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MÄNNER + FRAUEN

GESCHLECHTERROLLEN

(GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE)


Der Vergleich der Lebenserwartung von Männern und Frauen:
Die Statistiken belegen, dass Männer und Frauen unterschiedliche Lebenserwartungen haben, hier in Deutschland leben Frauen i. a. länger als Männer.
Man könnte darauf kommen, dass das ein biologischer Vorteil der Frauen sei.
Schürt das Frust bei den Männern und Überlegenheitsgefühle bei den Frauen?

Um die Frage zu beantworten, ob es sich um einen biologischen oder sozialen Vorteil der Frauen  bzw. Nachteil der Männer handelt, muss man Männer und Frauen in verschiedenen Lebensbereichen vergleichen. Eine klitzekleine Information zeigt schon das Dilemma dieses Vergleiches:»Ereignisse wie Krieg und Umweltkatastrophen
Eine Untersuchung anhand von 141 Ländern im Zeitraum von 1981 bis 2002 hat gezeigt, dass das Geschlecht die Sterberate bei Naturkatastrophen beeinflusst. Demnach senken Naturkatastrophen und ihre Nachwirkungen die Lebenserwartung von Mädchen und Frauen disproportional im Vergleich zur Lebenserwartung von Jungen und Männern. Biologische und physiologische Differenzen zwischen den Geschlechtern, soziale Normen, Rollenverhalten, Diskriminierung im Zugang zu Ressourcen und der Zusammenbruch der Ordnung, der Mädchen und Frauen stärker häuslicher und sexueller Gewalt ausliefert, und vor allem der im Durchschnitt niedrigere sozio-ökonomische Status von Frauen werden als Erklärungsmöglichkeiten angeführt.«
(Hervorhebung im Text von mir - B.K.; gefundenam 25.03.2017 in der Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung »externer Link« )

Wenn man nun die Ursachen dieses Unterschiedes suchen will, kommt man natürlich auf weitere "Gemeinsamkeiten und Unterschiede" zwischen den Geschlechtern.

So hängt die geringere Lebenserwartung der Jungen bzw. Männer auch mit der höheren Säuglingssterblichkeit bei Jungen als bei Mädchen zusammen, vor allem aber mit dem risikoreicheren Leben der Männer in jungen Jahren. Ich glaube (ich habe jetzt keine exakten statistischen Informationen hierzu), bei einem  Vergleich der Lebenserwartung von Männern und Frauen im Alter (also z. B. aller 65-jährigen Männer und Frauen) zeigt sich doch eine größere Annäherung.

Da wäre also schon ein Unterschied - die (ich muss betonen, es geht immer um Durchschnittswerte!) unterschiedliche Risikobereitschaft von Männern und Frauen bzw. die Tatsache, dass Männer oft in risikoreicheren Berufen tätig sind.


Auch die Frage, ob es Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich ihrer Art zu denken gibt, wird in diesem Thema behandelt und nicht - wie man vielleicht vermuten könnte - auf der Seite DENKEN (in FREUDE AM ERKENNEN).
Denn auch dieser - wenn es ihn denn gibt - Unterschied ist nur ein Teilaspekt der gemeinsamen Fähigkeit von Menschen, denken zu können.
Es gibt offenbar innerhalb eines Geschlechts (egal ob man die Männer für sich betrachtet oder die Frauen für sich) mehr Unterschiede als es geschlechtsspezifisch signifikante Unterschiede zwischen Geschlechtern sein können.

Ich möchte meine Anfangsthese deshalb so formulieren:
Die Gemeinsamkeiten im Denken sind zwischen intelligenten Männern und intelligenten Frauen größer als die Unterschiede.
Die Unterschiede im Denken sind zwischen intelligenten und dummen Männern (und analog zwischen intelligenten Frauen und dummen Frauen) größer als die Gemeinsamkeiten.


Seitenversion:  neu am 31.12.2019
URL:   www.brunhild-krueger.de/men/men5-maennerundfrauen/men53-geschlechterrollen/men530_geschlechterrollen.html

Bearbeitungsnotizen:
• 04.02.2020 - URL stillschweigend korrigiert
• neu am 31.12.2019, erster Text

AKTTEXT
• siehe Hinweis in FEMINISMUS UND ANTIFEMINISMUS, dass der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichmacherei hier behandelt werden wird