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NEUE WEGE

ZUKUNFTSPAROLEN



(erste Notizen - Stand 22.04.2016)

Wie es NICHT funktioniert, nicht funktionieren KANN, Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Losungen, Parolen, Werbesprüche usw. über Zukunft werden uns gern von allen Seiten angeboten. Sie erreichen den einfachen Bürger in einer solchen Flut, dass er gar nichts mehr damit anfangen kann. Er sieht nur: da wird viel geredet, viel analysiert, viel vorgeschlagen.
Aber in der Fülle und Masse der Sprüche hat keine dieser Parolen die Kraft, als etwas besonderes, etwas wichtiges wahrgenommen zu werden.
Mobilisierende Wirkung im Sinne, dass das Engagement von Menschen damit herausgefordert wird, ist erst recht nicht zu spüren.

Ich habe begonnen, einiger dieser Sprüche zu sammeln und werde sie hier so nach und nach zusammenstellen. Unter den Herausgebern solcher Zukunftsparolen sind viele renomierte Institute und Persönlichkeiten.
Das meint, dass deren Anliegen, einen Ausweg aus der verfahrenen, zukunftsfeindlichen Politik zu finden, ehrlich ist und sie wirklich ihr bestes geben.
Das meint auch, dass ich deren Engagement hoch schätze.
Das meint aber auch, dass nichts gefährlicher ist auf dem Gebiet der Zukunftsgestaltung als ehrliches Wollen, das keine öffentlich spürbare Wirkung zeigt.

Ein paar Beispiele, auch einige, die die schon einige Zeit zurückliegen, will ich anfügen:








  Erfinden Sie die Zukunft mit uns
werben Fraunhofer-Institute, z. B. auf der CeBIT, schon seit Jahren.  Ob das ein Aufruf zur allgemeinen Bürgerbeteiligung sein soll, wage ich zu bezweifeln.
"Die Zukunft" ist mehr als nur technischer Fortschritt!

 
  "Bildung ist Nährboden für die Zukunft." Das war das Motto der "LEARNTEC" 2009 - der "17. Internationalen Kongress und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie" fand vom 3. – 5. Februar 2009 in Karlsruhe statt.
Wie es aussieht, ist das bis heute eine Phrase geblieben - das Bildungssystem in Deutschland ist nach wie vor nicht auf der Höhe der Zeit.

 
  Eine "ökologische industrielle Revolution" wünschte sich der damalige Bundespräsident Horst Köhler auf dem Staatsakt anläßlich des 60. Jahrestages der Bundesrepublik.
Das ist ein Widerspruch in sich in der Marktwirtschaft. Bis heute ist die Lösung dieses Problems nicht in Sicht. TTIP wird es verschärfen.

 
  Wir bauen Zukunft
Das ist eine Kampagne der Bundesregierung, für die es sogar eine "Bildwortmarke" gibt:
                                      Bildwortmarke wir bauen zukunft
 
  Wortspielereien und Werbung mit "Zukunft"
Es gibt "Zukunftsgipfel", "Zukunftskonferenzen", "Zukunftswerkstätten", "Zukunftstage", einen "Zukunftsrat", die "Zukunftsfrage" wird gestellt, Zukunftsforscher verdienen sich ihre Brötchen mit diversen Orakeln und Kaffeesatzlesereien, die sie "Zukunftsmodelle" nennen. Es gibt "Institute für Zukunftsforschung", in diversen Filmen werden "Zukunftsszenarien" entworfen, die in der überwiegenden Zahl furchteinflößend-abschreckend sind.

Die breite öffentliche Diskussion  um Zukunftsfragen zerfledderte mit Aktionen der Bundesregierung wie:
"In was für einem Deutschland willst du leben?" und "Gut leben in Deutschland".

Haben die Studien zu einem "zukunftsfähigen Deutschland", die einen "Kurswechsel" fordern, Wirkung gezeigt?

Alles nur "Viel Lärm um Nichts", Parolen, Beschwichtigungen, Aktionismus.
Begeisterung bei den Menschen lösen sie nicht aus, eine "Mitmach"-Stimmung schon gar nicht.
Zukunft - das ist die Botschaft - ist etwas, das Politiker, die Wirtschaft, die Wissenschaft und andere Experten machen.

Das Volk, die Menschen - so mein Verdacht - will man gar nicht dabei haben, bei der Zukunftsgestaltung!
 
 
Seitenversion: neu am 22.04.2016, vorerst nur angelegt, "in Arbeit"
URL:  www.brunhild-krueger.de/hz/hz5-neuewege/hz5_zukunftsparolen.html

 
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