Längen" geschlagen hat:
           Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung.
Das wird sicher für viele Jahre (für immer?) der ABSOLUTE REKORD bleiben, sowohl nach der Anzahl der Wörter, aus denen sich das Gesamtwort zusammesetzt
(bei o. g. Langwort wurden diese sieben Basiswörter  - mit Variationen natürlich - verwendet: Bund, Präsident, Stich, Wahl, wieder, holen, Verschiebung) der alte Rekord  lag bei 6 - bei der "Tierschutznutztierhaltungsverordnung"), als auch nach der Anzahl der Buchstaben (hier sind es 51, der alter Rekord  betrug 41 bei Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz).
Ich bin begeistert!


Meine "WORTSAMMLUNG VON A BIS Z" habe ich über viele Jahre aufgebaut. Sie enthält Beispiele sowohl von "ausgewachsenem Blödsinn" und hässlichen Wörtern als auch von solchen, die typisch für unseren heutigen Zeitgeist sind. Es gibt Wörter, die vom Aussterben bedroht sind oder solche, die hoffentlich bald aussterben werden.

Vor allem finden sich hier jedoch auch  schöne, klangvolle Wörter  sowie Wörter, die den lebendigen Wandel und die weiter wachsenden Ausdrucksmöglichkeiten unserer Sprache sichtbar machen.

Da die Sammlung zu einzelnen Wörtern inzwischen recht umfangreich geworden ist, habe ich diese als separate Seiten angelegt, z. B. zu den  Begriffen "Arbeit", "Demokratie" und "Volk". Die Übersicht ist oben, direkt unterhalb der ABC-Leiste zu finden.

Quellen werden nur gelegentlich genannt, soweit es mir sinnvoll erscheint.
Damit die Sammlungen übersichtlich bleiben, habe ich die Quellenangaben für die meisten Wörter, Wortgruppen und Textstellen zwar für mich notiert, aber zumeist nicht öffentlich angefügt. Sollte sich also jemand für eine exakte Quellenangabe interessieren, die hier nicht genannt ist, genügt eine Nachricht (s. u. Kontaktformular) und ich lasse sie ihm zukommen.
Für Wörter, die sehr häufig  und in verschiedenen Medien auftauchen, erfolgt keine Quellenangabe.
Häufig genutzte Quellen werden hier nur mit ihrem Quellenkürzel angegeben. Dann führt ein in eckigen Klammern stehender, hochgestellter Link auf die ausführlichen Angaben im QUELLENVERZEICHNIS.
(Ich hoffe, aus diesen Notizen wird nebenbei ersichtlich, dass alle Wörter "handgesammelt" sind, immer aus einem konkreten Bezug heraus, den ich i. a. ebenfalls notiert habe. - ich habe also nicht einfach mal gegoogelt und dann alles, was ich finden konnte, abgeschrieben.)

Wenn es gedankliche Verbindungen zu weiteren Wörtern gibt,  wird in "siehe auch" auf dieses Wort innerhalb der Wortsammlung verlinkt.

Als Beispiel sei erwähnt:
Bei der "Armutsquote" gibt es keine Quellenangaben, da es ein allgegenwärtiges Wort ist. Ihr "Schubkasten" ist "amts-deutsch". Der Verweis "siehe auch" führt auf das Wort "Quote".

Das "KLATSCHWEIB" wird schließlich zahlreiche der hier zusammengetragenen Beispiele auswerten bzw. "durch den Kakao ziehen", seinen "Senf dazu geben". In Vorbereitung darauf werden die einzelnen Wörter dieser Wortsammlung in verschiedene Rubriken  eingeordnet bzw. "in Schubkästen sortiert", z. B. in "amts-deutsch", "markt-deutsch", "
Das Wort "Schubkästen" erschien mir als Bezeichnung sehr anschaulich wegen seiner Verbindung zum weit verbreiteten "Schubkasten-Denken". Mitunter bilden die Wörter in einem solchen "Schubkasten" eine Art "Subsprache", die von bestimmten Menschen bevorzugt verwendet wird, ähnlich wie das "Fachchinesisch" bestimmter Berufe (z. B. Ärzte, Wissenschaftler, Juristen).

Die Sortierung einzelnen Wörter in Schubkästen ist oft nicht ganz einfach. Bei einigen Wörtern überlege ich noch, wo ich sie am besten einordne, oder habe die Sortierung aus Zeitgründen auf später verschoben. 

Die Bezeichnung der einzelnen "Schubkästen" ist eine vorläufige.
Ich sortiere bzw. unterscheide dabei
       - nach Wortinhalt  (z. B. "amts-deutsch", "heiter-spielerisch"),
       - nach der Wortart (z. B. "gaanz laange Wörter"),
       - Wörter rund um einen Basisbegriff (z. B. "Kultur") und
       - Sammlungen zu einem Oberbegriff   (z. B. "Titel, Ämter, Berufe")

Viele Wörter passen durchaus in mehrere Schubkästen.
Sehr oft sind z. B. die nach dem Inhalt gesammelten "amts-deutschen" Wörter gleichzeitig von der Wortart her "gaanz laange Wörter".  Das ist sicher für die meisten nicht gerade überraschend.
In anderen Fällen sind die Grenzen zwischen einzelnen Fächern nicht eindeutig festlegbar .
Als Beispiel seien "neu-deutsch", "mode-deutsch", "welt-deutsch" und "Zeitgeist" genannt. Dabei kann sich z. B. im Nachhinein zeigen, dass eine Einsortierung geändert werden muss. Ein Beispiel ist das Wort "Handy" - gehört es zum einfachen "neu-deutsch" oder zum "Zeitgeist"? Das hängt davon ab, ob es sich dauerhaft in der Sprache verankert, oder ob es in absehbarer Zeit wieder verschwinden wird. Zum "welt-deutsch" wird es als ur-deutsche Erfindung vermutlich nie gehören.

Die Übersicht der bisher angedachten "Schubkästen" gibt es in der SCHUBKÄSTEN-ÜBERSICHT. Dort informiere ich auch über weitere Details zu den Sammel- und Sortier-Kriterien.

Die anfangs begonnene SAMMLUNG NACH RUBRIKEN wurde zum 01.01.2017 aufgelöst, die darin enthaltenen Texte in das KLATSCHWEIB übernommen.
Das KLATSCHWEIB setzt sich z. B. im Thema MITGLIEDERINNEN heftig mit dem feministischen Endungskult auseinander.  

Noch ist nicht alles "rund" bei der Gestaltung der "SCHUBKÄSTEN", Veränderungen sind "vorprogrammiert" [A1]

Die Hauptquelle meiner Wortsammlung ist die "Mitteldeutsche Zeitung"(Quellenkürzel "MZ"), die Regionalausgabe für Wittenberg und Gräfenhainichen - nähere Angaben siehe Quelle MZ.



 Anmerkung A1

"Vorprogrammieren" ist ein äußerst spannendes Wort: eigentlich ist es ein Pleonasmus, ein "Blähwort", ein "doppelt gemoppeltes" Wort, weil Programmieren eine Tätigkeit im Voraus ist, auf etwas Zukünftiges hin.
ABER (siehe duden.de - Stand 20.02.2016)  dieses Wort entwickelt eine neue Bedeutung, losgelöst vom "programmieren": 
"Vorprogrammieren" wird inzwischen häufig in diesem Sinne verwendet
"von vornherein unvermeidbar (machen)".
Und so meine ich es dort oben auch: Ich weiß jetzt schon, dass es Änderungen geben wird, dass diese unvermeidbar sind.

Seitenversion: erg. 09.08.2017
URL: www.brunhild-krueger.de/spr/spr1-wortsammlung/spr10_wortsammlung.html

 
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