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DAS NADELÖHR IN DIE ZUKUNFT - DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN (BGE)

DIE GRÖSSTE FRAGE DER WELT


Würde des Menschen
Nichts mehr davon, ich bitt euch.
Zu essen gebt ihm, zu wohnen,
Habt ihr die Blöße bedeckt,
gibt sich die Würde von selbst.

Friedrich Schiller

"Gäbe es ein Grundeinkommen, was würden Sie tun?"
"Was würdest Du arbeiten, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?"

Das sind doch spannende Fragen!
Mit diesen Fragen wird die "Faulheits-Unterstellung" der Gegner des Grundeinkommens sozusagen auf den Kopf gestellt durch die Unterstellung, dass die meisten Menschen eben NICHT faul werden würden, wenn ein Grundeinkommen gezahlt würde - sondern ganz im Gegenteil ...
(Die Begründung für mein "ganz im Gegenteil"werde ich schnellstens nachreichen, das habe ich jetzt, zum 30.06.2016, noch nicht fertig getextet.)

Es wäre äußert interessant, möglichst viele Antworten zu diesen Fragen zu kennen.  Ich glaube, diese Antworten wären für viele, allen voran Philosophen, Soziologen und Politiker, ziemlich überraschend.


Der erste "Keim des Neuen", mehr noch, das "ökonomische Nadelöhr in die Zukunft" ist aus meiner Sicht die Idee, ein sogenanntes "Basiseinkommen" (Basic income) bzw. "bedingungslose Grundeinkommen (BGE)" bzw. "Bürgergeld" für jeden Bürger eines Staates einzuführen, unabhängig von allen anderen Bedingungen, das das Existenzminimum in dem betreffenden Staat sichert.

Auf dieser Seite finden sich erste Argumente für dieses Grundeinkommen, die weit über die im allgemeinen damit verbundene soziale Sicht hinausgehen.
Seinen komplexen Charakter zeige ich u. a. in der Argumentation, dass das Grundeinkommen "marktkonform" und "marktfreundlich" ist, während der Mindestlohn einen äußeren Eingriff in das Selbstregulierungsgesetz der Marktwirtschaft darstellt.

Absolut nicht machbar ist aus meiner Sicht eines: Mindestlohn UND Grundeinkommen
gleichzeitig.

Die Einführung eines solchen Grundeinkommens  ist vor allen Dingen ein ökonomisches "Must have" aller entwickelter Staaten.

Mehr noch: viele ökonomische Probleme der Welt ließen sich - sozusagen in marktwirtschaftlicher Selbstorganisation - lösen, wenn jedem Menschen auf der Erde ein, ggf. anfangs noch kleines Grundeinkommen zustände: Die daraus entstehende Nachfrage vor Ort würde auch in den heute noch unterentwickelten Ländern zu einem sehr raschen wirtschaftlichen Aufschwung mit all den Folgen auf anderen Gebieten (Bildung, Kultur, Gesundheitswesen, Infrastruktur) führen - und zwar "ganz von allein".

- Gäbe es ein Grundeinkommen: Was würden Sie tun?

Übrigens - am 17. und 18.05.2016 war der "Omnibus für direkte Demokratie" auch hier in Wittenberg. Wen dieses Projekt, bei dem es auch um Information über das Grundeinkommen geht, interessiert, der sehe einmal auf diese Seite:
www.omnibus.org/demokratie_und_grundeinkommen.html externer link



 

Gäbe es ein Grundeinkommen: Was würden Sie tun?


      Was würden Sie tun, wenn Ihr Einkommen gesichert ist?
Das ist ein Banner auf der Website der Initiative "Freiheit statt Vollbeschäftigung", www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de.
Diese Website ist aus meiner Sicht eine der besten und ausführlichsten, sachlichen Informationsquellen über das Grundeinkommen.

Die größte Frage der Welt nennen sie diese:
            WASS WÜRDEST DU ARBEITEN,
            WENN FÜR DEIN EINKOMMEN GESORGT WÄRE?

In Vorbereitung der Volksabstimmung in der Schweiz über die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens hatten sie ein Crowdfunding-Projekt gestartet, das bis zum 08.06.2016 aktiv war:
Es geht um ein Riesen-Plakat mit der Aufschrift:

                Was würdest du arbeiten
(Stand am 24.04.2016 - 186.745 Euro, damit ist die Fundingschwelle von 180.000 Euro erreicht. Das Ziel lag bei 250.000 Euro, Stand am 05.06.2016 - kurz vor Ende der Aktion - 212.513 Euro)
Wer sich beteiligt, bekommt diverse Taschen aus der Plane des Riesen-Plakates!)


Siehe weitere Informationen gibt es direkt unter
http://blog.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/2016/04/01/die-groesste-frage-der-welt/
bzw. zur Crowdfunding-Aktion unter
https://www.startnext.com/groesstefrage)


Es ist natürlich offensichtlich, worauf die beiden Fragen auf dem Website-Banner und dem Plakat zielen - auf die Behauptung, mit einem Grundeinkommen würden die Menschen nicht mehr arbeiten wollen.

Dem steht der natürliche Tätigkeitsdrang des Menschen entgegen. Die meisten Menschen WOLLEN arbeiten, sich nützlich machen - und vor allem auch sich zum Grundeinkommen noch etwas hinzuverdienen, um sich mehr leisten zu können.
Selbstverständlich wäre ein Grundeinkommen für alle zuerst ein Einschnitt in die Arbeitswelt: Menschen hätten dann die Möglichkeit, unzumutbare Arbeiten zu verweigern, schlechten Arbeitsbedingungen auszuweichen usw. Würde das der Arbeitswelt schaden?
Andersherum hätten viele die Möglichkeit, ihren Lebens-Arbeitsrhythmus den individuellen Bedingungen (Familie, Kinder, zu pflegende Angehörige, Studienwünsche, Ehrenamt und und und) anzupassen, Auszeiten zu nehmen, wenn es nötig ist, ...

Was viele dabei gar nicht "berechnen": mit dem Grundeinkommen fiele die Last für die Krankenkassen und Arbeitgeber weg, im Krankheitsfall Lohnfortzahlungen leisten zu müssen oder Krankengeld zahlen zu müssen. Wer "mehr" als das Grundeinkommen im Krankheitsfall haben will, muss sich privat versichern.
 
 
Seitenversion: neu am 30.06.2016 (Ab dem 15.07.2017 ist das ganze Thema in völliger Neubearbeitung. Bis zu deren Fertigstellung bleibt dieser alte Text noch im Netz.)
URL:  www.brunhild-krueger.de/hz/hz8-grundeinkommen/hz82_groesstefrage.html

 
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