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STRUKTUR DER MATERIE

QUELLE + SENKE

(Erste Notizen am 09.05.2017)

Das Wort "Quelle" ist allgemein bekannt, muss nicht mit Beispielen anschaulich gemacht werden. Demgegenüber ist das Wort "Senke" im allgemeinen Sprachgebrauch, im Alltag weniger geläufig, man kennt noch das Wort "senken" (etwas absenken im Sinne von "herunterlassen", die Dämmerung "senkt sich herab" u. ä.). Als "Gegenwort" zur Quelle ist es eigentlich unüblich.
Vielleicht kann noch die "Senkrechte" Assoziationen auslösen.

Doch in der Wissenschaft (speziell in der Mathematik und der Physik) ist dieses Begriffspaar durchaus üblich, z. B. in der Feldtheorie:
Quelle und Senke sind darin die Ausgangs- und Endpunkte von Strömen oder Feldlinien eines Kraftfeldes.

Bei einer Badewanne beispielsweise kann man den Wasserhahn als "Quelle" für das Wasser in der Wanne sehen, der Abfluß ist dann die "Senke".

Dass dieses Begriffspaar auch in der Atomistik bzw. in der Elementarteilchenphysik seine Daseinsberechtigung hat, wird sofort deutlich, wenn man sagt, die positive elektrische Ladung des Proton sei sozusagen eine Quelle, die negative elektrische Ladung des Elektrons sei eine Senke.
Eine solche Vorstellung von elektrischen Ladungen ist im allgemeinen wenig verbreitet.

Für eine Berechnung  der Stärken von Quellen und Senken wird  die sogenannte "Divergenz"  benötigt:
             div a = b.
Ist b > 0, spricht man von einer Quelle, ist b < 0, handelt es sich um eine Senke.

Ist b = 0 spricht man von der "Quellfreiheit" eines Systems, dann gibt es in ihm keine Quellen und keine Senken.

Man könnte es dann auch als "abgeschlossenes System" bezeichnen, in das von außen nichts hineinkommt und aus dem nichts nach außen abgegeben wird.  
In der klassischen Physik gilt das Magnetfeld als "quellfrei". Mit dieser Aussage wird es noch schwieriger, sich vom Magnetfeld eine Vorstellung zu machen, ist es doch an und für sich schon rätselhaft genug...

Trotz des sehr vorstellbaren Quelle-Senke-Bildes für elektrische Ladungen sind die Modelle, die sich darauf beziehen, fast unbekannt.
Diese Vorstellung und die Denkmöglichkeit für ein Modell von der Struktur der Materie, das auf Wirbeln beruht, berühren sich eng.
(Hier fällt auch das Stichwort "Maxwellsche Gleichungen"  - die dann jedoch eher in das bisher nur angelegten Thema KAMPF GEGEN "KÖNIG WIRBEL" gehören.
Die zugehörige Größe - mathematische Berechnung - ist die "Rotation" als Maß für die Verwirbelung: schreibt man z. B. "rot a = 0", ist das gleichbedeutend damit, dass keine Wirbel in dem betrachteten Feld existieren. )


Dass Modellvorstellungen von "Quelle und Senke"  zur Beschreibung der Materie, auch der "Teilchen" (der massetragenden Komponenten der Materie) , ggf. sinnvoll sein können, ist nicht Teil der klassischen Atomistik.
Doch auch sie bieten überraschende Vorstellungs- und Erklärungsmöglichkeiten für die nach wie vor rätselhafte Struktur der Materie.

Für "Quelle und Senke" kann man auch andere Beschreibungen heranziehen, man kann z. B. vom "Werden" (aus der Quelle gelangt etwas in die Welt) und "Vergehen" (etwas verschwindet wieder in der "Senke"). Das Existierende, das Sein, die Materie als solche könnte dann ihre ewige Existenz (Energieerhaltungssatz) aus einem "ewigen Prozess des Werdens und Vergehens" beziehen.
Der Gegensatz beider Vorstelllungen hebt sich also im Quelle-Senke-Bild auf.

Der Ouroboros (Uroboros), die  Spirale bzw. die Doppelspirale können als Symbol dieses Prozesses des "Werdens und Vergehens" und des "ewigen Seins" dienen.
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Seitenversion: neu am 09.05.2017, erste Notizen
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Bearbeitungsnotizen:
N20170509 Die noch mal zurückgenommenen Notizen zum Ouroboros erst einmal in GFP3STRUKTUR - Symbolsprache ... zwischengelagert.
Extra Unterseite zum Ouroboros / Uroboros und zur Spirale anlegen - AKTTEXTDRINGEND.