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ZWANZIGSIEBZEHN


Ein Ereignis überstrahlt das gesamte Leben
in Lutherstadt Wittenberg:
eine pompöse Inszenierung nimmt ihren Lauf


Viele sagen ja "die Lutherstadt Wittenberg". Das ist nicht korrekt. "Lutherstadt" gehört ganz offiziell zum Stadtnamen.

Das "Lutherjahr" nimmt seinen bombastischen[A1] Verlauf.
Inzwischen ist die "→ Weltausstellung Reformation" am 20. Mai offiziell eröffnet worden und wird noch bis zum 10. September diesen Jahres gezeigt werden.

Ich möchte diesem Ereignis, so wie es vorbereitet und nun durchgeführt wird, eine Bemerkung widmen, die ich im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der "Römischen Verträge" (der Beginn der europäischen Integration) im Netz gefunden habe:
"Es ist nicht ungewöhnlich in der Geschichte, dass Feiern umso pompöser ausfallen, je morscher das Gebilde ist, welches gefeiert wird." [Q1]
In diesem Sinne handelt es sich hier in Wittenberg letztlich wohl auch nur um eine ganz "gewöhnliche Feier".

Ich prophezeie einmal:
Wenn dieses Jahr vorbei ist, wird Luther nur noch eine Spur in der Geschichte sein, dann wird das, was er heute noch - oft an den Haaren herbeigezogen - uns "zu sagen hat", nicht mehr wichtig sein. Ich habe mich intensiv mit seiner Theologie, seinem Leben, seinen Wirkungen auf die nachfolgende Zeit beschäftigt und festgestellt, dass man Luther für die Zukunft einfach nicht mehr benötigt.
Es wird noch eine Zeit dauern, bis ich die Details, die mich zu dieser Erkenntnis geführt haben,  verarbeitet habe. Dann werden sie selbstverständlich hier veröffentlicht.


Nun folgt ein nicht mehr ganz aktueller Text  aus den Jahren 2015/2016
"Ein Ereignis wirft seine Schatten voraus: der 500. Jahrestag der Reformation"
, den ich gern weiter im Netz stehen lasse.

Danach gibt es die Übersicht für die Gliederung / die Folgeseiten.
(Neu ab 08.06.2017 ist die Folgeseite "NACHLESE ZUM JAHRHUNDERTEREIGNIS" denn eigentlich ist das Jubiläum schon Geschichte.)

Ein Ereignis wirft seine Schatten voraus:
der 500. Jahrestag der Reformation


Am 31. Oktober des Jahres 2017 will Wittenberg mit der protestantischen Welt den 500. Jahrestag jener Tat Martin Luthers feiern, die als "Thesenanschlag" in die Weltgeschichte einging, die damals den Prozess der Reformation einleitete.

2017 ("Zwanzigsiebzehn") ist hier in Wittenberg so etwas wie eine "magische Zahl" - alles geschieht nur noch unter diesem Aspekt, dem der Vorbereitung dieses 500. Jahrestages. Schon seit September 2008 befindet sich die Stadt in der vorbereitenden "Lutherdekade". 
Im September 2008 wurde sie offiziell eröffnet, umfasst damit zwar die Jahre 2008 bis 2017, also zehn Jahreszahlen, ist aber weit davon entfernt, eine "Dekade" im Sinne eines Zeitraums von zehn Jahren zu sein. Wir stehen nicht nur früher auf in Sachsen-Anhalt, wir sind halt in Wittenberg auch ein bisschen schneller als anderswo. Einstein lässt grüßen.

Die Feier wird vermutlich das seit Jahren oder gar Jahrhunderten größte Ereignis unserer Stadtgeschichte werden. Allein der Abschluss des Kirchentages in Berlin im Sommer des Jahres 2017 soll in Wittenberg mit 300.000 Besuchern stattfinden. Der An- und Abtransport der Menschenmassen wird bereits heute (notiert am 01.01.2014) stabsmäßig durchgespielt. Man spricht vom "Entzerren" der ankommenden und abfahrenden Besucherströme. Es wird eine "Weltausstellung der Reformation" und vieles mehr vorbereitet.

Ich werde die Ereignisse rund um das Reformationsjubiläum mit einigen Informationen und Kommentaren begleiten:

Gliederung / Folgeseiten zu ZWANZIGSIEBZEHN


NACHLESE ZUM JAHRHUNDERT- EREIGNIS Diese NACHLESE zum Wittenberger Jahrhundertereignis beginne ich am 08.06.2017. Denn eigentlich ist dieses Reformationsjubiläum jetzt schon Geschichte, so gut wie vorbei. Die wichtigsten Höhepunkte des Jahres liegen hinter uns.
Nun richtet sich bereits der sorgenvolle Blick vieler Wittenberger auf die Zeit "danach".
 
DAS JUBELJAHR DAS JUBELJAHR
Nun ist es heraus - ein Jubiläumsjahr ist viel zu wenig für das, was da auf uns zukommt. Es wird ein "JUBELJAHR"! Oder hat da jemand nur etwas durcheinander gebracht?

 
BRUNIS FUNDSTELLEN BRUNIS FUNDSTELLEN
Anfangs war es eine Art Newsletter, mit dem ich Freunde und Bekannte auf verschiedene Medienbeiträge rund um das Lutherjubiläum aufmerksam machte und den ich "Brunis Fundstellen" nannte. Inzwischen habe ich mich entschieden, über meine bisherigen und zukünftige "Fundstellen" hier  im Netz zu informieren.

 
WEBSITES RUND UM DAS JUBILÄUM WEBSITES RUND UM DAS JUBILÄUM - EINE KLEINE AUSWAHL

 
AUSSTELLUNGEN NOCH UND NÖCHER AUSSTELLUNGEN NOCH UND NÖCHER - Die Vielzahl der Ausstellungen rund um das Luther- bzw. Reformationsjubiläum ist kaum zu überblicken. Einige der wichtigsten bzw. aus meiner Sicht interessantesten werden vorgestellt.

 
WELTGESCHICHTE REFORMATION WELTGESCHICHTE REFORMATION - Kann man neben allem Jubel über den 500. Jahrestag des Beginns der Reformation auch "Lehren aus der Geschichte" ziehen?

 
REFORMATION UND SPIRITUELLE BEDÜRFNISSE REFORMATION UND SPIRITUELLE BEDÜRFNISSE - Wird die heutige evangelische Kirche den sich weiter entwickelnden spirituellen Bedürfnissen der Menschen noch gerecht?

 
EIN SCHÖNER BATZEN GELD EIN SCHÖNER BATZEN GELD
Diese "Lutherfestspiele" (gern auch "Reformationsparty"), die "Weltausstellung Reformation" usw. sind natürlich nicht zum Nulltarif zu haben. Eine kleine Abrechnung ...
(neu ab 08.06.2017)
 



Anmerkung 1, zu "pompös" und  "bombastisch"
Die beiden oben verwendeten Worte seien kurz erklärt, sind sie doch normalerweise kaum im Sprechalltag  zu finden.
Das Wort "bombastisch" bedeutet "schwülstig, hochtrabend", das Wort "pompös" meint "(übertrieben) prunkhaft, glanzvoll". [Quelle Duden7]

Quellenhinweis 1
Obiges Zitat habe ich am 17.05.2017 den "NachDenkSeiten"
[siehe auch die Quellenangaben zu den → NachDenkSeiten] entnommen: www.nachdenkseiten.de/?p=37739#h05 »externer Link«

Seitenversion:  erg. am 08.06.2017
URL: www.brunhild-krueger.de/luwi/luwi2-zwanzigsiebzehn/luwi20_zwanzigsiebzehn.html

 
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Bearbeitungsnotizen:
Argumentation / Fragestellung einbauen: Für wen wird die Lutherdekade gemacht?
siehe auch MZ 01.10.2016, S. 4 - Zitat von Margot Käßmann:
»Ich bin überzeugt: Es wird keinen „Kult um Luther“ geben, wie manche befürchten.«