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DIE BESTEN GEDANKEN AUS PHILOSOPHIE UND ETHIK

PIERRE TEILHARD DE CHARDIN
VERSÖHNT
SCHÖPFUNGSGESCHICHTE UND EVOLUTIONSTHEORIE


Pierre Teilhard de Chardin hat in seinem Buch "Der Mensch im Kosmos" die Evolution des Kosmos, der Materie, des Lebens und des Geistes  auf ihre Zielgerichtetheit hin untersucht.

Mit dem "Omegapunkt" genannten Ziel denkt er sich das Gegenteil zu den heutzutage so beliebten Katastrophen-Szenarium für unsere Zukunft:
ein Zukunftsbild, das Hoffnung macht und einen Sinn liefert für das mitunter drückende irdische Leben. 
Der mir besonders wichtige Satz von ihm lautet übrigens:
           "Die Welt ist nur nach vorwärts interessant."

Auf das Buch "Der Mensch im Kosmos" wurde ich im Jahr 1997 aufmerksam, als ich im Wittenberger Kirchlichen Forschungsheim die Bibliothek ehrenamtlich betreute. Auch eine Freundin, die Gemeindepädagogin I. Köllner,  machte mich darauf aufmerksam.
Etwas spannendes passierte: beim ersten Versuch, das Buch zu lesen, gab ich auf. Ich verstand überhaupt nichts von dem, was ich las. Doch ich hatte das Gefühl, dass das Buch wichtig für mich ist und ich es später noch einmal versuchen muss. Etwa ein Jahr später wurde das Buch dann zu einer so spannenden und erkenntnisintensiven Lektüre, dass ich es fast gar nicht aus der Hand legen konnte, ehe ich es nicht durchgelesen hatte.

Gleich zu Beginn möchte ich auf eine Website  (gott-und-gottesmutter.npage.de/ein-neuer-prophet.html externer link) verweisen, die einen Gegenartikel zu Teilhard de Chardins Gedankengut veröffentlicht hat:  In einem Auszug aus einem Buch des katholischen Theologen Alfred Drexel "Ein neuer Prophet? - Teilhard de Chardin. Analyse einer Ideologie" werden so ganz nebenbei Teilhard de Chardins Gedanken in wunderbarer Weise zusammenfasst. - Wer Augen hat zu lesen und zu verstehen ...
Darin findet sich auch die Frage von Alfred Drexel an eine Ordensschwester, die sich ganz unbotmäßig für Teilhard de Chardin begeisterte:
"Wäre es ein Unglück für die Welt und die Menschheit, wenn es nie einen Teilhard de Chardin oder doch nie seine Ideologie gegeben hätte?"

Was ich über Teilhard de Chardins Gedanken sagen kann, ist:
JA, es wäre schade, wenn sie nicht gedacht worden wären, und wenn erst später jemand gekommen wäre, der das erkannt hat, was bereits Teilhard de Chardin  erkannte.

Die Gedanken von Teilhard die Chardin stellen einen geistigen Qualitätssprung ohnegleichen dar! Sie sind bis heute noch gar nicht richtig erkannt, nicht verstanden  und erst recht noch gar nicht genutzt worden.
Angesichts der Vorbereitung des 500. Jahrestages der Reformation (1517 - 2017) muss die Frage erlaubt sein, ob nicht das geistige Potential der Erkenntnisse von Teilhard de Chardin sogar eine stärkere Auswirkung auf die weitere Geschichte des Christentums haben wird, als es die Lutherische Reformation je hatte.


Im Folgenden gebe ich eine kurze Information über den Mensch Teilhard de Chardin und über sein Buch, verweise auf Websites, die sich seinem Erbe verpflichtet fühlen und zitiere - um auf die nach wie vor widersprüchlichen Meinungen über ihn zu verweisen - aus Kathpedia und Wikipedia. Im Anhang gibt es das Inhaltsverzeichnis.

Im folgenden gibt es kurze Ausführungen über:
- Der Mensch Pierre Teilhard de Chardin
- Das Buch "Der Mensch im Kosmos"
- Andere (Websites) über ihn, die die nach wie vor widersprüchlichen Meinungen über ihn zeigen sollen
- Meine Beziehung zu dem Buch
- Das Inhaltsverzeichnis
(Da es mir nicht möglich ist, auch nur ansatzweise die Fülle seiner Gedanken hier gekürzt wiederzugeben, hoffe ich, mit diesem Inhaltsverzeichnis ein bisschen die Neugier auf das Buch wecken zu können.)

 

Der Mensch   Pierre Teilhard de Chardin


 Pierre  Teilhard de Chardin, der französische Jesuit und Wissenschaftler, lebte von 1881 bis 1955. Besonders hatten es ihm die  Philosophie, die  Anthropologie, Geologie und Paläonthologie angetan. Aufgrund seiner jahrzehntelangen wissenschaftlichen Forschungen (viele Jahre lebte und forschte er in China) und  seiner sich daraus ergebenden "unorthodoxen theologischen Auffassungen" (Wikipedia über ihn, April 2009) geriet er in Konflikt mit der katholischen  Kirche, die die Veröffentlichung seiner Werke verbot und sogar dafür sorgte, dass er aus Frankreich verbannt wurde.
Darauf lebte er in den USA. Erst  nach seinem Tod konnten seine Bücher gedruckt werden und erreichten in kürzester Zeit Millionenauflagen.
(zu den Quellen der Abbildung siehe [Q1])


Das Buch


Pierre Teilhard de Chardin
DER MENSCH IM KOSMOS

Union Verlag Berlin
Lizenzausgabe der C. H. Becksche Verlagsbuchhandlung München,
1959, ca. 400 Seiten

Titel der Originalausgabe:
Le Phénomène Humain (Éditions du Seuil)
Aus dem Französischen von Othon Marbach

(Mehr über den in der DDR angesiedelten Union Verlag Berlin
und eine zu dieser Ausgabe erschienenen Broschüre - siehe Anmerkung
[A1])



Andere über ihn

Über Teilhard de Chardin gibt es viele Informationen, vor allem auch interessante Websites:

Die folgenden Informationen sind mit Stand 08.01.2016 erstellt:
(Die Seite www.teilhard.de - früher hier genannt -  ist leider nicht mehr aktiv, sie steht zum Verkauf.)
www.teilhard-de-chardin.de externer link  (bzw. www.gesellschaft-teilhard-de-chardin.de externer link bzw. www.bibliotheca-teilhardiana.de) - die Seite der "Gesellschaft Teilhard de Chardin für den deutschen Sprachraum e.V." (Vorsitzender Gerhard H. Sitzmann) - befassst sich u. a. mit Texten anderer Autoren über Teilhard de Chardin, darunter zahlreicher Jesuiten (am "SJ"-Kürzel hinter dem Namen erkennbar), einschließlich des früheren Papstes Josef Ratzinger.

Auch bei www.nugev.eu externer link, der Website des Vereins "Naturwissenschaft und Glaube e. V." gibt es zahlreiche lesenswerte Informationen über ihn.

www.teilharddechardin.nl externer link ist die Website einer niederländische Stiftung, die sich dem Werk von Teilhard de Chardin widmet. Die Texte dort sind auch in englischer und deutscher Sprache abrufbar.

Noch immer  ist die Sicht auf ihn widersprüchlich:
Als Beispiel habe ich im folgenden zwei Zitate herausgesucht, das erste aus der Kathpedia, die sich z. B. auf eine Enzyklika von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1998 "Fides et Ratio" (Glaube und Vernunft) beruft, das zweite Zitat ist aus der Wikipedia,

Die Kathpedia schreibt (Stand 08.01.2016): "Die damalige Bedeutung von Teilhard de Chardins liegt in seinem mutmaßlich gescheiterten Versuch, den christlichen Glauben mit der damals in breiteren Volkskreisen "neuen" evolutionären Sicht von Kosmos und Leben der Welt zusammenzudenken. ...
Das Hl. Offizium warnte noch unter Johannes XXIII.  ... 1962 vor den Werken Teilhards... Nach Abklingen der gigantischen "Teilhard-Welle" wandte sich die seriöse Theologie seit den 1970-er Jahren wieder ihren eigenen Aufgaben zu. Aber auch die Enzyklika Fides et ratio von 1998 muss als implizite Ablehnung wesentlicher teilhard'scher Prämissen beachtet werden."


Foto von Pierre Teilhard de Chardin





Titel des Buches "Der Mensch im Kosmos"
  Es wird in diesem kleinen Zitat hoffentlich schon deutlich, dass die katholische Kirche nach wie vor nicht glücklich ist mit der Existenz der Gedanken Teilhard de Chardins.
In dem Text der Kathpedia finden sich außerdem Begriffe wie "Irrtum", "Irrlehre" und "Ideologie".
Hier der direkte Link (Stand 08.01.2016) auf den Eintrag:
www.kathpedia.com/index.php?title=Teilhard_de_Chardin externer link

Die Wikipedia schreibt im Hauptartikel über Teilhard de Chardin (Abschnitt "Denken" - Stand 08.01.2016):Teilhards Denken ist geprägt von breitem naturwissenschaftlichem Wissen und zugleich von tiefer Frömmigkeit. Bahnbrechend und zu seiner Zeit anstößig ist seine Annahme, dass die Schöpfung als ein bis ans Ende der Zeiten fortdauernden Prozess mit noch ungeahnten Ergebnissen anzusehen ist und nicht als etwas Abgeschlossenes und Fertiges, wie es die biblischen Schöpfungserzählungen nahezulegen scheinen. Schöpfung und Evolution sind für Teilhard kein Gegensatz. Neu gedacht hat er auch das Verhältnis von „notwendiger“ Entwicklung und menschlicher Freiheit. Theologisch knüpft er dabei an die Lehre vom Heiligen Geist als Spiritus Creator an, der mit der geschöpflichen Freiheit stets gegenwärtig zusammenwirkt. Teilhards weitere Einsichten zur Evolution des Menschen, insbesondere hinsichtlich dessen spiritueller Aspekte, werden oft mit denen des indischen Philosophen Sri Aurobindo verglichen, der den heutigen Menschen als Übergangswesen zu einer höheren Entwicklungsstufe ansieht.
 
  Zum Vergleich die gleiche Textstelle im Jahr 2009 (26.04.2009):
"Bahnbrechend (und zu seiner Zeit anstößig) ist er darin, die Schöpfung nicht als etwas „einst“ Abgeschlossenes und seither Fertiges anzusehen (wie es die biblischen Schöpfungserzählungen nahe zu legen scheinen), sondern als einen bis ans Ende der Zeit fortdauernden Prozess mit noch ungeahnten Ergebnissen, der in der physikalisch-biologischen Welt, aber auch in der geistigen Welt wirkt. Schöpfung und Evolution ist für ihn dadurch kein Gegensatz mehr. Neu gedacht hat er auch das Verhältnis von „notwendiger“ Entwicklung und menschlicher Freiheit. Theologischer Anknüpfungspunkt ist ihm dabei die Lehre vom Heiligen Geist (Spiritus Creator), dessen Wirken kein bloß vergangenes ist und der mit der geschöpflichen Freiheit zusammenwirkt. Seine Überlegungen zur Evolution des Menschen, insbesondere hinsichtlich dessen geistiger und spiritueller Aspekte, werden oft mit denen des indischen Philosophen Aurobindo verglichen, der den gegenwärtig lebenden Menschen als Übergangswesen zu einer höheren Entwicklungsstufe ansieht."
 
  Darüber hinaus gibt es in der Wikipedia extra Artikel über sein Weltbild und andere Themen (z. B. über die "Noosphäre").


Meine Beziehung zu dem Buch

Sein Buch "Der Mensch im Kosmos" vermittelte  mir ein Erkenntniserlebnis der ganz besonderen Art. Nicht nur, was ich darin las, sondern auch was ich dabei empfand, war eine ganz eigenartige Erfahrung.
Es war, als würde jemand viele Puzzleteile meines Wissen zusammenfügen zu einem Gesamtbild. Ich begriff auf einmal, was ich eigentlich schon wusste, mir wurde sozusagen der Wald hinter den Bäumen plötzlich sichtbar - frei nach dem Volksmund „Der sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht!“.   
Das Buch war ein durch und durch beglückendes Lese- und Erkenntniserlebnis, wie man es selten erlebt.


Ähnlich wie der evangelische Theologe und Ornithologe Otto Kleinschmidt aus Wittenberg vereinte der französische Jesuit und Paläonthologe, der von 1881 bis 1955 lebte, die Positionen eines Wissenschaftlers und die eines gläubigen Menschen.  Das brachte ihm natürlich-notwendigerweise von beiden Lagern keine Sympathie ein. Die Wissenschaftler kritisierten die Durchdringung seiner wissenschaftlichen Lehre mit Glaubensmomenten. Damit war vor allem die Tatsache gemeint,  dass er die Evolution als einen zielgerichteten, "teleologischen" Prozeß ansah.
Die katholische Kirche verbot die Veröffentlichung wesentlicher Arbeiten von T. d. Ch., so dass der "Mensch im Kosmos" erst nach seinem Tod im Jahr 1955 erscheinen konnte. Darüber hinaus kritisierte sie seinen "Evolutionismus" und seinen "Fortschrittsoptimismus", der im Widerspruch zur Lehre von der Erbsünde und dem Jüngsten Gericht stehe.

Auf Teilhard geht der Begriff des "Omega-Punktes" zurück, der von ihm als Zielpunkt der Evolution angesehen wird, als die Personifikation ihres Sinns und Zwecks.
Seine Erkenntnisse über die Entwicklung der "Noosphäre", der Geist-Sphäre der Erde im Ergebnis der biologischen Evolution machen schließlich den Menschen zum Träger der weiteren Evolution und zum Werkzeug der Fortsetzung der Schöpfung Gottes. Dass dieser scheinbare Anthropozentrismus jedoch eher eine neue Sicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Gott darstellt, ist wohl bis heute der Kirche entgangen. Denn sonst wäre er im öffentlichen Bewusstsein wesentlich mehr präsent.

Indem er den Evolutionsgedanken auf sowohl die gesamte Materie, den gesamten Kosmos als auch auf die Evolution des Bewusstseins (des Geistes) anwendet, analysiert er diese Entwicklung und erkennt ihre Zielgerichtetheit. Dieses Ziel sieht er verwirklicht in einer reichen und glücklichen Menschheit  in der Zukunft.  Seine Zukunftsvision ist von einem wissenschaftlich begründeten, ansteckenden Optimismus. 

In diesem Gedankenansatz kann man eine sehr schöne Traditionslinie zurück zu Jesus von Nazareth ziehen, der bereits von dem "geistigen Menschen" im Unterschied zum "natürlichen Menschen" sprach. Aus den wenigen von Jesus überlieferten Worten kann man genau diese Schlussfolgerung ziehen:
Der Mensch ist noch lange nicht am Ende seiner (geistigen) Evolution angekommen.
Welche Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten noch vor der Menschheit liegen, können heute wohl nur die wenigsten Menschen ahnen.
In diesem Sinne ist auch der folgende Satz Teilhard de Chardins bemerkenswert:
"Die Welt ist nur nach vorwärts interessant."

Sein Fortschritts- und Zukunftsglaube ist einer der schönsten Gedanken, die ein Mensch überhaupt denken kann.

Das Buch selbst ist viel zu umfangreich und komplex,  als dass es möglich ist,  die wichtigsten Gedanken im Detail hier zusammen zu fassen und vorzustellen. Es mögen auch für jeden Lesenden andere Fragen sein, die ihn oder sie  ansprechen.

Vorerst will ich in das Inhaltsverzeichnis hier notieren, vielleicht macht das schon den einen oder anderen neugierig ...:


Aus dem Vorwort der französischen Ausgabe von N. M. Wildiers
Vorbemerkungen des Verfassers



Prolog   Sehen



I. Teil   DIE VORSTUFE DES LEBENS


Erstes Kapitel (S. 25)
Der Weltstoff


I. Der Urstoff

A. Die Vielheit
B. Die Einheitlichkeit
C. Die Energie

II. Der Gesamtstoff
A. Das System
B. Das Totum
C. Das Quantum

III. Die Evolution der Materie
A. Die Gestalt
B. Die Zahlengesetze


Zweites Kapitel (S. 44)
Die Innenseite der Dinge

I. Existenz


II. Qualitative Gesetze des Wachstums
A. Erste Beobachtung
B. Zweite Beobachtung
C. Dritte Beobachtung

III. Die geistige Energie
A. Das Problem der beiden Energien
B. Eine Lösungsmöglichkeit


Drittes Kapitel (S. 63)
Die jugendliche Erde

I. Die Außenseite

A. Die Welt kristallisiert
B. Die Welt polymerisiert

II. Das Innere


II. Teil DAS LEBEN


Erstes Kapitel (S. 77)
Das Leben erscheint

I. Die „Schwelle des Lebens“
A. Mikroorganismen und Makromoleküle
B. Ein vorgesehener Zeitraum
C. Die Revolution der Zelle

II. Das erste Erscheinen des Lebens

III. Die Blütezeit des Lebens


Zweites Kapitel (S. 114)
Das Leben breitet sich aus

I. Die elementare Bewegung des Lebens
A. Reproduktion
B. Vermehrung
C. Erneuerung
D. Konjugation
E. Assoziation
F. Planmäßige Additivität
G. Eine Folgeerscheinung: Die Verhaltensweisen des Lebens

II. Die Verzweigung der lebenden Masse
A. Die Wachstumsaggregation
B. Entfaltung der Reifezeit
C. Effekte der Zeitferne

III. Der Lebensbaum
A. Die großen Linien
B. Die Größenverhältnisse
C. Die Evidenz


Drittes Kapitel (S. 167)
Demeter

I. Der Ariadnefaden
II. Der Aufstieg des Bewußtseins
III. Das Nahen der Zeiten



III. Teil DAS DENKEN


Erstes Kapitel (S. 197)
Die Geburt des Denkens

I. Die Schwelle der Reflexion
A. Die elementare Stufe. Die Menschwerdung des Individuums
B. Die stammesgeschichtliche Stufe. Die Menschwerdung der Art
C. Die planetarisch - irdische Stufe. Die Noosphäre

II. Die Urformen

Zweites Kapitel (S. 235)
Die Entfaltung der Noosphäre

I. Die verzweigte Phase der Prähominiden

II. Die Gruppe der Neandertal-Menschen

III. Der Komplex Homo Sapiens

IV. Die Metarmorphose des Neolithikums

V. Fortdauer des Neolithikums und Aufstieg des Westens


Drittes Kapitel (S. 265)
Die moderne Erde

I. Die Entdeckung der Evolution
A. Die Wahrnehmung der Raum-Zeit
B. Die Verstrickung der „Dauer"
C. Die Erleuchtung

II. Das Problem der Handlung
A. Die Unruhe der modernen Welt
B. Das Verlangen nach Zukunft
C. Scheideweg und Wahl



IV. Teil DAS HÖHERE LEBEN


Erstes Kapitel (S. 297)
Die kollektive Lösung

1. Der Zusammenfluß des Denkens
A. Zwang des Verwachsens
B. Mega-Synthese

II. Der Geist der Erde
A. Humanität
B. Wissenschaft
C. Einheit der Seelen


Zweites Kapitel (S. 320)
Jenseits des Kollektiven: Das Überpersönliche

I. Die Konvergenz des Persönlichen und der Punkt Omega
A. Das Universum - persönlich
B. Das Universum - persönlichkeitsbildend

II. Die Energie „Liebe“

III. Die Attribute des Punktes Omega


Drittes Kapitel (S. 347)
Der Endzustand der Erde

I. Voraussagen, die auszuschließen sind

II. Die Vorzeichen
A. Die Organisation der Forschung
B. Die Entdeckung des Menschen
C. Die Verbindung Wissenschaft - Religion

III. Das Ende


Epilog

(S. 372)
Das Phänomen des Christentums
I. Richtungen des Glaubens
II. Werte seines Daseins
III. Kraft des Wachstums


Nachwort

(S. 383)
Zusammenfassung oder Nachwort: Die Essenz des Phänomens Mensch

I. Eine Welt, die sich einrollt, oder: Das kosmische Gesetz von Komplexität und Bewußtsein

II. Das erste Erscheinen des Menschen, oder: Die Schwelle des Ichbewußtseins des Individuums

III. Das soziale Phänomen, oder: Der Aufstieg zur Schwelle des Kollektivbewußtseins

Anhang

(S. 398)
Einige Bemerkungen über den Rang und die Rolle des Bösen in einer evolutionären Welt


Abbildungen (S. 398)
1. Schema der schichtweisen Entwicklung des Tetrapoden
2. Der „Lebensbaum“ nach Cuénot
3. Symbolisches Schema der Entwicklung der Primaten
4. Schematisch - symbolische Darstellung der Entwicklung der menschlichen Schicht
 
  
  Quelle der Abbildungen - Q1:
Titelbild und Foto von Teilhard de Chardin  habe ich vom Schutzumschlag eines Buches (die Originalausgabe der C. H. Beckschen Verlagsbuchhandlung von "Der Mensch im Kosmos") eingescannt, das ich anschließend verschenkte, so dass ich keine genaueren Angaben über Jahrgang usw. mehr machen kann.

  Anmerkung A1
Der Union Verlag Berlin war ein Verlag in der DDR, der der CDU nahestand oder ihr sogar gehörte.
Interessant an dieser im Jahr 2009 gekauften Ausgabe  ist, dass ihr eine Broschüre beiliegt, in der Prof. Olof Klohr aus "wissenschaftlich-atheistischer" Sicht und Dr. theol. Herbert Trebs aus christlich-evangelischer Sicht Stellung nehmen zu dem Buch von Teilhard de Chardin:
"Beiträge zur Deutung von Teilhard de Chardin - Der Mensch im Kosmos"
- ein spannendes Dokument im Dialog von Christen und Marxisten, von Glauben und Wissenschaft.

 
Seitenversion:  überarbeitet am 22.02.2016
URL:  www.brunhild-krueger.de/dbg/dbg1-philo/dbg1_teilharddechardin.html

 
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