www.brunhild-krueger.de -  Startseite  »  SPRACHLIEBE (SPR)  » WORTSAMMLUNG  » Fbanner spr - SPRACHLIEBE

SPRACHLIEBE - MIT LUST UND LIEBE SPRECHEN

WORTSAMMLUNG VON A BIS Z  - F


A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  WXY  Z
                     └→ FLÜCHTLINGE  

(1) Im ersten Teil werden den einzelnen Wörtern dieser alphabetischen Sammlung "Schubkästen" zugeordnet. Sind diese Wörter als Link erkennbar, führt der auf den zweiten Teil weiter unten.
Wenn es gedankliche Verbindungen zu weiteren Wörtern gibt,  wird in "siehe auch" auf dieses Wort innerhalb der Wortsammlung verlinkt.

(2) Detailliertere Informationen zu einzelnen Wörtern folgen im unteren Teil der Seite. Dort werden - wenn möglich - die Quellen genannt.
Gelegentlich wird auf einen ausführlicheren Text in einem anderen Thema dieser Website verlinkt - siehe "ausführlich in".

Neu im Jahr 2022 ist:

Fremdenverkehr
Dieses alte Wort gibt es nicht mehr. Es ist durch "Tourismus" (organisierte Form des Reiseverkehrs) abgelöst worden.
Das Fremde macht Angst, wird als Bedrohung empfunden. Der "Fremdenverkehr" hat diese Bedrohung etwa reduziert - wer "das Fremde", "die Fremde", "den Fremden" in seinem Umfeld erlebt, verliert vielleicht die Angst.

Im Jahr 2021 kommen neu hinzu:

Faktenprüfer, Faktenchecks
Fehlerkultur (siehe hierzu auch WORTSAMMLUNG KULTUR#Fehlerkultur)
Flatterhemd
Friedenskultur



Das Wort (1) Schubkasten siehe auch
Fachchinesisch, Fachidiot    
Fachkräfte, Fachkräftemangel, Fachkräfteeinwanderungsgesetz    
Fachsimpelei, fachsimpeln    
Fahrradkommunalkonferenz
Fahrradsammelschließanlagen (27), "Fünf-Wörter-Wort"
gaanz lange Wörter  
Fahrrinnenanpassung (für Elbvertiefung) beschönigend  
Fahrspur (Hier ist der historische Bezug zu den ersten Wegen, die von Rädern in die Landschaft gezeichnet wurden, interessant. Manche Wege in der Forst- und Landwirtschaft sehen bis heute so aus: zwei "Spuren" eben, zwischen denen es grünt und blüht. Das "in der Spur bleiben" kommt daher.)  
Fake News, Falschmeldungen, Zeitungsenten und andere Lügen    
Fakten, Faktenchecks, Faktenprüfer    
Faktotum    
Fälschungen, z. B. die "Fälschungen von Kornkreisen"    
Familie    
Falle, Fallen, Fallensteller, z. B. Versorgungsfalle, Zinsfalle,
Wohlstandsfalle
  Lücken
Fälle, z. B.   Verdachtsfälle (z. B. "Corona-Verdachtsfälle", klingt ausgesprochen kriminell / kriminalistisch)    
Faltboot (gibt es die heute überhaupt noch?) selten bis aussterbend  
fast, beinahe    
faul, Faulheit, z. B. "auf der faulen Haut liegen"    
Fegefeuer kirchen-lateinisch  
Fehlbelegungsabgabe (19) amts-deutsch,
gaanz laange Wörter
 
Fehlzeitenreport    
Feind
Feindbild
Feindesliebe
Feindeslisten
   
Femminicidio (aus dem ital.,  für die zahlreichen, meist brutalen Ermordungen von Frauen durch ihre (Ex-)Partner)     
Feuchtigkeitsmangel (statt Wassermangel in der Landwirtschaft 2019) beschönigend  
Feuerwehrgebührensatzung (Vier-Wort-Wort, 24) gaanz laange Wörter  
Finanzentwicklungshilfe (Sonderbotschafter(in) der Vereinten Nationen für ...) 
Finanzinformationsbehörde
Finanzspritze (z. B. für die Kommunen)
Finanztransaktionen (vor allem die "verdächtigen")
Finanztransaktionsuntersuchungen
Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen
  Geld
finanzielle Gründe beschönigend  
flach, hoch, tief, niedrig, gering- am Beispiel des "flachen Niveaus"    
Flagge zeigen mode-deutsch,
krieger-deutsch
 
Flatterhemd (leichtes Damen-Nachtgewand) alt bis aussterbend  
Fleisch, Fleischersatz, Fleischersatzhersteller  
Flohglas (Vorläufer des Mikroskops)    
Flohmarkt (interessant sind auch die spezialisierten Flohmärkte, z. B. Kinderflohmarkt, Kirchenflohmarkt)    
Flüchtlinge (verlinkt auf eine extra Seite) polit-deutsch, medien-deutsch Asyl
Flugscham neu-deutsch  
Flüsterwitz (von Lisa Fitz wieder ins Gespräch gebracht mit ihrem Programm Anfang 2019)    
Fördermittel
Fördermittelaffäre
Fördermittelbetrug, Fördermittelmissbrauch,
Fördermittelbindung
Fördermittelzweckbindung (24)
(z. B. "Auslaufen der Fördermittelzweckbindung")

markt-deutsch
 
Formfehler   Verfahrensfehler
Forscher Titel, Ämter, Berufe  
Fortpflanzungserfolg (bei Tieren)    
fossil, fossile Brennstoffe usw.    
Franziskanerklosterkirche (25) gaanz laange Wörter  
Frage oft nur ein Füllwort  
Frau   Jungfrau
Freiluftgottesdienst (Vierwort-Wort, 20) gaanz laange Wörter  
Fremdenfeindlichkeit Zeitgeist
fremdschämen, das Fremdschämen     
Freudenhaus und Frauenhaus (siehe hierzu auch unten "Frau")   Damenbesuch
Freunde   Gegner und Freunde
Frieden
Friedenslicht (ein solches in Bethlehem entzündetes Licht hat "AKK" vor Weihnachten 2019 den deutschen Soldaten auf Zypern gebracht)
   
Friedenskultur   Friedenskultur
Frischfleisch (Bezeichnung für Frauen)    
Frischmilchautomat    
Frohsinn    
Fronleichnamskapelle    
früher oder schneller? dumm-sprech  
Fuge: "aus den Fugen geraten"    
Führer    
Führungsanspruch polit-deutsch  
Führungsfigur (im Mai 2017 ist Frau A. Merkel in Europa eine solche, sogar "die unangefochtene Führungsfigur" - MZ 30.05.2017, S. 6)    
fulminant    
Fundament, fundamental, Fundamentalismus usw.    
Fünfprozenthürde polit-deutsch    
Funktionsunterwäsche (20) gaanz laange Wörter  
Furor, Furore (machen)    
Fußball (Wörter rund um das Fußballspielen)  krieger-deutsch  
Fußlappen (in Stiefeln statt der Socken zu tragen, vor allem früher bei Soldaten beliebt, es soll mit ihnen weniger Blasen gegeben haben als mit Socken) selten bis aussterbend  

Das Wort (2)

Details / ggf. Quellenangaben

ausführlich in:
Familie familiär
familienfreundlich
Familienhebamme des Jugendamtes
Familienland Sachsen-Anhalt
Familienoberhaupt - nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für den "Mann im Haus", den "Patriarchen", seltener für die "Matriarchin" der Familie, heute sagt man statt dessen lieber "Familienvater". Von einer "Familienmutter" habe ich noch nicht gehört.
Familientrennungen (in den USA bei illegalen Einwanderer praktizierte Trennung von Eltern und Kindern, im Jahr 2018)
Großfamilie
Familienbande (kommt eigentlich von "Band", "Bindung" - wird scherzhaft gern auch in der anderen Bedeutung von "Bande" im Sinne von "chaotischer Haufen" verwendet)
 
fast, beinahe


Ja, auch diese beiden Wörter der deutschen Sprache sind nicht so einfach zu benutzen, wie es den Anschein hat.
Oft werden sie auch synonym verwendet, obwohl es zwischen ihnen noch kleine Bedeutungsunterschiede gibt.

Aufmerksam auf die Schwierigkeit bei der Verwendung des Wörtchens "fast" machte mich - wie könnte es anders sein - wieder einmal ein Satz in einem Artikel der "MZ". Am 24.03.2018 konnte man in einem Leserbrief, der sich mit dem Unfallschwerpunkt Kreisverkehr an der Kreuzung Sternstraße-Schillerstraße befasste, auf S. 11 lesen:
"Innerhalb von einer Minute wären gegen 15 Uhr wieder fast zwei Unfälle passiert.""Fast ein Liter" meint "etwas weniger als ein Liter". Viele ähnliche Beispiele lassen sich finden für die Verwendung von "fast" in dieser Bedeutung: bei Zahlenangaben aufrundend auf einen ganzen oder einen "runden" Wert sagt man gern "fast".
Gern wird umgangssprachlich in diesem Zusammenhang auch das in seiner Bedeutung weiter gefasst Wörtchen "beinahe" verwendet:
"Beinahe einen Liter fasst diese Schüssel."
Hier steht "beinahe" an der Stelle des eigentlich dort passenderen, genaueren Wortes "fast": "fast, aber nicht ganz ein Liter, etwas weniger als ein Liter".

Der oben zitierte Satz kann nun diesen Bedeutungsunterschied anschaulich machen:
"Fast zwei Unfälle" würde - exakt gesprochen -bedeuten "nicht ganz zwei Unfälle".
Die Schreiberin des Leserbriefes meinte offensichtlich jedoch "beinahe zwei Unfälle": beinahe wäre es zu zwei Unfällen gekommen. Die beiden "Beinahme-Unfälle" konnten offensichtlich gerade noch verhindert werden. Sie haben beide gar nicht stattgefunden.
Es hat nicht "fast zwei Unfälle", sondern "nicht einen einzigen Unfall" in dieser Zeit gegeben.

Beinahe wäre es zu einem Unfall gekommen.
Fast wäre es zu einem Unfall gekommen.
Diese beiden Sätze sind völlig korrekt und inhaltlich gleich.

"Fast wären zwei Unfälle passiert." und
"Es wären fast zwei Unfälle passiert."
sind zwei verschiedene Aussagen. Die erste ist korrekt, die zweite ist sinnlos.
finanzielle Gründe Vor Jahren hörte ich im Radio, dass viele Deutsche aus finanziellen Gründen nicht in den Urlaub fahren wollen. Die Betonung lag dabei auf "wollen". Da ich zu dieser Gruppe Deutscher gehöre, die sich Urlaub nicht (fast nie - in 25 Jahren drei Urlaube: zweimal gesponserter Urlaub, ein Urlaub war eher ein Wochenbesuch bei einer Freundin in Bayern) leisten können (die Betonung liegt auf "können"), wurde ich hellhörig. Mir begegneten ständig Beispiele ähnlichen Tenors: die Umschreibung dafür, dass wesentliche Bedürfnisse aus finanziellen Gründen nicht befriedigt werden können, als "wollen" zu umschreiben. Verzichten müssen wird zu einem freiwilligen Akt umgedeutet.
Neben dem Euphemismus, der Beschönigung des Zustandes, ist es auch eine Verhöhnung der Betroffenen,  also gehört dies auch in den Schubkasten "zynisch".

Hier werde ich verschiedene Beispiele sammeln:
Im Zusammenhang mit einem Vorschlag ("Modell"), Lehre und Abitur zu verbinden, schreibt Steffen Höhne in der MZ vom 07.01.2016 auf S. 4 in einem Kommentar u. a.:
"Das Modell würde auch jenen jungen Menschen nützen, die Abitur und Studium bisher aus finanziellen Gründen verworfen haben. Mit Abi und Lehre in der Tasche lassen sich berufliche Risiken besser eingrenzen."
"Verworfen haben" - das klingt wie "abgelehnt haben". Warum schreibt man nicht "die aus finanziellen Gründen bisher auf Abitur und Studium verzichten mussten"?
 
flach, hoch, tief, niedrig, gering Es ist schon eine schwierige Sache mit diesen vier Begriffen: Was gehört als Gegenteil, als Gegenwort zu welchem anderen Wort?
"hoch - niedrig", "hoch - gering"und "hoch - tief" sind allgemein üblich,
"hoch - flach" geht ebenso:
man kennt Schuhe mit hohem oder flachem Absatz,
die Kosten können "hoch" oder "gering" sein,
die Hoch- und die Tiefgaragen haben ebenfalls eine fest mit diesen Worten verknüpfte Vorstellung.
Zu "tief" passt neben "hoch" auch "niedrig" oder "flach":
unter tiefem, hohem, niedrigem oder flachem Wasser(stand) kann sich jedermann etwas vorstellen.
Kürzlich las ich verwundert vom "flachen Niveau", hätte ich diesem Substantiv als Gegensatzpaar doch eigentlich  "hoch" und "niedrig" zugesprochen: "hohes oder niedriges Niveau" hat jemand in seiner Allgemeinbildung, eine Veranstaltung kann so eingestuft werden, usw.
Doch man lernt nicht aus - auch wenn meine "Sprachfühler" anfangs heftig vibrierten, ergibt sich doch ein gewisser Sinn:
"flach" hat mehrere Bedeutungen und eine davon ist eben "niedrig". So verwendet in der Redewendung "den Ball flach halten" im Sinne von "niedrig", "in geringer Höhe" halten. Hier würden weder "tief" noch "gering" zutreffen.
Mein Erklärungsversuch für das neuere "flache Niveau" wäre, dass durch Übersetzungen aus Fremdsprachen ins Deutsche solche ungewöhnlichen Kombinationen entstehen, die dann ohne eine Anpassung an unsere Sprachgewohnheiten stehen gelassen werden. Man kann sich streiten, ob es dadurch zu einer "Verflachung" unserer Sprache (Niveausenkung) oder zur Erweiterung ihrer Ausdrucksmöglichkeiten kommt. Letzteres wäre der Fall, wenn es unterschiedliche Nuancen in der Bedeutung von "niedriges Niveau" und "flaches Niveau" gäbe.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie beliebig diese Wörter inzwischen verwendet werden können, findet sich in der MZ vom 04.05.2017, S. 25: Dort wird über jemanden geschrieben, er sei "tief verschuldet" gewesen. Bisher waren mir lediglich die Formulierungen "hoch verschuldet" und "tief in den Schulden stecken" bekannt. Nun hat man wohl diese beiden Ausdrücke "beliebig" kombiniert. Vielleicht finden wir eines Tages auch "niedrig verschuldet", eigentlich "gering verschuldet" heißt.
Was soll's ...
Flugscham Erst Anfang des Jahres 2019 habe ich dieses Wort aufgeschnappt - es beschreibt (wenn ich das richtig verstanden habe) das Schamempfinden von Menschen, die den massenhaften Flugverkehr für schädlich halten und deshalb sich schämen würden, mit dem Flugzeug zu verreisen.
Auch das möchte ich zu den "Keimen des Neuen" zählen, in denen sich die zukünftige Denkweise schon zu erkennen gibt.
dieses Beispiel auch notiert im
NEUE-WEGE-BLOG 2019 (in HEITERE ZUKUNFT » NEUE WEGE)
Forscher und Forschung Was  es da nicht alles für Spezialisten gibt - ich beginne eine alphabetisch geordnete Sammlung:
Extremismusforscher
Meinungsforscher
Parteienforscher
Plagiatsforscher
 
Suizidforschung / Suizidforscher - eine Spezialstrecke bei Psychiatern (es geht auch um "Suizidverhütung" dabei, und die das tun, sind "Suizidenten", die ein "präsuizidales Syndrom" entwickeln)
Totalitarismusforschung
Wirtschaftsforscher 
fossil,
fossile Lebewesen, lebende Fossilien fossile Brennstoffe
"Fossil" ist zuerst einmal ein neutrales Wort für ausgegrabene Spuren von Leben, das vor mehr als 10.000 Jahren auf der Erde existiert hat.
Das Wort "fossil" kommt aus dem lateinischen und bedeutet "ausgegraben".

Mitunter spricht man auch von einem "lebenden Fossil" bei einem Menschen mit ausgesprochen rückständigen Auffassungen bzw. Gewohnheiten.
Da die meisten der in Fossilienfunden enthaltenen Arten von Pflanzen oder Tieren inzwischen ausgestoren sind, ist damit gemeint, dass diese Auffassungen "zum Aussterben" verurteilt sind, weil sie nicht mehr zeitgemäß und vor allem nicht mehr zukunftsfähig sind.

Bei den so genannten "fossilen Brennstoffen" handelt es sich um einen verkürzenden und herablassenden Sammelbegriff für Kohle, Öl, Gas, Torf - also für Stoffe, die durch Umwandlung von so genannter "Biomasse" (gemeint sind abgestorbene Lebewesen) in Jahrmillionen entstandenes Material, das in der Gegenwart in einem unvorstellbaren Ausmaß und in kürzester Zeit zur Energiegewinnung verbrannt wird.
Dieser Begriff ist gebildet unter dem eingeengten Blickwinkel auf den primitivsten Verwendungszweck dieser Materialien. Er lässt sowohl den Aspekt der Nutzung als höherwertigen Rohstoff als auch den Umweltschutz-Aspekt völlig unberücksichtigt. Die Wahl dieses Wortes erfolgte taktisch klug, müssen nun doch erst einmal Umweltschützer und Klimaretter ein anderes Wort für diese in der Erde vorhandenen Materialien finden, wollen sie sich dagegen wehren, dass diese Stoffe lediglich verbrannt werden.
Sie können ja nicht fordern:
"Verbietet das Verbrennen fossiler Brennstoffe!"
 
Frage Die Frage ist Füllwort für abstrakte Darstellung konkreter Probleme in der Medien-Sprache und in der Politik-Sprache, z. B.
Finanzierungsfrage
Flüchtlingsfrage
Glaubensfragen
Lehrerfrage
Umweltfragen
Zukunftsfragen

Natürlich ist es etwas gaanz anderes, wenn ich das eine Thema dieser Website "(Nachdenken über) Grundfragen der Physik und der Wissenschaft" genannt habe!

"Die größte Frage der Welt" wird ebenfalls auf dieser Website vorgestellt. Die am häufigsten gestellte Frage dürfte allerdings diese sein: "Liebt er / sie mich?" bzw. "Liebst du mich?"
Dann gibt es noch "grundsätzliche philosophische Fragen" (auch: die Frage nach der Erkennbarkeit der Welt und die Frage nach der Selbsterkenntnis - einige sehen das sogar als eine einzige Frage an und nicht als zwei verschiedene), "ethische Fragen", "zukunftswichtige Fragen" und "drängende Fragen", man kann etwas "in Frage stellen", also daran zweifeln.
Manches kann eine "Frage auf Leben und Tod"  oder auch nur eine "Streitfrage" sein.  Muss "eine Frage erlaubt" sein? Wenn sie eine "unbequeme  Frage" ist, wird man sich vor der Antwort drücken wollen. Alte Fragen werden immer wieder oder neu aufgegriffen oder gestellt, neue Fragen werden, wenn sie nicht beantwortet werden können, zu alten Fragen.
Auch gibt es  "ernste" bzw. "ernsthafte" und "spöttische Fragen", "Anfragen", "ehrliche Fragen", "dringende" und "dringendste Fragen", .
Leider lässt es sich nicht vermeiden, gelegentlich die "Schuldfrage" zu stellen. Vielleicht steht dahinter eine "Definitionsfrage" - "was ist Schuld?" und nicht "wer ist schuld"?
Wer sich wichtig machen will, stellt keine Fragen, sondern "Hauptfragen". Andere veranstalten "Umfragen" und benutzen dafür mehr oder weniger lange und unverständliche "Fragebögen", die Ergebnisse nennen sich dann "Umfragewerte"  und sind vielleicht die kostbarste Werte unserer Gesellschaft.
Was ist das Gegenstück zur "Sachfrage"?
Eltern kennen es von ihren kleinen Kindern, wenn die regelrecht in ein "Fragefieber" geraten und eine Antwort die nächste Frage automatisch nach sich zieht. Das verliert sich aber, wenn die Kinder in die Schule kommen. Ihre Fragen werden dort selten beantwortet, nun müssen sie lernen, die Fragen der Lehrer möglichst richtig zu beantworten. "Zwischenfragen" sind oft unerwünscht - in der Schule ebenso wie im richtigen Leben.
An anderer Stelle tauchen diverse "Fragestellungen" oder "Aktualitätsfragen" auf, gelegentlich auch "interessante Fragen". Selten ist etwas "keine Frage".
Man kann Fragen stellen, beantworten, aufwerfen, man kann jemanden etwas fragen oder ihn befragen (mehr oder weniger energisch - dann wird es keine "Fragestunde", sondern ein "Verhör", und dabei muss man sehr aufpassen, dass man nicht auf eine "Fangfrage" hereinfällt).
Wenn man lange keine Antwort bekommt, wird man "nachfragen". Das hat nicht direkt etwas mit dem marktwirtschaftlichen Begriff der "Nachfrage" zu tun.
Zunehmend beliebt ist es, eine Aussage oder Behauptung  in Frageform zu stellen:
"Könnte es sein, dass ...?". Das hat als "rhetorische Frage" vielleicht den Sinn, die Aufmerksamkeit der Zuhörer wieder herzustellen, oft ist diese Methode jedoch mit übler Nachrede, Provokation oder Diplomatie verbunden.

Man kann auch sich selbst fragen, z. B. was man mit seinem Leben anfangen möchte. Manchmal bekommt man auf eine Frage als Antwort zu hören: "Ach, frag mich lieber nicht!"

Die gefährlichste, unbequemste, komplexeste Frage ist dann die nach dem Sinn des eigenen Lebens - die "Sinnfrage". Leider gibt es darauf unendlich viele Antworten, also letztlich keine Antwort.
Einer meiner Lieblingssprüche ist  - und den gebe ich ganz ungefragt zum Besten: "Wer denkt, hat Fragen."
Frau Frauenbeilage, Frauengeschichten, Frauentausch
Frauenbeauftragte, Frauenversteher, Frauenzeitschrift,
...

Auch das Wort "Fräulein" sei in diesem Zusammenhang erwähnt, das heute fast ausgestorben ist, früher als Bezeichnung für eine junge Frau, die noch nicht verheiratet war, verwendet wurde.
Es gab eine Zeit (auch in der DDR), da redete man alleinerziehende Mütter mit "Fräulein Mutter" an, und es gab auch unverheiratete Frauen, die bis ins Alter Wert darauf legten, als "Fräulein" angeredet zu werden.
Gelegentlich werden kleine Mädchen noch mit "kleines Fräulein" angesprochen, dann aber von Leuten, die lange vor dem 2. Weltkrieg geboren wurden.

Der Goethe legte seinem Gretchen in den  Mund: "Bin weder Fräulein, noch bin ich schön,
kann allein nach Hause gehn."
Zuvor hatte Faust sich erboten: "Gnädiges Fräulein, darf ichs wagen,
Arm und Geleit ihr anzutragen."
Damals war das Wort "Fräulein" den jungen Frauen aus dem gehobenen Stand vorbehalten.
Zum Unterschied zwischen "junge Frau" und "Jungfrau" siehe auch hier in der Wortsammlung unter "Jungfrau".

Weitere Wörter :
Frau Holle
Frauenakademie
Frauenanteil
Frauenarbeit, Frauenarbeitsgemeinschaft
Frauenarzt
Frauenberatung
Frauenberufe
Frauenbewegung
Frauenbild, Frauenbilder
Frauenbund
Frauenburg (Frombork, Stadt in Polen hieß früher Frauenburg)
Frauendenken
Frauenfeinde, Frauenfeindlichkeit
Frauenforschung
Frauenfrage
Frauenfußball,  Fußballerfrauen
Frauengedenktafel
Frauengefängnis
Frauengeschichte
Frauengesundheit
Frauengewalt
Frauengold (ein alkoholisches Getränk zur Ruhigstellung von Frauen, vor allem in den 50er und 60er Jahren, ähnlich wie z. B. Doppelherz und Klosterfrau-Melissengeist)
Frauengruppe
Frauenhände
Frauenhandel, Frauenhändler
Frauenhass (Misogynie)
Frauenhaus
Frauenhilfe
Frauenleben
Frauenliebe
Frauenkirche, Frauenkirchenmanifest
Frauenkleider, Frauenkleidung
Frauenliteratur
Frauenmangel bzw. Frauenüberschuss
Frauenmörder
Frauenmystik
Frauennamen
Frauennetze
Frauennotruf
Frauenorganisationen
Frauenorte
Frauenparkplätze
Frauenpolitik
Frauenpower
Frauenpreis
Frauenproblem (das soll die CDU laut MZ vom 20.02.2020, S. 6, haben)
Frauenquote
Frauenrat, Deutscher Frauenrat, Landesfrauenrat
Frauenratgeber
Frauenrechte
Frauenreformation
Frauensache, Frauensachen
Frauenselbstverteidigung
Frauenseminar
Frauensprache
Frauenstadt
Frauenstudium
Frauentag
Frauentragen in Finnland (ist eine WM!)
Frauentreff
Frauenverbände
Frauenwelt, Frauenweltmeisterschaft
Frauenwissen
Frauenzentrum
Frauenzimmer

SPD-Frau, CDU-Frau, AfD-Frau, Basis-Frauen

Klosterfrau, Putzfrau,
Bundesfrauenkonferenz, Weltfrauenkonferenz

sonstige Bezeichnungen für verschiedene Frauen:
Dame, Dirne, Schlampe, Hure, Nutte, Flittchen, Prostituierte,
Cover-Girl, Bond-Girl, Frauchen,
Frischfleisch Das Wort lässt vermuten, dass dahinter ein Verkaufsangebot aus dem Fleischhandel steht, also normalerweise von Metzgern und Fleischern verwendet wird.
Das dies auch eine Bezeichnung für Frauen ist, fand ich am 15.04.2017 auf einer Seite von "1und1". Das Wort war eindeutig als Überschrift und Zwischenüberschrift von "1und1" selbst gesetzt und tauchte dann im Text als scheinbares Zitat von Paparazzis noch einmal auf.
In diesem Beitrag wurde es für Frauen verwendet, die sich für Heidi Klums Show "Germans Next Top Model" (GNTM) ziemlich entblößt fotografieren lassen.
(siehe home.1und1.de/magazine/unterhaltung/tv-film/germanys-next-topmodel/gntm-2017-nachspiel-matratzensports-32273486 »externer Link« - Stand 15.04.2017)
 
früher oder schneller? Der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen wird in der Alltagssprache leider nur selten beachtet.
Jüngstes - makabres - Beispiel war ein kleiner Bericht in der MZ vom 14.07.2017, S. 6 über die "Nationale Armutskonferenz", der überschrieben war:
»Arm, krank und schneller tot«
Es dürfte nicht schneller gehen, das Sterben, wenn man arm ist. Man stirbt dann "früher" in dem Sinne, dass - statistisch gesehen - arme Menschen eine geringere Lebenserwartung haben als andere Menschen. Reiche Menschen haben im Durschnitt die höchste Lebenserwartung. Der "Zwang, reich sein zu müssen" in dieser Gesellschaft, wird natürlich mit solchen Berichterstattungen, weiter verstärkt: Man muss also versuchen nicht nur "früher", sondern auch "schneller" als andere reich zu werden, wenn man ein schönes langes Leben haben will. Wer hätte das gedacht.

Vielleicht sind weitere Beispiele nötig, den Unterschied sichtbar zu machen:
"Schatz, kannst du heute früher von Arbeit  nach Hause kommen?" meint, dass der Angesprochene sich vor Ende der offiziellen Arbeitszeit nach Hause begeben soll.
"Schatz, kannst du heute schneller von Arbeit nach Hause kommen?" meint in der eigentlichen Bedeutung des Wortes, dass der Schatz nicht so lange bummeln soll wie sonst, z. B. den Kneipengang heute mal weglassen soll.
"Schneller" beschreibt die Dauer eines Prozessverlaufs, "früher" dient zur Beschreibung des Beginns eines Prozesses, wann er anfängt.

Wie schwierig diese Unterscheidungen zwischen Zeitpunk (z. B. Beginn, Ende) und Zeitdauer (Zeitspanne, Zeitdifferenz) eines Geschehens, eines Prozesses  ist, haben schon die alten Griechen zu durchdenken versucht. Ein klassisches Anschauungsbeispiel ist das von "Achilles und die Schildkröte", siehe z. B. in
https://de.wikipedia.org/wiki/Achilles_und_die_Schildkröte


Zu "früher" gehört als Gegenwort "später", zu "schneller" gehört "langsamer".
Wenn man "früher" und "schneller" synonym gebraucht, müssten auch "langsamer" und "später" synonym sein.
Dann könnte man auch gegenüberstellen:
   früher und langsamer
   schneller und später
"Schatz, ich komme heute später." sagt allerdings nichts darüber aus, ob der Sprechende länger arbeiten muss als sonst oder ob er noch einen Umweg zur Freundin oder zur Kneipe macht.

Wenn man einen Wettlauf zwischen zwei Läufern betrachtet, die gleichzeitig starten, von denen aber der eine schneller und der andere langsamer läuft, dann kommt der Schnelle nicht nur "schneller" sondern auch "früher" ins Ziel. An dieser Stelle könnte sich die unterschiedslose Verwendung beider Begriffe in die Alltagssprache eingeschlichen haben.
Journalisten sollten den Unterschied eigentlich kennen und sich exakt ausdrücken.  Doch angesichts allgemeiner, zunehmender Sprachschlampereien kann man es ihnen nicht übel nehmen.

PS: Ein anderes Wort, das gern anstelle von "früher" benutzt wird, jedoch nicht wirklich synonym ist, ist "eher":
Der Schatz ist "eher" ("früher") nach Hause gekommen als erwartet. O weh.

Bei all diesen Betrachtungen geht das zauberhafte Wort "früh" fast unter, deshalb hier noch ein paar weitere Wörter:
In der Frühe, Frühling, frühmorgens und spätabends, ...
Fuge, "aus den Fugen geraten" Das "Aus-den-Fugen-Geraten" ist als solches nicht erwähnenswert. Es bezeichnet lediglich einen Kontrollverlust, die Störung eines Gleichgewichtes oder eine andere negative Entwicklung. Der offenbar häufigste Anwendungsfall ist:
"Die Welt ist aus den Fugen geraten." Das meint, sie "läuft nicht mehr rund", sie funktioniert nicht mehr richtig, sie ist nicht mehr im (dynamischen) Gleichgewicht.
Um so mehr stutzte ich, als ich in der MZ vom 15.02.2016 auf S. 8 lesen musste: "Balance aus den Fugen" und "Das Gleichgewicht im Wald ist aus den Fugen geraten."
Nicht die Balance oder das Gleichgewicht, sondern der Wald ist gestört, funktioniert nicht mehr richtig - und dann ist er "nicht mehr im Gleichgewicht" ODER "aus den Fugen". Beides zusammen ist nur "doppelt gemoppelt".

Ein Gleichgewicht kann nicht "aus den Fugen geraten" (also "aus dem Gleichgewicht geraten"):
entweder es ist da oder es ist nicht da (in letzterem Fall spricht man auch vom "Ungleichgewicht"), es gibt nicht "mehr oder weniger Gleichgewicht". Wenn es da ist, ist alles OK. Wenn der Zustand eines Systems "aus dem Gleichgewicht gerät", ist das Gleichgewicht weg. Wenn man es wieder herstellen will, hat man ganz schön Arbeit, auch beim aus der Balance geratenen Wald.
Gleichgewicht ist übrigens gar nicht immer nur positiv besetzt: "Das Gleichgewicht des Schreckens" zwischen den Supermächten in der Zeit des Kalten Krieges dürfte noch in Erinnerung sein.  Nun ist auch dieses gestört, die Welt ist aus den Fugen: es gibt zwei Lösungsmöglichkeiten für so ein System (Wald oder Welt): entweder es zerstört sich völlig oder es findet seine Balance wieder, also sein Gleichgewicht - hoffentlich auf einem "höheren Niveau".
Andererseits sind Veränderungen nur jenseits des Gleichgewichts möglich und ständiges Gleichgewicht bedeutete Stagnation ...
fulminant "Fulminant" hat offenbar das Zeug, ein neues Modewort zu werden. Es bedeutet in etwa: "glänzend", "großartig", "ausgezeichnet", auch "sich in seiner außergewöhlichen Wirkung oder Qualität in auffälliger Weise mitteilend"Quelle Du5.
In diesem Sinne sollte das Wort eher sparsam verwendet werden, könnte man meinen. Die Rede Martin Walsers beim Empfang des Nietzsche-Preises wurde von der Presse als "fulminant" gelobt.
(MZ 19.10.2015, S. 26)
Auf der gleichen Seite gibt es gleich noch eine zweite "fulminante Rede" - die des Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Navid Kermani.
 
Fundament, fundamental, Fundamentalismus,  Fundamentalisten, Fundamental-opposition Hinter der heutzutage vorwiegend ideologischen Verwendung dieses Begriffs ist die eigentliche Bedeutung zurückgetreten: Das Wort "Fundament", das zugehörige Verb "fundieren" und das Adjektiv "fundamental" sind eigentlich "positiv besetzt", gehören zur sachlichen  Normalsprache. Ein Haus benötigt ein stabiles Fundament, wenn es lange halten soll.

Mit "fundare", dem lateinischen Wort für "den Grund legen", mit "fundus" für "Boden, Grund, Grundlage" bzw.  "fudamentum" für "Unterbau, Grundlage" ist noch nicht erkennbar, welchen Sinn "Fundamentalismus" haben soll.
Das Wort ist jüngeren Ursprungs, wohl gerade an die 100 Jahre alt und bezog sich anfänglich auf religiösen, speziell den "christlichen Fundamentalismus" und meinte eher, dass man zu den ursprünglichen Glaubensvorstellungen zurückkehren wolle.

Heutzutage wird es in unserem Kulturkreis vorwiegend  als Sache des Islam  gesehen: "islamistischer Fundamentalismus".
Meist wird Fundamentalismus auch mit "Fanatismus" in Zusammenhang gebracht.

Selbst die Wikipedia stuft ihren Beitrag (siehe de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus »externer Link« - Einblick am 29.10.2016)
als mit inhaltlichen Mängeln behaftet ein, der Begriff selbst wird aufgrund seiner Mehrdeutigkeit als "problematisch" bezeichnet.
In ideologischen Auseinandersetzungen ist es ein beliebtes Schimpfwort, den Gegner als "Fundamentalisten" zu bezeichnen.
Merke: Fundamentalisten sind immer die anderen.

Nun habe ich ein besonders interessantes "Totschlags-Wort" gefunden: "Fundamentalopposition"
(29.10.2016 unter blog.campact.de/2016/10/ceta-wallonien-und-die-sache-mit-europa-wir-klaeren-10-mythen-auf~ »externer Link«)
Damit werden  in diesem Fall diejenigen bezeichnet, die sich mit bestimmten Argumenten gegen  CETA, das kurz vor der Unterzeichnung stehende Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada stellen.
Im eigentlichen Wortsinn ist damit eine Position in der Politik gemeint, die das politische System "prinzipiell" nicht anerkennt. Im übertragenen Sinne ist hier wohl die "prinzipielle Ablehnung" von CETA gemeint. Das stimmt zwar nicht, denn es gibt bei den Gegnern auch sehr differenzierte Vorstellungen, wie CETA aussehen muss, damit das Abkommen akzeptabel ist. Doch indem man sie - die protestierenden Menschen - mit diesem Wort beschimpft, muss man sich nicht mehr zu deren Argumenten äußern.
Wenn ich die Fundstellen bei Google überfliege, scheint es so zu sein, dass der Vorwurf der "Fundamentalopposition" bereits so weit verbreitet ist, dass jeder Kritiker von unzulänglichen Zuständen (z. B. zu großer Fluglärm) sich erst einmal verteidigen muss: "Wir sind keine Fundamental-Opposition."
Fußball Die Fußball-Europameisterschaft (Juni 2016), kurz "Euro" genannt, weckt den Eindruck, als gäbe es nur diese eine Sportart. Noch schlimmer kommt es, wenn man sich dann mit dem Medienvokabular befasst:
zum ersten Mal lese ich vom  "Elfmeter-Töten" und dem "Elfmeter-Töter". Erst danach fällt mir auf, wie sehr ich mich an die Kriegssprache im Fußball bereits gewöhnt habe: Elfmeterschießen und Schützen. Dass hier "Helden" im Spiel sind, ist logisch, mitunter sind es auch "tragische Helden".
Wie schön ist dagegen doch der scherzhafte Ausdruck "Rasenschach" fürs Fußballspielen, aber das nützt nun auch nichts mehr angesichts der Tatsache, dass das Schachspiel ja auch nur ein Kriegsspiel bzw. Kriegsersatzspiel ist.

Neu im Jahr 2021 ist dieses Fundstückchen:
Fußballkrawalle.
 

Seitenversion:  erg.  31.10.2021
URL: www.brunhild-krueger.de/spr/spr1-wortsammlung/spr1d-f/spr1_f.html