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SPRACHLIEBE - MIT LUST UND LIEBE SPRECHEN

WORTSAMMLUNG VON A BIS Z  - FRIEDEN


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Am 1. September war früher einmal der "Weltfriedenstag". Nun fällt mir auf, dass er als "Antikriegstag" bezeichnet wird.
Das habe ich zum Anlass genommen, diese Seite "FRIEDEN" der Sammlung in MILITÄRISCH und MILITÄRISCH VOR 2022 gegenüber zu stellen und den folgenden Text zu schreiben:

Gegen Krieg zu sein ist weniger als für Frieden zu sein.
Krieg hat sein Bild und Frieden hat seine vielen Bilder.
Frieden ist nicht die Negation von Krieg, er ist nicht das "Nicht-Sein", die Abweseheit von Krieg.
Krieg ist Nicht-Frieden, Krieg ist die Negation, die Verneinung des Friedens.
Das Wort "Krieg" kann es nicht geben ohne das Wort "Frieden".
Frieden gibt es auch ohne Krieg.

Vielleicht kommt einmal eine Zeit, in der das Wort "Frieden" gar nicht mehr benötigt wird, weil es der einzige Zustand ist, in dem die Menschen zusammen leben.
Dann wird niemand mehr wissen, was das Wort "Krieg" bedeutet. Wenn man dann erfährt, dass es in früheren Zeiten "Kriege" gegeben hat, wird man sich nicht mehr vorstellen können, was das war und vor allem dass es das gegeben hat, dass Menschen sich massenhaft gegenseitig umgebracht haben mit allen möglichen technischen Hilfsmitteln von unvorstellbarer Zerstörungskraft.

ABER: Frieden kommt "nicht von allein". Wenn Krieg ist, muss man den Krieg beenden und Frieden machen.
Kriege sterben nicht einfach so. Erst, wenn sie alles "aufgefressen" haben, wenn alles kaputt ist, die Menschen tot oder völlig erschöpft sind, geht der Krieg zu Ende.
Doch dann ist immer noch nicht automatisch Frieden.
Frieden machen bedeutet, sich mit seinen schlimmsten Feinden wieder zu vertragen.

Es gibt "Kriegstreiber" und "Friedensstifter".

Also kommt es darauf an, den Krieg aktiv zu beenden, auch wenn er rein technisch noch weiter gehen könnte. Das müssen die "Friedensstifter" tun.

Jesus sprach: "Selig sind die, die Frieden stiften. Sie werden Gottes Kinder heißen." (Matth. 5,9)

In der Mitteldeutschen Zeitung vom 9. November 2022 waren auf der Seite 12 vier Leserbriefe zu einem MZ-Interview mit der Politikerin Sahra Wagenknecht wiedergegeben. Mir war aufgefallen, dass die beiden von Männern stammenden Leserbriefe sich hart mit der Meinung von Frau Wagenknecht auseinandersetzten ("krude Ansichten" bzw. "eine Extremistin auf dem Titelblatt der MZ?" und "Kreml-Propaganda"), während in den beiden Leserbriefen von Frauen der Tenor in Richtung "glaubhaft und nachvollziehbar" bzw. "Sachverständnis" und Zustimmung zur Kritik von Frau Wagenknecht an den gegenwärtigen politischen Entscheidungen der Bundesregierung  ging.

Ja, liebe Männer,
die meisten Frauen sind nun einmal "von Natur aus" nicht so kriegerisch veranlagt wie viele von Euch.

Ich verweise auf das Lied einer Kindergärtnerin "Kleine weiße Friedenstaube" in  VOLKSLIEDER UND VOLKSKUNST (in DIE BESTEN GEDANKEN » KUNST + PHANTASIE).


Seitenversion:  neu 31.12.2022
URL: www.brunhild-krueger.de/spr/spr1-wortsammlung/spr1d-f/spr1_frieden.html