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"LUTHER IN TÜTEN"

WAS MAN SO ALLES MIT UND AUS LUTHER MACHEN KANN

ANMERKUNGEN ZU EINZELNEN WORTEN


Einzelner der in der Hauptseite LUTHER IN TÜTEN aufgelisteten Worte oder Wortgruppen im Zusammenhang mit Luther sind zur weiteren Erklärung bzw. Beschreibung hierher verlinkt.


Bisher gibt es ausführlichere Texte über die folgenden Luther-Bezüglichkeiten:
(Die noch nicht verlinkten Begriffe sind geplant.)

1, 2, 3, ... 95 Themen auf dem Weg zu Luther  
A "Alles Luther oder was"  
A anderer Luther  
B Luther auf Bestellung  
B Lutherbonbon  
B Lutherbotschafter - siehe Lutherzwerg  
B Lutherbotschafterin  
C Lutherchen siehe auch Lutherzwerg
D Lutherdekade  
D Lutherdeutsche und Luthergeist  
D Luther-Devotionalien  
E Luthereffekt  
E Entdecke den Luther in dir  
F Lutherfestspiele  
G Geocoaching mit Luther  
H Lutherhalle / Lutherhaus  
H Luthers Hochzeit  
I Luther-Info  
I Lutherismus  
J    
K Lutherkanzel  
K Luthers Klang  
K Luther-Koffer  
L Luthers Lehre (extra Seite)  
L Luther-Lustspiel  
M Luther-Medaille  
M Martin Luther Superstar  
M Mit Luther zum Papst  
N Luther-Nudel  
O Lutherol  
O Lutherorte  
P Lutherpedia  
P Lutherpreis(e)  
P Lutherprodukte (08.06.2017)  
Q    
R Reformation (extra Seite)  
S Lutherschule(n)  
S Lutherstätten  
T Luthertomate und andere Luther-Sorten von Gemüse (oder heißt es "andere Sorten von Luther-Gemüse"?)  und Tee
U Luther und die Deutschen siehe Luthereffekt,
siehe Lutherdeutsche
V    
W, X, Y Luther war hier siehe Lutherorte
Z Lutherzwerg  
! Luther!  siehe Luthereffekt

Die Hauptquelle meiner "Luther-in-Tüten-Sammlung" ist die "Mitteldeutsche Zeitung"(Quellenkürzel "MZ"), die Regionalausgabe für Wittenberg und Gräfenhainichen - nähere Angaben siehe Quelle MZ.


1,2,3,... 95 Themen auf dem Weg zu Luther Das ist eine geniale Idee, geradezu ein Geniestreich der Coswiger - die "95 Themen auf dem Weg zu Luther".
Die Stadt  Coswig (Anhalt) liegt zwischen der Abfahrt Coswig der Autobahn A9 und der Lutherstadt Wittenberg, ca. 15 km von Wittenberg entfernt. Wer also von dieser Autobahnabfahrt aus nach Wittenberg will, MUSS durch Coswig fahren, ist also "auf dem Weg zu Luther".
Demnächst  (ab März 2017 bis Ende 2017) wird der Durchreisende 95 Tafeln an der Hauptverkehrsstraße finden, die auf Besonderheiten in und um Coswig aufmerksam machen und zum "(ANHALT)EN" auffordern.
Diese Besonderheiten haben - so mein erster Blick auf die Liste (Stand 16.09.2016) - überhaupt nichts mit Luther und dem Jubiläum zu tun -
Luther-Thema mit Augenzwinkern sozusagen.
                Coswig-95themen
(Abb. aus der Website der Stadt Coswig (Anhalt) - 16.09.2016 - siehe dort weitere Informationen:
www.coswigonline.de/de/95-themen-auf-dem-weg-zu-luther.html externer link)


 
A "Alles Luther oder was" So nennt sich höchst-originell ein Video, das in der Stadtinformation im Stadthaus gezeigt wird.
"Originell" bedeutet - so verrät es das "Wiktionary" -
1. in seiner Art neu
2. geistreich / witzig wirkend
mit den sinnverwandten Wörtern:
1. neuartig, schöpferisch, ungewöhnlich, ursprünglich
2. geistreich, ideenreich, komisch, merkwürdig, sonderbar, witzig.
mit dem Beispielsatz: "Das ist wirklich eine originelle Idee."

Wieso fällt mir jetzt ein Wort ein, das es im Zusammenhang mit Luther gar nicht gibt: Milch, Luther-Milch? 
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A anderer Luther Der andere Luther
    "... unser fröhlicher, deftiger Luther, seine krassen und sinnigen Sprüche, sein christlicher Glaube und seine dunklen Seiten ..."

Eine Ausstellung wird vorbereitet, an der sich jede(r) beteiligen kann.
Der Abgabetermin der Arbeiten ist Ende Juli. Ausgestellt wird in der erst gut 100 Jahre alten "Christuskirche" in Wittenberg-West. Nähere Informationen gibt es unter www.kirchspiel-dobien.de externer link.
„Es soll keine blasphemischen Arbeiten geben.“ sagt eine der Organisatoren, Frau Gisela Kummetz.
Auch zur "dunklen Seite der Lichtgestalt" soll es  Arbeiten geben.
 
B Luther auf Bestellung Das ist die saloppe Bezeichnung für eine Posterausstellung über Luther ("Here I stand" - Hier stehe ich). Die Poster können bestellt werden.
Das "Luther auf Bestellung" habe ich der Website www.bz-berlin.de entnommen. Meist war war man jedoch genauer und schrieb "Luther-Ausstellung auf Bestellung" bzw. "bestellbare Luther-Ausstellung"
 
B Lutherbonbon Die Lutherbonbons gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Auf der 75-g-Tüte Apfelgeschmack (1,75€) kann man neben dem angeblichen Lutherzitat über das Apfelbäumchenpflanzen am Tag vor dem Weltuntergang auch lesen: "Die süße Überraschung der evangelischen Kirche".
Gefunden habe ich das auf www.lutherbonbon.de mit Weiterleitung auf www.kirchenshop-online.de. Zumindest grinst Luther, den man sonst auf dem Jubiläumslogo nur mit ernstem Gesicht kennt, hier. Weitere Angebote des Kirchenshops sind  z. B. Luther-Schlüsselanhänger mit Einkaufswagen-Chip, "Luther-Coin" (Chip mit Lutherbildnis ohne Schlüsselanhänger) und die lustige Luther-Figur von Playmobil (2,39€) - und ein "Luftballon Luther" ist auch dabei. 
Die Bonbon-Idee kam bereits im Jahr 2005 auf, als zu Halloween die Kinder klingelten und ggf. böse Scherze trieben. Nun soll man ihnen also die Lutherbonbons geben, darauf finden sie die Internetadresse und können sich über die Reformation informieren.
 
B Lutherbotschafter Lutherbotschafter ist die offizielle Bezeichnung für eine kleine Plastefigur, die dem Luther-Denkmal auf dem Wittenberger Marktplatz nachempfunden wurde und mittlerweile allgemein nur "Lutherzwerg" genannt wird - siehe Lutherzwerg.  
B Lutherbotschafterin Die Lutherbotschafterin ist nun etwas völlig anderes als der Lutherbotschafter, nicht einfach nur ein weiblicher Lutherzwerg bzw. eine Lutherzwergin.
Die von mir sehr geschätzte Margot Käßmann hat den Auftrag bekommen, "Lutherbotschafterin" zu sein - und ich fürchte, sie hat dessen Annahme schon mehrfach bereut. Im Jahr 2012 hat die EKD (Evangelische Kirche Deutschland) ihr diese Aufgabe übertragen,  für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017  Botschafterin zu sein.

Es gibt übrigens auch eine "Katharina-Botschafterin" - die Trägerin des "Katharina-von-Bora-Preises". Doch das steht auf einem anderen Blatt resp. einer anderen Seite: siehe KATHARINA VON BORA (in FRAUEN IN WITTENBERG).
Seitenanfang
C Lutherchen Diese Bezeichnung für die "Lutherbotschafter" hat sich gegenüber den "Lutherzwergen" nicht durchsetzen können. Einige Male  war sie trotzdem - neben "Mini-Reformator" im Jahr 2010 in der "MZ" (der "Mitteldeutschen Zeitung") zu finden.
(siehe auch unten Lutherzwerg)
 
D Lutherdekade Inzwischen - das notiere ich am 31.10.2016 - wird eine erste Bilanz gezogen: es "wurde auf die Errungenschaften der Lutherdekade zurückgeblickt". 
(gefunden im Newsletter der Lutherdekade, Nr. 33, heraugegeben von "luther2017.de". )
 
D Lutherdeutsche
und Luthergeist
Die "Deutschen Christen", deren Reichsbischof Pfarrer Müller übrigens im Jahr 1933 in Wittenberg auf der Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche in Wittenberg gewählt worden war, nannte sich ab 1938 "Luther-Deutsche" bzw. "Lutherdeutsche".  Es ging den Deutschen Christen um einen "artgemäßen" Christenglauben und den "deutschen Luthergeist".

Den mit der Lutherrose gesetzten Widerspruch zum Nationalsozialismus spürt man, wenn man die "Richtlinien" der Deutschen Christen (Nazipartei in der Kirche) vom 6. Juni 1932 im Ohr hat: Sie formulierten als ihr Glaubensbekenntnis: "Wir stehen auf dem Boden des positiven Christentums. Wir bekennen uns zu einem bejahenden artgemäßen Christusglauben, wie er deutschem Luthergeist und heldischer Frömmigkeit entspricht". Was "positives Christentum" zu bedeuten hatte, bestimmte Adolf Hitler, nicht eine aus Israel hervorgegangene Bibel. Die Juden wurden vergast, die Kirche wäre "nach siegreich beendetem Krieg" dran gewesen.
siehe auch die
Wikipedia über "Deutsche Christen"



Zitat am 09.05.2016
gefunden auf
www.ev-kirche-lienen.de /ge_fenster.php externer link
D Luther-Devotionalien In dem MZ-Artikel vom 27.07.2016 auf S. 11 wird das Wort "Devotionalien" nicht vom "Souvenir" unterschieden.  Zitat:
Dies ist die Geschichte von etwas, das im Grunde niemand braucht und das zudem wertlos ist. Materiell betrachtet. Wertvoll wird ein Souvenir schließlich erst durch die Erinnerungen, die wir selbst damit verbinden, oder durch die Gefühle gegenüber demjenigen, der in seinem Urlaub an uns gedacht und uns etwas Schönes (oder auch mal abgrundtief Hässliches) mitgebracht hat....
Ganze Industrien schlagen Kapital aus derlei Sentimentalität, das ist in Wittenberg am Vorabend des Reformationsjubiläums nicht anders, natürlich nicht. Luther-Devotionalien sprießen hie und dort und reichlich, zuletzt kam gar eine einschlägige Nudel über uns. Warum auch nicht.














Eine Devotionalie (Steckt darin das Wort "devot"? Das bedeutet "unterwürfig, ein übertriebenes Maß an Ergebenheit zeigend" , Quelle: Duden5)
ist ein "der Andacht dienender Gegenstand (z. B. Statue, Rosenkranz; Rel.)" (aus der gleichen Quelle)
Ein böser Mensch hat im Wikipedia-Beitrag über Devotionalie (siehe de.wikipedia.org/wiki/Devotionalie externer link )
unter die allgemeine Erklärung ("Gegenstände, die der Andacht ... und der Förderung der Frömmigkeit dienen sollen" und "Devotionalien kommen auch dem Bedürfnis entgegen, von einer Pilgerfahrt ein Erinnerungsstück mit nach Hause zu nehmen; insofern sind sie mitunter das religiöse Gegenstück zum Souvenir.") geschrieben:
"Der Protestantismus steht Devotionalien ablehnend gegenüber, doch lassen sich etwa in Wittenberg in Bezug auf Martin Luther Züge des Devotionalienwesens beobachten."
Man kann also getrost davon ausgehen, dass es sich bei den Luther-Devotionalien nur um einen Euphemismus für "Luther-Souvenirs" handelt - ein  Beschönigung, eine sprachliche Erhöhung (Überhöhung) für diese ganzen "Luther-Socken", "Luther-Coins" usw.
Warum auch nicht?
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Verwendung des Begriffs "Devotionalien" für die Luther-Souvenire religiöse Gefühle von Menschen anderer  Religionen und Konfessionen (insbesondere katholischen Glaubens) verletzen kann, die noch in ehrlicher Andacht solche Gegenstände benutzen.
Seitenanfang
E Luthereffekt "Der Luthereffekt" bzw. "Der Luthereffekt. 500 Jahre Reformation."
So nennt sich die für April bis November 2017  im
Deutschen Hygiene-Museum Berlin externer link (DHM) geplante Ausstellung, die
"die globale Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus zwischen den Kulturen"
zeigen will.
Auf einem Flyer (auf dieser Seite des DHM abrufbar ) werden alle Landesausstellungen vorgestellt. Dazu gehören neben der im Jahr 2015 in Torgau gezeigten Ausstellung "Luther und die Fürsten" die für 2017 geplanten Ausstellungen
"Luther! 95 Menschen - 95 Schätze" (Augusteum Lutherstadt Wittenberg)
und
"Luther und die Deutschen" (Wartburg).

Es wird außerdem im Jahr 2017 eine "Weltausstellung Reformation" im Lutherhaus in Wittenberg geben.
(Link  und Zitat abgerufen am 31.10.2015)
E Entdecke den Luther in dir  
F Lutherfestspiele    
G Geocoaching mit Luther Ein Pfarrer, Lars Fischer, hat eine Playmobilfigur des Reformators per Geocoaching auf Reisen geschickt (siehe MZ vom 04.02.2016, S. 2). Der soll alle 36 Luther-Orte aufsuchen, die auf der Landkarte, die der Figur im Verkaufskarton beiliegt, verzeichnet sind.
Mehr gibt es unter www.geocaching.com/track/details.aspx?tracker=TB6RCMJ externer link
 
H Lutherhalle / Lutherhaus Wie peinlich ist das denn? Ich bin entsetzt! Bei meiner Google-Suche nach "Lutherhaus"  am 13.02.2016 rangiert das Wittenberger Lutherhaus erst auf Platz 8 (ein Eintrag der Touristik-Information unter www.lutherstadt-wittenberg.de). Den ersten Platz hat das Lutherhaus Eisenach, es folgen Einrichtungen in Erfurt und Jena.
Der Wikipedia-Eintrag für das Lutherhaus Eisenach folgt auf Platz 9.
Einen Wikipedia-Eintrag für das Wittenberger Lutherhaus scheint es nicht zu geben. An der Suche kann es nicht liegen - denn sein eigentlicher Name ist natürlich NICHT Lutherhalle! Das war nur ein Versprecher bei der Eröffnung des (nichtkirchlichen) Museums im Jahr 1883, des  inzwischen weltgrößten reformationsgeschichtlichen Museums.
Schuld war Kronprinz Friedrich Wilhelm, der am 13. September 1883 in seiner Eröffnungsrede  statt von der "Reformations-Halle" von der "Lutherhalle" sprach. Doch danach konnte man wohl nicht anders, als es "Lutherhalle" zu nennen. Ein Kronprinz kann sich nicht irren.

Offizieller Begriff und Oberbegriff ist zuerst einmal "Luthergedenkstätten" (siehe www.martinluther.de), zu denen dann das "Lutherhaus in Wittenberg" gehört.
Einen Eintrag zum "Lutherhaus Wittenberg" gibt es trotzdem in der Wikipedia: ich habe ihn beim Suchen nach "Luthergedenkstätte" gefunden, auf Platz 4:
~/Augusteum_und_Lutherhaus_Wittenberg externer link

Die Trennung zwischen dem zur Collegienstraße hin liegenden "Augusteum" (das erst nach Luthers Zeit gebaut wurde, 1580 - 1582) und dem dahinter liegenden "Lutherhaus" ist selbst Wittenbergern eher sekundär: im Volksmund (dem echten Volksmund) heißt der Gebäudekomplex "Lutherhalle" (wie auch die offizielle Bezeichnung für das Museum bis 1996 lautete) - und das wird wohl auch so bleiben.
 
H Luthers Hochzeit (seltener auch "Lutherhochzeit")
"Luthers Hochzeit"
So nennt sich das jährliche historische Stadtfest in Wittenberg. Es wäre pingelig, darauf zu verweisen, dass eine Hochzeit ja eigentlich eine Sache von zwei Menschen ist - einer allein kann nicht heiraten. Und da wir hier in Wittenberg alle wissen, dass nicht Luther die Katharina, sondern die Katharina den Luther geheiratet hat, ist das auch nicht so schlimm.
Der "Kinder-Luther" und die "Kinder-Katharina" sind das "Kinderhochzeitspaar" (das kleine "Lutherpaar" neben dem "großen Lutherpaar", das von Erwachsenden gespielt wird) für das Stadtfest "Luthers Hochzeit", auf dem "Kinderfestumzug".
 
I Luther-Info Seitenanfang
I Lutherismus An diesen "-ismus" muss ich mich erst gewöhnen.  Vom "Calvinismus" hatte ich schon seit längerem und auch relativ häufig gehört, doch erst kürzlich stieß ich auf "Lutherismus" . Der Begriff existiert wirklich, ich habe ihn mir nicht ausgedacht. Es war eine Website, auf der es eine Gegenüberstellung von "Lutherismus" und "Calvinismus" gab, im "Historischen Lexikon der Schweiz" (siehe www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11419.php externer link  - eingesehen am 10.10.2016).
Und auf der Website der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) las ich die Meinung, dass das Reformationsjubiläum nicht zum "Heimatfest des Lutherismus" werden dürfe. (So wurde Landesbisch Frank Otfried July in dem Artikel aus dem Jahr 2011 zitiert.) Es ging um die offenbar etwas problematische Zusammenarbeit zwischen dem "Lutherischen Weltbund" und der EKD im Zuge der Jubiläumsvorbereitung. Der Lutherische Weltbund "will das Reformationsjubiläum 2017 zum globalen Ereignis machen".
(Quelle: www.ekd.de/aktuell_presse/news_2011_06_14 ~ externer link)
 
J      
K Lutherkanzel In Luthers "Predigtkirche" (der Stadtkirche St. Marien) steht es nicht mehr, das Kanzeloriginal, von dem Luther herab gepredigt hat. Sie gehört seit damals, seit der Eröffnung der Lutherhalle (s. o.) zu den dortigen Ausstellungsstücken.
Nun gibt es ein Projekt, an ihrem ehemaligen Standort Lutherzitate leuchten zu lassen. Da die Information in der MZ[Quelle MZ] vom 12.02.2016, S. 9 sehr umfangreich ist und schwer zu kürzen, erlaube ich es mir ausnahmsweise, den ganzen Artikel als pdf anzuhängen. Eine zweite "Luther-Kanzel" gibt es in Eisleben. Die ist "im Kern original". Von ihr hat Luther seine letzte Predigt gehalten, wenige Tage vor seinem Tod. Offenbar wurde sie bis in die Gegenwart - anders als die Wittenberger Lutherkanzel - zum Predigen benutzt. Übrigens ist ein Synonym für Kanzel "Predigtstuhl".
 
K Luthers Klang "Wie klingt die Reformation?" fragte der "Wochenspiegel" [Quelle siehe Wochenspiegel] am 03.08.2016 auf S. 5. Man erfährt, dass unter dem Titel "Luthers Klang" die Kinder des MDR Kinderchores die Musik der Reformationszeit erforschen. Mag Luther selbst Kirchenlieder geschrieben haben und viele Komponisten inspiriert haben, "sich mit Luthers Lehre zu beschäftigen und sie in Musik zu verwandeln", kann man sich trotzdem über diese Fokussierung auf Luther (meine euphemische Formulierung für "Personenkult"), diese Personifikation der Musik der Reformation in Luther ein wenig wundern.

Diesem groben Reduktionismus von Reformation auf Luther muss ich etwas entgegen setzen - einen"groben Keil" sozusagen und ich bitte im vorhinein um Verzeihung für die Grobheit:
Wie klingt Luther?
Ganz unbesehen fällt mir bei "Luthers Klang" seine wohl berühmtestes Erkenntnis ein, die ganz sicher aus innig-eigener Erfahrung geboren wurde: "Ihr rülpsest nicht, ihr ferzet nicht, hat es euch nicht geschmecket?"
 
K Luther-Koffer Der "Luther-Koffer" enthält Unterrichtsmaterial zum Thema
"Auf gut Teutsch - Luther und die deutsche Sprache"
Schulen können ihn beim Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) ausleihen. Geplant ist, ihn auch bundesweit anzubieten.
Auf www.luther2017.de/...~/unterrichtsmaterialien-auf-gut-teusch-luther-und-die-deutsche-sprache/   werden einige Materialien auch zum Herunterladen angebotenen. Ich kann vor allem die umfangreiche pdf (8,8MB)  »Vollständige Unterrichtsmaterialien - "Auf gut Teutsch - Luther und die deutsche Sprache"« nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen wärmstens empfehlen.  Sie ist wirklich unterhaltsam und vermittelt spielerisch interessantes Sprachwissen.
Einen ersten Vorgeschmack auf dieses Lernhilfsmittel bietet der → Flyer Luther-Koffer (pdf)
Anbei: Vom 04.05. bis zum 31.10.2016 fand auf der Wartburg eine Sonderausstellung "Luther und die deutsche Sprache" statt.
 
L Luther-Lustspiel
Wieder gibt es im Jahr 2016 ein Sommertheater rund um Luther in Wittenberg zu sehen. Das Stück von Andreas Hillger heißt in diesem Jahr "Martin ante portas". Die Assoziation zu Loriots "Papa ante portas" lässt sich nicht verhindern. Da stand irgendein Trottel im Mittelpunkt, von Loriot persönlich ganz köstlich gespielt.
Die Assoziation - so erfährt man aus der MZ vom 11.07.216 auf S. 7 - ist Absicht, allerdings nicht die mit Loriot, sondern mit der originalen Bedeutung des "Papa", des Papstes also. Auch hier taucht die wichtigste aller Fragen rund um das Reformationsjubiläum auf: Kommt der Papst nach Wittenberg oder nicht?

Frühere Sommertheater-Stücke hießen z. B. "Jagd auf Junger Jörg" oder "Gottes Narr und Teufels Weib".
Nun will dieses Stück sozusagen auf zwei Zeitebenen - dem Jahr 1517 und dem Jahr 2017 - den Luther-Hype interpretieren, natürlich nicht unbedingt historisch korrekt. Noch ein neues Wort finde ich in dem Artikel für mein "Tüten-Sammlung": Luther-Merchandise.

Der Artikel über das Stück liest sich so, dass ich keine Lust bekomme, mir das Stück anzusehen. Es wirkt alles ein bisschen wie "an den Haaren herbeigezogen".
Der "Luther-Überdruss" (auch neu, meine Worterfindung) wächst und wächst und wächst ...
 
M Luther-Medaille

Exakt heißt sie  "Martin-Luther-Medaille" und wird verliehen "für besondere Verdienste um den deutschen Protestantismus". Sie wurde am Reformationstag des Jahres 2008 zum ersten Mal verliehen, von Bischof Wolfgang Huber, wie der SPIEGEL am 20.10.2008 schrieb.
(siehe www.spiegel.de/spiegel/print/d-61366522.html)
Den Artikel kann ich wärmstens empfehlen, geht es doch darin um viel mehr - um "Das evangelische Rom". So die Überschrift, die noch in ihrer Unterzeile verrät, dass Wittenberg "zu einem protestantischen Wallfahrtsort" gemacht werden soll.
Der erst im Juni 2016 von mir entdeckte Artikel ist so spannend und informativ, dass ich ihn gleich in meine "FUNDSTELLLEN" übernommen habe.
Ein darin erwähntes "Luther-Wort" kannte ich noch gar nicht, habe es natürlich gleich in meine Sammlung aufgenommen: Luthermenü.
Seitenanfang
M Martin Luther Superstar








Mit Redaktionsschluss 20. April 2016  ist ein "Dossier »Reformationsjubiläum Nr. 1«" erschienen, das den Titel
»Martin Luther Superstar - 500 Jahre Reformation«
trägt.
Herausgeber ist "Politik&Kultur", die  Zeitung des Deutschen Kulturrates.
Die offiziellen 95 Luther-Thesen werden in Beziehung gesetzt zu Texten namhafter Autoren (von Monika Grütters bis Stephan Dorgerloh)  rund um aktuelle Fragen.
Ein kleiner Gag am Ende, auf S. 56 der Broschüre, bietet die "These Nr. 96", ein Luther-Zitat, an:
"Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über 40 Minuten."
Man kann die Broschüre von der Seite des Kulturrates herunterladen:
www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2016/04/Dossier_Reformation_1.pdf externer link
 
M "Mit Luther zum Papst"


Im Herbst des Jahres 2016 machten sich 1000 Jugendliche aus Mitteldeutschland auf nach Rom, um den Papst zu besuchen. Diese Reise vom 09. bis zum 15. Oktober stand unter dem Motto "Mit Luther zum Papst".
Nach  dem Fußballspiel einer Wittenberger Mannschaft gegen eine Mannschaft des Vatikan und nach dem Gesang des Päpstlichen Chores an Luthers Grab ist nun wieder ein Schritt der Annäherung getan. Es ist erstaunlich, was zur Zeit alles möglich ist: Dinge, die vor wenigen Jahren überhaupt undenkbar gewesen wären. Ich freue mich sehr darüber. Das lässt Denkmöglichkeiten aufkommen, wie dieser Prozess weitergehen mag. Ehe ein Frieden zwischen den Religionen möglich ist, muss der Friede innerhalb der Christenheit erreicht werden. Das ist logisch.
In der MZ vom 21.10.2016 gab es auf S. 10 [ZSM] einen Bericht über diese Reise, aus dem ich hier eine einzige Stelle zitieren möchte (rote Hervorhebungen von mir - B.K.):
»Erinnern werden sich viele wohl auch an die Abschlussfrage von Papst Franziskus: „Ich möchte auch eine Frage stellen: Wer ist besser? Die Evangelischen oder die Katholischen?“ Auf Deutsch sagte Franziskus: „Besser sind alle zusammen. Vielen Dank!“«
 
N Luther-Nudel Bitte keine falschen Assoziationen! Hier handelt es sich um eine Teigware, wie die MZ am 28.04.2016 auf S. 8 berichtete. Es handelt sich um einen als Bild- und Wortmarke geschützten Begriff.
Irina Steinmann schreibt - sehr treffend - :
"Auch Luther gibt es jetzt als Nudel. Beziehungsweise: Luther gibt es jetzt auch als Nudel."
Den Luther sieht man  - mit ein bisschen Phantasie - in der Nudel im Profil. Im Fachjargon sagt man zu solchen Dingen "Motiv-Nudel". Auch Sissi und Mozart soll es als Nudel geben. Und Eier sind nicht drin. Frau Steinmann meint, nun fehlte nur noch der "Luther-Käse", da es die "Luther-Tomate" ja schon gäbe.
Ja, und der "Luther-Schinken"? An den denkt dabei keiner! Den braucht man doch auch, wenn man richtig gute Nudeln mit Tomatensoße machen will.

PS: Die Nudel hat sogar schon eine eigene Facebook-Seite:
www.facebook.com/Luther-Nudel-~ externer link
Dort gibt es auch zahlreiche Fotos von der Luther-Nudel, natürlich jugendfrei.
 
O Lutherol Das wie ein Medikament klingende "Lutherol" ist offensichtlich auch eines - aber eines der anderen, der "geistigen" Art, ein
"Breitband-Theologicum für Geist & Seele".

Verkauft wird es sogar bei amazon und anderen Anbietern.
Claudius.de schreibt:
2 Blisterpackungen mit je 12 Papierröllchen in einer Schachtel, 7,4 x 10,4 x 2,5 cm 1. Auflage September 2015 ISBN 426024087-608-7
6,00 Euro + Versandkosten
und
"Zusammensetzung: 90 % Lutherzitate, 10 % Reform-Aktiv, mit der 4-fach-Wirkformel: Sola Gratia, Sole Fide, Solus Christus, Sola Scriptura. Anwendung: Lutherol kann jederzeit und mehrmals täglich angewendet werden. Besonders bewährt bei Tetzelbefall, Höllenangstzuständen, Exkommunikationsgefahr sowie zur Ablassprävention. Art und Dauer der Dosierung: Zur Stärkung des Glaubens sowie zur Steigerung des Wohlbefindens sollte Lutherol täglich angewendet werden. Eine Gefahr der Überdosierung besteht in Zeiten der allgemeinen Säkularisierung nicht. Gegenanzeigen: Personen mit päpstlichen Hintergrund sollten Lutherol nur nach Rücksprache mit ihrem Beichtvater anwenden. Haltbarkeit: Bis an der Welt Ende."

Na wer sagt es denn, hier ist doch endlich einmal richtig gute, echte Satire, echter Spaß am Werk.
(siehe www.claudius.de/index.php/lutherol-breitband-theologicum-fur-geist-und-seele »externer Link«, Stand 07.02.2017)
Die Abb. habe ich entnommen
netzwerktheologie.wordpress.com/.../luthertomate »externer Link«:

             
 
O Lutherorte Im Rahmen einer Werbeaktion "Luther war hier" will man nicht nur auf die "authentischen" (das meint die mit Quellen belegbaren), sondern auch auf die "fragwürdigen", "fiktiven" und "mystischen" Lutherorte aufmerksam machen, also auf Orte, in denen Luther (vielleicht) einmal gewesen ist.

Die Kehrseite der Medaille: Wittenberg ist ein Ort, an dem ungewöhnlich viele namhafte Persönlichkeiten gewesen sind, an die so gut wie nicht erinnert wird:
    Giordano Bruno war hier,
    Tycho Brahe war hier,
    Wilhelm Weber war hier,
    die Neuberin war hier,
    Rheticus war hier,
    Lessing war hier,
    ...
Siehe auch oben: "Geocoaching mit Luther"
siehe z. B. die MZ vom 20.10.2015, S. 8
P Lutherpedia Neu am 11.08.2016 habe ich diese Website www.lutherpedia.de gefunden. Wie lange sie bereits im Netz steht, weiß ich natürlich nicht.
Verantwortlich ist der "Evangelische Presseverband für Bayern e. V. - Medien mit christlichen Inhalten" in München.
Man vermisst ein wenig das für "Wikis" und "Pedias"  weit verbreitete Design, wie es die eigentliche Wikipedia auch verwendet. 
Das Banner schildert das Anliegen der Seite:
"Lutherpedia. Luther multimedial erleben."
Seitenanfang
P Lutherpreis(e) Zwei verschiedene Auszeichnungen werden mit dem Wort "Lutherpreis" verknüpft. Zum einen ist es der Preis "Das unerschrockene Wort", der von den Lutherstädten aller zwei Jahren vergeben wird
(siehe DAS UNERSCHROCKENE WORT  - in QUERDENKER).

Der andere "Lutherpreis" wird von Luther-Gesellschaft ausgelobt und von der Sparkasse Wittenberg mit 5000 Euro gesponsert. Der ausführliche Name des Preises ist "Martin-Luther-Preis für den akademischen Nachwuchs"
Im Jahr 2016  wurde er zum 11. Mal vergeben - Herr Jan Löhdefink  erhielt ihn für seine Dissertation, die sich mit "der Vorstellung vom Teufel in der frühen Reformationszeit" befasste.
(Diese Informationen habe ich der MZ[Quelle MZ] vom 26.09.2016, S. 9 entnommen - siehe rechts einen Auszug aus dem Artikel). [Z003]
P Lutherprodukte Die Mitteldeutsche Zeitung macht es mir einfach. Sie hat eine Sammlung von "Lutherprodukten" erstellt, vom Lutherbier bis zur Fußmatte mit dem Luther in den Mund gelegten Satz "Hier stehe ich, ich kann nicht anders." ist alles zu haben.
In ihrer Ausgabe vom 31.05.2017 weist sie auf ihre entsprechende Seite ihres Internetauftritts hin:
                        Lutherprodukte in der MZ

Doch schauen Sie selbst
Martin Luther: Die Produkte haben zum Lutherjahr Hochkonjunktur »externer Link«
(http://www.mz-web.de/landkreis-wittenberg/produkte-rund-um-martin-luther-tee--salz--ein-raeuchermann-und-mehr-25727442)
(08.06.2017)
Q      
R    
S Lutherschule(n)    
S Lutherstätten Zuerst muss genau unterschieden werden:
da gibt es Städte, die sich in ihrem offiziellen Stadtnamen mit dem Namen Luthers schmücken: "Lutherstädte" - zwei an der Zahl - Lutherstadt Eisleben und Lutherstadt Wittenberg. Darüber hinaus gibt Orte, also "Stätten", die irgendwie mit Luther zu tun haben - die "Lutherstätten".
Und es gibt eine Zusammenarbeit zwischen letzteren: die "Kooperation »Lutherstätten in Mitteldeutschland«".

"Sechs Städte in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern wollen ihre 18 Lutherstätten künftig ... gemeinsam vermarkten."
(MZ 20.08.2016, S. 11)
 
T Luthertomate
und andere Luther-Sorten von Gemüse, oder heißt es "andere Sorten von Luther-Gemüse"?
Ein holländischer Unternehmer hat in Wittenberg eine Gewächshausanlage errichtet, in der Tomaten angebaut werden. Als kleinen Vermarktungstrick hat er eine Sorte "Luther-Tomate" genannt. Nun erfährt man (Anfang 2016) aus der Zeitung, dass mit der Erweiterung der Anlage auch Luther-Gurken und Luther-Paprika geplant sind.
Der eigentliche Gag ist ja, dass Luther selbst wohl Tomaten gar nicht mehr kennen lernen konnte, die wurden erst später hier in Deutschland "eingebürgert". Heute denkt keiner mehr daran, dass sie mal aus Amerika eingewandert sind.
Man kann auch gespannt sein, welche Früchte noch geeignet sind, mit dem "Luther"-Vorsatz vermarktet zu werden:
Lutherkartoffeln, Lutherzitronen, ...?
Ein Teegeschäft in der Collegienstraße bietet auch "Luther-Tee" an.
 
U Luther und die Deutschen siehe Luthereffekt  
V      
W, X, Y Luther war hier siehe Lutherorte  
Z Lutherzwerg Als Lutherzwerg ("Lutherchen") bzw. "Lutherbotschafter" wird ein in (mindestens) 500 einzelnen Exemplaren hergestelltes Kunstwerk von Prof. Otmar Hörl bezeichnet, das wie ein kleines Abbild des großen Lutherdenkmals auf dem Wittenberger Marktplatz aussieht, allerdings in den Farben schwarz, rot, blau und grün.  Die Zwerge hatten sich im Sommer 2010 einmal als temporäres Gesamtkunstwerk (500 Zwerge) auf dem Marktplatz versammelt, ehe sie einzeln für 200 bis 300 Euro verkauft wurden. Gelegentlich wurden sie auch an Gäste der Stadt verschenkt, die sich dann - oft mit betretenem Gesicht - mit dem Zwerg im Arm fotografieren lassen mussten.
Das Wort "Lutherzwerg" wurde damals als eine Art "Schein-Volksmund-Wort" von den Medien gepusht. Das meint, dass dieses Wort bei der ersten öffentlichen Information über das Kunstwerk bereits auftauchte  und als angeblich vom Volk erfunden dargestellt wurde.
Offizielle Kreise empfanden das Wort als nicht schön und nannten die kleine Plastefigur lieber "Lutherbotschafter". Der "Zwerg" oder "Botschafter" hat es jedenfalls den Wittenbergern angetan. Man findet ihn in Geschäften, Amtsräumen, Firmen, Banken - bei einigen Wittenbergern soll er sogar im Wohnzimmer stehen.
Kaufen kann man den Zwerg bei Ottmar Hörl direkt - für inzwischen sage und schreibe 500 Euro, unsigniert(!, mit Signum: 850 Euro - Stand 01.01.2016).
www.ottmar-hoerl.de/de/shop/artikel/21/Martin_Luther.php »externer Link«
Die Abb. ist aus der Hörl-Website (verkleinert und zugeschnitten):Hörls Lutherzwerg
! Luther! siehe Luthereffekt  
 
Seitenversion: erg. 15.07.2017
URL: www.brunhild-krueger.de/luwi/luwi3-luthertueten/luwi3_tueten_angemerkt.html

ZSM - Zusatzmaterial (nicht online verfügbar)
Diesen Artikel aus der MZ  vom 21.10.2016, S. 10 "Mit Luther zum Papst, Reisebericht" habe ich in das online nicht verfügbare Zusatzmaterial auf meiner → DVD zur Website  aufgenommen:
 [Z002_mz20161021s10_Mit_Luther_zum_Papst_Reisebericht.pdf]


 
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Bearbeitungsnotizen:
Wenn in den "IMPRESSIONEN RUND UM WITTENBERG" Coswig ausführlicher vorgestellt wird, dorthin verlinken!