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NEUE WEGE

FORTSCHRITTSGESCHICHTE - NICHTS DAZU GELERNT?


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Anmerkung am 22.04.2016:
Das folgende ist ein erster Textentwurf, noch nicht "zu Ende" geführt.

Beispiele aus der Geschichte zeigen, dass bisherige Fortschritte oft mit Zerstörung, mit Katastrophen für Einzelne oder ganze Menschengruppen einhergingen. Vielfach wurde Fortschritt mit Gewalt, Krieg und viel Leid für viele Menschen durchgesetzt.

Die "Maschinenstürmer" sind immer noch aktuell:
Als zum Ende des 19. Jahrhunderts mit der industriellen Revolution die Arbeitsproduktivität in vielen Bereichen geradezu explodierte, wurden viele Arbeiter, die in der bisherigen traditionellen Produktion (vor allem in der Textilindustrie) arbeiteten, massenhaft arbeitslos.
Blind für die wirklichen Ursachen ihres Elends  stürmten in England und auch in Deutschland zahlreiche betroffenen Menschen die Fabrikhallen mit den neuen Maschinen und zerstörten diese.
Der technische Fortschritt brachte zwar für viele Menschen Vorteile, doch für die Arbeiter selbst war dieser Fortschritt teuer zu bezahlen.  Ihre soziale Lage verschlechterte sich.

Wir stehen heute vor ählichen Fragen.
Ich will es an einem aktuellen Beispiel veranschaulichen:

Die Arbeitsbedingungen für einen LKW-Fahrer sind heutzutage ziemlich schlecht:
Tag und Nacht allein auf der Landstraße, sieht der Mann (es sind fast nur Männer in dem Job tätig!) seine Familie nur selten und wenig. Eine normale, planbare Freizeitgestaltung, Hobbys oder Sportclubs sind meist Wunschträume. Die Ernährung und die Schlafbedingungen - reden wir nicht darüber. Wehe es kommt zu Staus oder er findet zu den verordneten Ruhepausen keinen Parkplatz. Was passiert, wenn er am Zielort niemanden mehr antrifft und am nächsten Tag eigentlich schon wieder ganz woanders neue Ware einladen muss? Die Gesundheit leidet, die Familie leidet. Eigentlich sind die Bedingungen unzumutbar.

Was wäre es für ein Segen, wenn es gelingt (und die Zeit ist nicht mehr allzu fern), den LKW-Verkehr völlig fahrerfrei zu gestalten! Der Nutzen für die Gesellschaft wird riesengroß sein.
- Zuerst hat es eine erhebliche Kostenreduzierung für die Transportfirmen zur Folge und damit letztlich auch - hoffentlich - Preisreduzierungen  bei den Endprodukten.
- Die Sicherheit auf den Straßen wird erhöht. Zahlreiche durch menschliches Versagen der LKW-Fahrer verursachte Verkehrsunfälle werden nicht mehr stattfinden.
- Die LKW-Fahrten können automatisch in die verkehrsarmen Zeiten gelegt werden, Wartezeiten können problemlos überbrückt werden; dadurch könnten Staus umgangen oder gar vermieden werden.
- Die gesundheitliche Belastung der LKW-Fahrer fällt weg. Sie könnten jetzt einer Arbeit mit "normaler" Arbeitszeit nachgehen. Die bisherigen, oft unzumutbaren Arbeitsbedingungen können überwunden werden.

Segen? Die Folge wäre, dass Hunderttausende LKW-Fahrer arbeitslos würden!
Nicht alle werden einen anderen Arbeitsplatz finden, umschulen können. Die moderne Technik könnte die Arbeit für die Menschen erleichtern, sie frei machen für andere wichtige, wichtigere, "menschlichere" Tätigkeiten. Doch sie führt im Gegenteil  nach wie vor zu Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, Existenzangst.

Bisher werden solche Probleme mit Klein-Klein-Kämpfen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu lösen versucht. Meist ist ein immenser Aufwand nötig, oft werden Streiks als letzte Lösung angesehen, die sich dann auch auf andere Menschen auswirken. Das Ergebnis ist oft ein fauler Kompromiss zu Lasten der Arbeitenden.

Die heutige Situation ist so komplex, die Vernetzung aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens so hoch, dass solche Fragen nicht mehr über "Arbeitskämpfe" gelöst werden KÖNNEN(!).

Heutzutage sind politische Lösungen gefragt:
Welche politischen Rahmenbedingungen sind nötig bzw. müssen geschaffen werden, damit die - auch in Zukunft weiter gehende - Steigerung der Arbeitsproduktivität niemanden in Existenzangst und Arbeitslosigkeit stürzt? Das kann man weder den viel zu schwachen Gewerkschaften noch den einzelnen Firmen überlassen.

Allen wäre geholfen, wenn hier Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam nach optimalen Lösungen für alle Beteiligten, für die Gesellschaft suchen würden. Für eine bewusst gestaltete Zukunft, die allen Menschen Vorteile bringt, ist eine solche Kooperation die einzige Lösung.



Seitenversion:
neu am 22.04.2016 "in Arbeit"
URL:  www.brunhild-krueger.de/hz/hz5-neuewege/hz5_fortschrittsgeschichte.html

 
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