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DIE BESTEN GEDANKEN

DIE BESTEN GEDANKEN AUS PHILOSOPHIE UND ETHIK

GANDHI, DESSEN SEELE GROSS IST


Mahatma Gandhi wurde er genannt, Mahatma bedeutet "dessen Seele groß ist".
Er wurde  im Jahr 1948 ermordet, im Alter von 78 Jahren. Berühmt wurde er für seine Politik des gewaltlosen Widerstandes.
Vielen ist sicher der Monumentalfilm über sein Leben mit Ben Kingsley in der Titelrolle bekannt.

Die Situation war eindeutig: die Engländer waren den Indern mit ihrer militärischen Ausbildung und den Waffen weit überlegen.  Doch die Inder schafften es trotzdem, sich von deren Herrschaft zu befreien. Der Grundgedanke dafür war:
- Passiver, gewaltloser Widerstand.

Außerdem habe ich von ihm herausgesucht:
- Sieben Sünden
- weitere Zitate










 

Passiver, gewaltloser Widerstand

„Vielleicht müssen Ströme von Blut fließen, ehe wir unsere Freiheit gewinnen, aber es muß unser Blut sein“, sagte Gandhi zu seinen Landsleuten. Der Anhänger des gewaltlosen Widerstandes ist bereit, wenn es sein muß, Gewalttätigkeit hinzunehmen; aber er wird sie anderen niemals zufügen. (...)
 
  (Die Originalquelle für dieses Zitat habe ich nicht gefunden. Ich habe es aus Material für den Ethikunterricht Ende der 90er Jahre am hiesigen Melanchthongymnasium entnommen.)

Was Gandhi damit  meiner Meinung nach sagen wollte, ist:
Wenn wir uns mit militärischen Mitteln wehren, wird nur noch mehr Blut fließen und der Teufelskreis der Gewalt wird kein Ende nehmen. Dann werden auch wir Schuld sein am Tod der Engländer. Es gibt nur einen Ausweg daraus: unseren passiven, friedlichen Wiederstand.
Es heißt, den englischen Soldaten sei  es unheimlich geworden, als sie auf die Inder schießen mussten und diese sich nicht einmal wehrten. Sie hätten dann gar nicht mehr weiter schießen können. Der passive Widerstand führte schließlich zum Erfolg. Die Besatzer zogen ab.

Wie sehr erinnert die Einstellung des Hindu Gandhi zur Gewalt an die des christlichen Religionsgründers Jesus von Nazareth (Mt 5, 39):
»Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.«

Das zeigt auch: das Ideal  der Gewaltfreiheit, der Gewaltlosigkeit könnte schon ein Bindeglied zwischen verschiedenen Religionen sein.


Sieben Sünden

Auch für die nächste Notiz kann ich die Quelle nicht mehr nennen, ich hatte sie im Jahr 1997 irgendwo aufgeschnappt - das meint, dass ich sie damals nur so für mich notierte, die Quellenangabe vergaß. 
Mahatma Gandhi warnte die Menschen vor den „sieben Sünden“: 

- Politik ohne Prinzipien
- Reichtum ohne Arbeit
- Vergnügen ohne Gewissen
- Wissen ohne Charakter
- Handel und Wandel ohne Moral
- Wissenschaft ohne Menschlichkeit
- Verehrung ohne Opferwilligkeit
 
 

weitere Zitate

(Quelle: www.zitate.net - die Website beruft sich auf Sekundärliteratur - verschiedene Zitatesammlungen - , so dass ich die Primärquellen nicht nennen kann.) Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Man soll weder annehmen noch besitzen, was man nicht wirklich zum Leben braucht.

Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.

 
  Ein Zitat mit einer Betrachtung
(Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/gandhis-10-weisheiten-um-die-welt-zu.html) Sehe das Gute in den Menschen und hilf ihnen
“Ich suche nur die guten Qualitäten in Menschen. Da ich selber nicht fehlerlos bin suche ich nicht die Fehler bei anderen.“
“Der Mensch wird großartig in dem Maße wie er für das Wohlergehen seiner Mitmenschen agiert.”
 
  Es ist Mode geworden, andere "schlecht zu machen". Allen anderen voran zeigen die Medien oft einseitig die schlechten Seiten von Menschen. Gute Menschen, gute Seiten an Menschen werden gern als "kitschig" dargestellt. Man zitiert oft Künstler (Schauspieler), die es "leid sind, positive Figuren" darzustellen und gern auch mal "böse Rollen", einen "Fiesling" usw. spielen wollen. Das Wort "Gutmensch" ist fast zum Schimpfwort verkommen, zumindest drückt es Arroganz, Überheblichkeit, Herablassung von Menschen gegenüber denen aus, die bemüht sind, positive Wirkungen zu erreichen.
Jeder muss also für sich entscheiden, welchen Blickwinkel er einnehmen will.
Ich erinnere an Anne Frank und ihren prägenden Satz:
"Ich glaube an das Gute im Menschen."
 
 
Seitenversion:überarbeitet am 22.02.2016
URL:  www.brunhild-krueger.de/dbg/dbg1-philo/dbg1_gandhi.html

 
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