banner fri - FRIDOLIN, DIE GESCHICHTE EINES ATOMMODELLS
FRIDOLIN
DIE GESCHICHTE EINES NEUEN MODELLS VON DER STRUKTUR DER MATERIE -
INTERESSE WECKEN FÜR MEIN MODELL

EINE WEIBLICHE PHYSIK


Nachdem andere Möglichkeiten, meine Gedanken zur Diskussion zu stellen, keine Resonanz brachten (wie z. B. die Physikerinnentagung im Jahr 2003), wurde mir klar, dass es nur noch eine Möglichkeit gibt, Interesse an meinem Modell zu wecken: eine eigene Website zu erstellen.

1. Wie ich auf die Idee kam, diese Website "eine-weibliche-physik.de" zu nennen
2. Vorstellung der Website auf der Physikerinnentagung 2007 - das "abstract"
3. Inhaltliche Details aus der Website eine-weibliche-physik.de - werden gelegentlich nachgereicht


1. Wie ich auf die Idee kam, diese Website "eine-weibliche-physik.de" zu nennen
Eine kurze Zeit, in den Jahren 2004 bis 2005, stand ich mit einem Soziologieprofessor aus München in E-Mail-Kontakt. Ich war auf ihn gestoßen, als er sich auf der Website eine Wissenschaftlerin und Philosophin in einem Forumsbeitrag heftig und herablassend gegen sie geäußert hatte. Daraufhin nahm ich direkt Kontakt zu ihm auf und kritisierte seine unsachliche Bemerkung.
Es entspannte sich ein nicht unbedingt harmonisch zu nennender Gedankenaustausch.  Ich schickte ihm auch mein Lesematerial für die Physikerinnentagung 2003, woraufhin er auf seiner Website meine Gedanken lobend erwähnte.
Das dürfte das einzige Mal gewesen sein, dass ihm lobende Worte über eine Frau gelangen, jedenfalls habe ich auf seinen Websites ansonsten nicht ein einziges gefunden, es waren eher frauenfeindliche bzw. antifeministische Ausfälle.
Er hatte auf einer seiner Seiten mein Modell "feministisch inspiriert" genannt und sich anerkennend über meine Gedanken rund um "FRIDOLIN" geäußert. Mir war, als wäre in unserem Mailwechsel auch die "weibliche Physik" genannt worden.
Viele elektronische Unterlagen sind mir verloren gegangen, so dass ich die genaue Textstelle nicht wiedergefunden habe. Seine Websites existieren nicht mehr, inzwischen ist er wohl verstorben (Rentenbeginn 2006). Deshalb halte ich es nicht für sinnvoll, seinen Namen hier noch zu nennen.
Langer Rede kurzer Sinn: Aus dem Mailwechsel heraus war mir die Idee gekommen, meine Website - ein bisschen auch als Provokation gegen Männer wie ihn - so zu nennen.
2. Vorstellung der Website auf der Physikerinnentagung
2007
Dann kam mir im Jahr 2007 ein Sponsor zu Hilfe, so dass ich noch einmal zu einer Physikerinnentagung fahren konnte.
Bei der Anmeldung meines Kurzvortrages musste ich ein "abstract" einreichen:
(nachlesbar im Programmheft der Physikerinnentagung auf S. 33)
Die Website www.eine-weibliche-physik.de wird vorgestellt.
Grundfragen der Physik - neu gestellt und beantwortet aus Sicht einer Frau.

Die Wissenschaft hat längst bewiesen, dass Frauen "anders" denken als Männer. Lange Zeit hieß es, Frauen seien überhaupt unfähig zum wissenschaftlichen Denken. Erstaunlicherweise ist die Frage, ob und wie diese geschlechtsspezifischen Unterschiede des Denkens sich im Inhalt der Wissenschaft widerspiegeln, noch immer eher ein Tabu als wirklich schon zufriedenstellend beantwortet. Ich versuche, mich ihr aus weiblicher Sicht zu nähern und gehe auf folgende Fragen (Auszug aus den Themen der Webseite) näher ein:

1. Stein und Wasser sind allgemeine Symbole für das männliche und das weibliche Prinzip. Sie lassen sich auch in physikalischen Begriffenen, Modellen und Theorien erkennen.

2. Die Struktur der Materie aus weiblicher Sicht: Einige heute vergessene Atommodelle aus den Anfängen der modernen Atomistik im 19. Jahrhundert (darunter einige von Frauen!) werden vorgestellt. Es handelt sich um Modelle, die wesentlich der weiblichen Denkmethode entsprechen und gegenüber den aus der männlichen Denkmethode resultierenden und bis heute vorherrschenden Atommodellen zurückgedrängt wurden.

3. Der Spiegel als weibliches Symbol: Ich werfe einen Blick auf, nicht in den Spiegel und stelle verblüffende Schlussfolgerungen vor.

4. Leben ist - physikalisch betrachtet - »Bewegung gegen äußere Kräfte«: Die Anerkennung dieser Formulierung hätte weitreichende Folgen für die Physik.

5. Wie sich in physikalischen Begriffen die männliche und weibliche Denkweise widerspiegelt, zeige ich an der Gegenüberstellen der »männlichen« Leistung und der »weiblichen« Wirkung.

Natürlich war das Thema für 15 bis 20 Minuten  Redezeit völllig überladen. Doch die Themen waren  damals die Schwerpunkte der Website.
Einige davon werde ich noch irgendwann in diese Website übernehmen - die meisten voraussichtlich in die GRUNDFRAGEN DER PHYSIK UND DER WISSENSCHAFT. __________________________________

• Anmerkung
Von Anfang an war mir klar, dass es völlig unmöglich für mich ist, meine Gedanken in Buchform darzustellen. In einem Buch müssen alle Gedanken "fertig" sein.
Da es sehr lange dauern würde, ehe so ein Buch druckreif wäre, war diese Idee sofort verworfen worden.

Bei einer Website kann man einzelne Themen früher oder später behandeln, Texte ergänzen, korrigieren oder auch wieder entfernen, wenn sie einem nicht mehr gefallen. Verknüpfungen zwischen verschiedenen Themen aufzuzeigen, ist auf einer Website ebenfalls wesentlich einfacher.