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TÄTIG-SEIN


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin,
dass er tun kann, was er will,
sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Jean-Jacques Rousseau (Sekundärquelle)

                                                               Die große Kunst des freien Handelns
                                                               besteht nicht nur darin,
                                                               sich ggf. Befehlen zu verweigern,
sondern darin,
Dinge, die man für wichtig hält,
auch dann zu tun,
wenn sie einem befohlen werden.

(B.K.)

Dieses Thema hat zwangsläufig mit der Frage nach der Freiheit des Menschen zu tun.

Tätigsein, Handeln, Pläne realisieren, auf etwas re-agieren, etwas tun müssen, etwas tun dürfen, etwas tun wollen, etwas tun können.


Hier, auf dieser Seite und auf den noch zu erstellenden Seiten der Unterstruktur will ich meine Gedanken zu diesen Aspekten menschlicher Tätigkeit zur Diskussion stellen:

• Was sind die Triebkräfte menschlichen Handelns?
(siehe z. B. Schiller, der die beiden Haupttriebkräfte im "Hunger" und in der "Liebe" sah)

• Wie sind die Wechselwirkungen zwischen den Bedingungen des Handelnd und dem Handeln selbst?
Es geht also um das Spannungsverhältnis zwischen den von außen vorgegebenen  Rahmen bzw. Grenzen und Möglichkeiten für den Einzelnen und um seine inneren Antriebe, Talente, Fähigkeiten und Interessen.

•  Wie hängen Arbeit und Spiel - Arbeitszeit und Freizeit,
Müssen und Wollen im Tätigsein zusammen? Ist es denkbar, dass sich die Grenzen zwischen beiden Bereichen sich immer mehr verwischen, nicht nur für ein paar wenige Menschen, sondern für alle?

• Tätigsein heißt Fehler machen - die Schuldfrage wird gestellt
und es werden die Möglichkeiten für eine "Wiedergutmachung" analysiert:
           "Trial and Error" - "Versuch und Irrtum"   bzw.
           "Learning by Doing"
- Lernen im  praktischen Handeln selbst
sind bekannte Aussagen.
Man kann auch fragen: Ist es nicht sogar notwendig, Fehler zu machen, auch das auszuprobieren, was sich im Nachhinein als fehlerhaft, schädlich, sinnlos, unzweckmäßig erweist, um "immer besser zu werden"? Anders gesagt: die Angst vor Fehlern ist hinderlich für das Ausprobieren neuer Möglichkeiten.
Es geht nicht um Schuld und Strafe, es geht um das Optimieren menschlichen Handelns.

• Jeder kann machen, was er will - oder es versuchen
Das ist das Motto und Teil der vierten These aus dem Thema HEITERE ZUKUNFT. Dieses soll soll hier ausführlich vorgestellt werden. Und um es gleich vorweg zu nehmen:
Es geht nicht um Willkür, sondern um das Erkennen der eigenen Verantwortung im Leben.

• "KREATIVITÄTIGSEIN"
ist der etwas spielerische Name für eine weitere geplante Folgeseite:
Der Mensch ist zur Kreativität "verdammt", dieser Drang ist genauso unstillbar in uns angelegt wie das Streben nach Erkenntnis.


Siehe hierzu
• vor allem zum Gedanken "Jeder kann manchen, was er will - oder es versuchen", auch die Seite FÜNF THESEN ZUR HEITEREN ZUKUNFT (in HEITERE  ZUKUNFT)
These 4. Der freie Willen und das Gewissen: Die Zukunft des Menschen in wachsender Freiheit
und
SAVATER, F. - Fernando Savater schreibt eine Moralvorschrift: "Tu, was du willst"
(in DIE BESTEN GEDANKEN » PHILOSOPHIE + ETHIK)


Seitenversion: neu 31.01.2020, erster Text
URL:   www.brunhild-krueger.de/men/men2-taetigsein/men20_taetigsein.html

Bearbeitungsnotizen:
• neu mit  erstem Text 31.01.2020
• angelegt 31.05.2016, "in Arbeit"

AKTTEXT
Link von DAS GUTE IM MENSCHEN, DER GÜTIGE MENSCH hierher setzen, wenn fertig getextet