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DIE BESTEN GEDANKEN AUS PHILOSOPHIE UND ETHIK

DIE GOTTESFORMEL

oder: Die Einheit der Religionen


Aus aktuellem Anlass (22.02.2016):
Dieses Buch stelle ich seit Anfang 2008 auf meiner Website vor. Doch jetzt, im Januar 2016, hat sich der Zeitgeist so weit entwickelt, dass es vielleicht endlich die ihm zustehende Aufmerksamkeit bekommen kann.
Ich werde mich am Ende der Seite zu dieser "Aktualitätsfrage" noch etwas ausführlicher äußern, jetzt  kommt erst einmal die  eigentliche Buchvorstelllung:


Der Begriff der "Gottesformel" ist so einprägsam, dass ich es ausnahmsweise vorziehe, dieses Buch von Thomas M. Waldmann nicht unter dem Autorennamen, sondern unter seinem Titel vorzustellen. Waldmann nennt sein Buch ausführlich

"Die Gottesformel - Grundlagen des Denkens im 3. Jahrtausend" 

Wie diese dem einen oder anderen auf den ersten Blick vielleicht arrogant erscheinende Formulierung   gemeint sein könnte und ob sie ihre Berechtigung hat, das wird natürlich auch untersucht.

Worum es Herrn Waldmann in diesem Buch geht, ist ganz kurz erklärbar:
Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Verständigung der Menschen über heute noch existierende Barrieren zwischen den Religionen hinweg: indem Waldmann rational das allen Religionen Gemeinsame ihrer Gottbilder aufzeigt, ihre gemeinsame Wurzel und ihr gemeinsames Anliegen deutlich macht, kann seine Arbeit vielleicht mithelfen, Frieden zwischen den Menschen zu schaffen als Voraussetzung dafür, dass wir uns eines Tages als wirklich eine, einheitliche Menschheit begreifen, in Spiegelung des Gottbildes:

                                  Gott ist Einheit.  Gott ist "alles in allem".


1. Über das Buch und das Anliegen des Autors
2. Meine Annäherung an dieses Buch - die Suche nach einer Weltformel
3. Gott ist Einheit - Gott und die Zahl "eins"
    Das Gottbild in der Sprache der Mathematik ist "natürlich" eine Formel.
    Außerdem geht es um die "vier  Aspekte" Gottes, darunter den "Nichts-Aspekt".
4.  "Grundlagen des Denkens im dritten Jahrtausend" 
5. Die "Blume der Vielfalt"
     Die vielen Religionen gehören zusammen wie die Blätter einer Blüte.

PS1: 22.02.2016 - Die "Aktualitätsfrage"
      Das Buch erhält im Strom der Zeit wachsende Bedeutung - sein Bezug auch zu anderen
      Büchern

PS2: Eine Website-Empfehlung am Rande: Herr Waldmann hat das Labyrinth auf Kreta erforscht

 

1. Über das Buch und das Anliegen des Autors


Waldmann, Thomas M.
Die Gottesformel
Grundlagen des Denkens im dritten Jahrtausend
R. G. Fischer Frankfurt am Main, 2003
ISBN 3-8301-0496-0


www.gottesformel.ch »externer Link«
Auf seiner Website finden sich ein Inhaltsverzeichnis  des Buches und einige Kapitel als pdf-Dateien.
(Nebenstehendes Titelbild ist dieser Website entnommen.)

Titelbild des Buches "Die Gottesformel"

Wenn Waldmann  in seinem Buch das Gottbild der Menschen aus philosophischer, rationaler, wissenschaftlicher Sicht untersucht, dann geht es  vor allen Dingen um eines, um die Frage nach der Erkennbarkeit der Welt und die Frage nach Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung.

"Das Gottbild der Menschen" schreibe ich mit Absicht im Singular: denn er versteht es meisterhaft, nach den allen Gottbildern gemeinsamen Grundlagen zu suchen. Das hat den Vorteil, dass seine Darstellungen
- ohne religiöse Einengung auf ein bestimmtes Gottbild  und  außerhalb jeglicher durch Kirchendogmen notwendig sich ergebenden Denkblockaden sind,
und  (was dieses Buch besonders wertvoll macht )
- jenseits der atheistischen Ignoranz des sich hinter diesem Thema verbergenden Wissens offen und frei nach den Hintergründen von Gottbildern und Religionen fragen. Der Atheist findet "sein Gottbild" bei Waldmann ebenfalls wieder: Gott hat auch einen "NICHTS"-Aspekt.

Er selbst beschreibt sein Anliegen, das er mit diesem Buch bezweckt, so:

"Was Ende des zwanzigsten Jahrhunderts als "Konvergenz von Wissenschaft und Spiritualität" begann, wird in diesem Buch zu Ende geführt: alle Religionen, Philosophien, Gottes- und Weltanschauungen münden letztlich in dieselben Einsichten. Sie lassen sich darum in einem weit gespannten Bogen friedlich vereinigen, was der Autor in Analogie zu der von Physikern gesuchten Weltformel "Gottesformel" nennt. Er zeigt diese Übereinstimmung mithilfe einiger einfacher Prinzipien, die er gut nachvollziehbar herleitet. Er zeigt weiter, dass diese Prinzipien zu allen Zeiten und in allen Kulturen bekannt waren und dass sie sich, obwohl sie teilweise als "esoterisch" oder "spirituell" gelten, mit dem gewohnten rationalen Denken herleiten lassen. Sie folgen sogar zwingend aus dem wissenschaftlichen Weltbild, wenn wir es konsequent zu Ende denken.

Diese Prinzipien zeigen uns nicht nur, wie wir beim Wahrnehmen unsere eigene Welt erschaffen. Sie werden traditionell auch verwendet, um die Schaffung der Welt an sich zu erklären: Wir finden sie in den meisten Schöpfungsmythen genauso wie in den wissenschaftlichen Theorien über den Beginn der Welt.

Besondere Kapitel, die der Autor als "Tao der Mathematik" überschreibt, vermitteln uns überraschende Erkenntnisse, indem sie Grenzen überschreiten, die sonst als unüberwindbar gelten. So erhalten wir zum Beispiel, wenn wir die Division durch null zulassen, die numerische Form der "Gottesformel", welche in knappster Form den Schnittpunkt aller Lehren beschreibt und die so einfach ist, dass jeder sie auf seinem T-Shirt tragen kann..."
 
 


2. Meine Annäherung an dieses Buch - die Suche nach einer Weltformel


Die  alte Streit-Frage zwischen Materialismus und Idealismus, die nach dem Verhältnis von Materie und  Geist (Was war "zuerst" da, was hat das "Primat"?) findet hier in diesem Buch eine spannende Antwort.

Die zweite alte Streit-Frage, die zwischen Religion (Theologie) und Naturwissenschaft,  besagt aus Sicht der Physik, dass es möglich ist, die Welt ohne den Begriff "Gott" (die "Hypothese Gott") zu beschreiben und zu erklären. 

Andersherum kann man jedoch auch fragen:
Gibt es in der Sprache der Physik eine Möglichkeit, den "Begriff  Gott" darzustellen? Kann man die Welt auch aus wissenschaftlicher Sicht besser verstehen und erklären, wenn man diesen Begriff verwendet?
Eine inhaltlich identische Formulierung dieser Frage lautet:
Hat die  Entwicklung der Welt (das Leben auf der Erde, der ganze Kosmos) ein Ziel und einen Zweck?

Gelänge es beispielsweise, diese "Zielursache" (bei Aristoteles "causa finalis") als notwendige Erklärung für physikalische Prozesse einzuführen, entspräche dies der Einführung des  Gottesbegriffs in die Naturwissenschaft.

Waldmann  stellt  diese Frage in seinem Buch ähnlich:
 Kann die Mathematik den Gottesbegriff in ihrer Sprache, der Formelsprache, ausdrücken? Falls ja, müßte also eine Gottes-"Formel" gefunden werden. 

"Gottesformel" - das Wort  erinnert an die viel gesuchte "Weltformel". Denn letztendlich dreht sich wohl doch alles um "Gott und die Welt".

Herr Waldmann und ich haben - sozusagen aus verschiedenen Richtungen kommend - uns an einer Stelle getroffen. Während ich, ohne an Gott zu denken (im Sinne, dass ich ihn nicht berücksichtigt habe bei meinen Überlegungen), auf der Suche war, herauszufinden, was eine "Weltformel" sein soll und ob sie aufgefunden werden kann, während ich entdeckte, dass die Weltformel längst gefunden wurde  (von Jesus), hat  er  von  dem Wort "Gott" ausgehend sich auf die Suche gemacht nach einer mathematischen Beschreibung.   Getroffen haben wir uns in der Erkenntnis der Einheit und Ganzheit.   

Dabei ergibt sich der Bezug zu diesem Buch ausgehend von der Frage, ob man eine Weltformel überhaupt erkennen kann, wenn man Singularitäten nicht versteht. Die Physiker sehen in ihnen "Absurditäten" und "sinnlose Größen",  "Schwachstellen" und "Störungen". Singularitäten sind in mathematischen Formeln z. B. dann gegeben, wenn eine Größe, die im Nenner steht, den Wert "Null" annimmt: die Division durch Null ist "nicht erlaubt" bzw. "nicht definiert".  Analog ist auch das Rechnen mit "unendlich" eigentlich "sinnlos", da es aus mathematischer Sicht keine verwertbaren Ergebnisse liefert.
Damit kann sich zufriedengeben, wer will. Die Singularitäten existieren, auch wenn man sie mathematisch nicht darstellen kann. Will man sie mathematisch erfassen, muss man die traditionellen Regeln der Mathematik "transzendieren" - über sie hinaus denken. Herr Waldmann  hat den Mut, diese - von Mathematikern vermutlich nur spöttisch-herablassend belächelte - Grenzüberschreitung zu wagen.

Herr Waldmann zeigt, dass "Eins", "Null" und "Unendlich"  die Größen sind, die in der Sprache der Mathematik Gott beschreiben können!
Die Mathematik ist dabei nur Hilfsmittel, nicht Selbstzweck.

Letzlich zeigt sich, dass Herr Waldmann mit seiner "Gottesformel" einer Weltformel näher ist als alle Wissenschaftler, die nach ihr suchen.  Die Suche nach der Gottesformel und die Suche nach der Weltformel sind "eins" ...


3. Gott ist Einheit  -  Gott und die Zahl "eins"

Das Gottbild in der Sprache der Mathematik ist natürlich eine Formel

Waldmann setzt den Gottesbegriff gleich mit dem Begriff der Einheit bzw. Ganzheit. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht nicht uninteressant zu wissen, dass das russische Wort für "eins" ("adiehn" gesprochen, "odin"  bzw. in kyrillischen Buchstaben "Один" geschrieben) dem Name des germanischen Gottes "Odin" entspricht. Mit anderen Worten:

Mathematik und Gott hängen unmittelbar zusammen, viel mehr, als uns im allgemeinen bewusst ist: über die Zahl "Eins".
Die ursprüngliche Vorstellung von Gott war immer - unabhängig von den verschiedenen religiösen Interpretationen - die einer "Einheit" oder "Ganzheit", die Vorstellung des "All-Umfassenden".


Hier ist sie nun, die  von Waldmann zur Diskussion gestellte "Gottesformel":

                                        Die Gottesformel lautet: Null mal Unendlich ist gleich eins

Das Gottbild in der Sprache der Mathematik  ist natürlich (!!!) eine Formel -
und ich hoffe, auch Mathematiker lassen sich von diesem "unerlaubten" Gebrauch des Unendlich-Zeichens nicht abschrecken und lassen sich ein auf das Wagnis, über die Mathematik hinausgehend über "Eins" (Einheit), Un-Endlichkeiten und Ganzheiten, über die Gedanken von Herrn Waldmann nach-zudenken. 

Als kleine "Brücke", nicht sofort "alles Quatsch" zu sagen, biete ich an:
Für die Formel "Eins geteilt durch n mal n ist gleich 1"

                                      Formel: eins durch n mal n gleich 1

bilde man den Grenzwert (lim), indem man n wahlweise (es kommt auf das gleiche heraus) gegen Null bzw. Unendlich gehen lässt. Dann erhält man die obige "Gottesformel".

Mit:
          0 =  das absolut Kleinste, die Leere, das Nichts
         ∞ =   das absolut Größte, die Fülle, Alles

wird die Formel nun interpretiert als:
Alles und Nichts sind eins (sind ununterscheidbar).
Es ergibt sich die "Grenzparadoxie", die in Worten mit "alles und nichts", "überall und nirgends", "immer und nie", "Fülle und Leere" beschrieben werden kann.

Vielleicht mag nicht jeder Gedanke, den Waldmann aus dieser Formel ableitet bzw. mit dieser Formel verknüpft, jedem Leser sofort einleuchten, doch aus eigener Erfahrung kann ich versichern:
Beim Lesen seines Buches sind mir sehr viele interessante weiterführende Gedanken gekommen. Es ist ein Buch, das anregt zum Selbst-Denken. 

Wer sich nicht damit zufrieden geben will, was die Mathematik über das unendlich Große  ("Unendlich") und das unendlich  Kleine ("Null")  aussagen kann, wer  mehr darüber wissen und es verstehen will, der findet in diesem Buch wichtige Gedanken.


Die vier Aspekte Gottes, der "Null-Aspekt" Gottes

Diese vier Aspekte, die Waldmann in seinem Buch ab S. 248 beschreibt
sieht er als
"Grundlage der Vereinbarkeit aller Weltanschauungen und Religionen"

Sie beschreiben "Alles", "Nichts", "Einheit" und "Persönlichkeit".

Es ist einleuchtend, dass die Null für das "Nichts" steht, das Unendlich-Zeichen für "Alles", die "Eins" betrifft das "Alles ist eins" ("Alles ist Einheit") und könnte im Gottbild des Pantheismus bereits enthalten sein.
Gott als "Alles" oder als "Einheit" zu denken, dürfte einfach sein.

Besonders spannend ist der "Nichts-Aspekt" Gottes: der spiegelt sich im Gottbild des Atheisten wider: "Gott ist nicht(s)."
An dieser Stelle musste ich damals beim Lesen des Buches verblüfft lachen.

Die Frage, ob Gott auch "Person" ist bzw. Persönlichkeit (hat), ergibt sich aus Null und Unendlich in dem Sinne, dass er sowohl "absolute Person" als auch "Nicht-Person" ist.
(Dieser - bei Waldmann natürlich ausführlich beschriebene - Gedankengang ist wohl ziemlich schwer zu verstehen, deshalb darf man ihn getrost überlesen. Der übrige Teil des Buches ist auch ohne dieses Detail ungemein spannend.)
Waldmann sieht die Eigenschaft, "Person" zu sein, in der "reflexiven Erkenntnisfähigkeit" des Subjekts, also in der Selbsterkenntnis.
Da Menschen hierzu in der Lage sind ("Mensch, erkenne dich selbst."), dürfte das "höchste Wesen" (höchste Intelligenz, allumfassendes Bewusstsein, allgemeinster Geistbegriff) aus rein logischen Gründen diese Eigenschaft  ebenfalls besitzen: Es kann nicht "weniger" sein als der Mensch. ALSO MUSS es auch Person sein.


4.  "Grundlagen des Denkens im dritten Jahrtausend"

Zuerst ist man geneigt zu fragen: Ist das nicht zu großspurig gedacht?
Vielleicht könnte man ja statt dessen sagen:
"Die Suche nach dem  »kleinsten gemeinsamen Nenner« im Denken des 3. Jahrtausends"?  
Ich möchte einen Vergleich anbieten:
Ein Mathematikbuch für das 1. Schuljahr könnte ebenfalls den Untertitel tragen:
"Die Grundlagen des mathematischen Denkens", ohne dass das "großspurig" wäre. In diesem Sinne muss man - glaube ich - Waldmann auch verstehen: er hat erkannt, dass diese Gedanken in seinem Buch die beste Grundlage für alles sind, was auf geistiger Ebene im 3. Jahrtausend geschehen wird. Sie sind sozusagen der Verständigungscode der Kulturen.

Anders gesagt, natürlich wird es viele "Grundlagen des Denkens im 3. Jahrtausend" geben. Doch eine Frage wird im Mittelpunkt stehen, stehen müssen, und das ist die, die Waldmann aufgreift und modern-rational-logisch beantwortet: die Frage nach dem Gemeinsamen aller Religionen.

Seine Antwort wird unumgänglich sein, wenn wir die  anderen Grundfragen des 3. Jahrtausends  beantworten, die Probleme der Menschheit lösen wollen.  In unserer rational denkenden Welt  ist die rationale Antwort Waldmanns auf die Frage, ob es einen Gott gibt,  die Basis, auf der sich Menschen verschiedener Kulturen, Weltbilder und Religionen einigen können, über diese Frage neu ins Gespräch zu kommen.

Der Titel soll  - so meine ich - vor allem eines deutlich machen: diese Grundlagen  werden andere sein als die, die wir bisher dafür angesehen haben. Wir müssen umdenken, Neues denken, auch Altes und Vergessenes neu durchdenken. Wir müssen uns - je eher deste besser - auf dieses neue Denken  einstellen.

Gerade angesichts der  zur Zeit wieder sich verstärkenden Feindschaften zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen (die keine Feindschaft der Religionen ist), angesichts von Kulturkämpfen, Provokationen und Terror ist die Zeit reif, die  Gemeinsamkeit aller Religionen stärker in den Mittelpunkt politischer, kultureller und religiöser Aktivitäten zu stellen.  
Auch deshalb ist Waldmanns Buch so wichtig, weil es dieser  möglichen und notwendigen  wachsenden Gemeinsamkeit und Gemeinschaft der Religionen hin zu einer Weltreligion (mit  ihren vielen Facetten und Varianten) eine rationale, eine vernunftsmäßig erfaßbare Grundlage gibt:


Es gibt nur einen Gott, nur einen einzigen,
egal, ob er Odin, Jahwe, Gott, Allah oder Aton heißt.

Das ist und bleibt die Grundfrage für das 3. Jahrtausend. Waldmann macht es uns - die wir vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken  geprägt sind - nur etwas einfacher, diese zu erkennen. Sie zu akzeptieren, ist der nächste, schwerere Schritt.


5. Die "Blume der Vielfalt"
Die vielen Religionen gehören zusammen wie die Blätter einer Blüte.

Die "Blume der Vielfalt" ist eine Abbildung aus dem Buch, mit der er den Zusammenhang aller Religionen und Weltanschauungen  veranschaulichen will. Das Wort "esoterisch" ist dabei nicht in der heutigen eingeschränkten Bedeutung zu sehen im Sinne der unter dem Thema "Esoterik" vermarkteten diversen "Geheimlehren für Eingeweihte" und "mit übersinnlichen Kräften sich befassend", sondern in seiner ursprünglichen Bedeutung als "eingeschlossenes" im Unterschied zu "exoterisch" als "nach außen gerichtetes", "außen befindliches".

Es besagt nichts anderes als die "innere Einheit" aller dieser Religionen und Weltanschauungen.

Die Blume der Vielfalt aller Religionen und Weltanschauungen

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PS1: 22.02.2016 - Die "Aktualitätsfrage"
Als ich damals das Buch "Die Gottesformel" kennenlernte, war ich mir sofort der brennenden Aktualität der darin enthaltenen neuen Gedanken bewusst.  Nur stand die Frage, wie man dieses doch recht anspruchsvolle Buch einem breitem Leserkreis nahe bringen kann.
Nun -  mehr als 10 Jahre nach dem Erscheinen - wächst die Bedeutung dieser Gedanken für die Zukunft noch. Andere Bücher, andere Denker der Zeit weisen in die gleiche Richtung. Nur begründen sie ihre Konzepte der Zusammenarbeit der Religionen vorwiegend mit den Fragen der geistigen Freiheit, der Notwendigkeit der Toleranz als Voraussetzung für den Weltfrieden.
Eine so komplexe philosophische Begründung für die "EINHEIT DER RELIGIONEN" wie bei Thomas M. Waldmann habe ich sonst noch nirgends gefunden.
Es wird höchste Zeit, seine Gedanken (in einfacher Form  - nicht jeder ist in der Lage, sich den Inhalt eines so komplexen und umfangreiche Buches selbst zu erschließen) vielen Menschen - vor allem den Hauptvertretern der Religionen - vorzustellen!


Zwei weitere Bücher, erschienen im Jahr 2015, ergänzen "Die Gottesformel":
In jüngster Zeit bin ich auf zwei weitere Bücher gestoßen, die in enger Beziehung zu diesem Buch stehen und die ich nun ebenfalls im Rahmen  von "DIE BESTEN GEDANKEN" vorstelle:
   - DALAI LAMA  Der Dalai Lama sagt: "Ethik ist wichtiger als Religion"
   - HOFFNUNG MENSCH  Das Buch von Michael Schmidt-Salomon:
     "Hoffnung Mensch - Eine bessere Welt ist möglich"

Diese Einheit der Religionen wird hier in Deutschland z. B. vom christlichen Mönch und buddhistischen Zen-Meister Willigis Jäger gelebt.
Mehr über ihn gibt es auf dieser Seite:
JÄGER, W. (in DIE BESTEN GEDANKEN, im Thema SPIRITUALITÄT))

Eine kleine Ausnahme, eine kleine Abweichung vom Thema erlaube ich mir hier:
Seitenanfang
  PS2: Herr Waldmann hat das Labyrinth auf Kreta erforscht - eine Website-Empfehlung:
Auf www.labyrinthos.ch externer link  schildert Herr Waldmann Details seiner mehr als 15jährigen Arbeit an der Erforschung des Labyrinths auf Kreta. Zahlreiche höchst spannende Fotos zeigen Details der Höhlen und der Inschriften. Sogar die Wikipedia und Arte haben bereits auf seine Forschungsergebnisse zurückgegriffen.
U. a. berichtete er von einem ungeklärten Phänomen: In der Höhle noch weicher Kalkstein härtet außerhalb der Höhle aus, "wird laufend härter". Wer eine Erklärung dafür hat, kann sich mit Herrn Waldmann in Verbindung setzen (E-Mail: contact.at.labyrinthos.ch).
 

Seitenversion: überarbeitet am 22.02.2016
URL:  www.brunhild-krueger.de/dbg/dbg1-philo/dbg1_gottesformel.html


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