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MEIN TRAUM VON EINER HEITEREN GESELLSCHAFT

WAS WIRD AUS DEN HEUTIGEN PROBLEMEN ?


Oh ja, die heutigen Probleme. Die sind so groß, dass man gar nicht glauben kann, sie könnten je gelöst werden oder sie könnten einfach verschwinden.

Vor vielen Jahren habe ich diese Situation einmal damit verglichen, dass es geschneit hat. Man beginnt an einer Stelle, den Schnee wegzuräumen, an der anderen ist alles schon wieder zugeschneit. Man schiebt mit dem Schneeschieber, bis die Kraft nicht mehr ausreicht, ihn auch nur noch einen Millimeter zu bewegen. Man schiebt und schiebt, um nicht untätig zu sein. Es macht wenig Freude, man möchte oft verzweifeln, man glaubt selbst nicht mehr, dass es zu schaffen sein. Doch dann kommt die Sonne und hilft - sie taut den Schnee weg.

Das Beispiel mag hinken. Denn was sollte das sein, das ich mit der Wirkung der Sonne vergleiche? Das ist die Kraft der Ideen, Visionen, Wünsche.
ABER - eine ganze Menge der heutigen Probleme werden NATÜRLICH noch eine lange Zeit die Menschheit begleiten.

Doch "andersherum wird ein Schuh daraus":
Nicht:
WEIL wir die Probleme haben, ist eine "heitere Gesellschaft" nicht machbar.
Sondern:
Die Probleme, die wir jetzt haben, sind im heutigen Denkmodus nicht lösbar. Die "heitere Gesellschaft" ist sozusagen die Krücke, der Katalysator, die Brücke (oder was auch immer), die die Menschheit erst die Möglichkeit gibt, die ganzen Probleme von heute mit Hoffnung, Optimismus, Zuversicht und Tatkraft anzupacken und auch zu lösen.

Es wird eine Art Rangfolge geben, sie abzuarbeiten.
Es bedarf großer Anstrengungen, die Kräfte der Menschheit so zu bündeln, dass wir sie an den heutigen "Brennpunkten" einsetzen können:
Nicht Soldaten werden diejenigen sein, die die Probleme vor Ort lösen sollen - und es gar nicht können.

Junge Menschen  unterschiedlicher Berufe aus der ganzen Welt treffen sich dort, wo es am dringensten ist zu helfen:
- Wo müssen Brunnen gebaut werden?
- Wo müssen Kriegsschäden beseitigt werden
- Wo gibt es Umweltschäden, die dringend beseitigt werden müssen?
- Schulen, Krankenhäuser, Arbeitsstätten (nicht "Arbeitsplätze") schaffen, die vor Ort die Dinge produzieren, die benötigt werden. Es gibt schon gute Ansätze für diese Arbeitsweise.

Das Arbeitskräftepotential der ganzen Welt - die vielen jungen Menschen, die es heutzutage (gerade in den afrikanischen Ländern) gibt, werden mit Begeisterung diese Aufträge annehmen, es sind Herausforderungen, bis an die Leistungsgrenze zu gehen. Es sind auch Herauforderungen im Sinne einer internationaler Verständigung und Zusammenarbeit.

Wo das Geld herkommen soll, sie zu bezahlen?
Das ist mehr als genug da!
Vielleicht - so ging mir kürzlich durch den Kopf - sollte man die Leute, die zu viel davon haben, einfach fragen, ob sie diese Projekte unterstützen wollen? Sie unter öffentlichen moralischen Druck setzen, immer wieder "nerven":
He, wozu brauchst du deine Milliarden? Her damit, wir müssen dringend in Afghanistan ordentliche Landwirtschaft aufbauen, damit die Menschen dort nicht Rauschgift, Schlafmohn, Opium herstellen müssen, um überhaupt leben zu können. Kannst du was besseres mit deinem Reichtum anfangen als uns dabei zu helfen?

Was, du steckst dein Geld in Aktien von Rüstungsbetrieben? Finanziere lieber Projekte zur Vernichtung der vorhandenen Waffen!

Du hast Millionen mit Medikamenten verdient? Her mit deinem Geld für Krankenhäuser und für die Menschen, die sich deine Medikamente nicht leisten können!

Enteignen lassen sie sich nicht wirklich - aber wenn man sie immer wieder auffordert, ihr Geld freiwillig nützlich einzusetzen, vielleicht denken sie doch einmal um?

Wenn wir erst einmal die dringendste Not gelindert haben, die schlimmsten Probleme zumindest eingedämmt haben - und das kann hundert Jahre oder mehr dauern - dann kommen - garantiert! - neue, schöne "Problem", neue Herausforderungen auf uns zu, die wir uns vielleicht heute gar nicht vorstellen können, die dann aber einfach Spaß machen. Die werden auch nicht leicht zu lösen sein. Eines kann ich mit Sicherheit versprechen - langweilig wird es dabei nicht werden!

So wie jetzt schon viele Wissenschaftler, Lehrer und Künstler arbeiten - so werden dann vielleicht die meisten Menschen arbeiten: am Erhalt, Ausbau, der Entfaltung und der Weitergabe unseres Reichtums als Menschheit, angefangen mit unserer Erde mit all ihren Reichtümern  bis hin zu dem inzwischen geschaffenen geistigen Reichtums in seiner ganzen Vielfalt.

Bisher war es vielleicht schwer vorstellbar, wie das überhaupt gemacht werden kann. Doch mit dem Internet ist auch praktisch DIE VORAUSSETZUNG geschaffen für die Form der Organisation der Problemlösungen, die "Selbstorganisation".
(Mehr über die Selbstorganisation gibt es später an anderem Ort - im Thema "FREUDE AM ERKENNEN" - .... SYSTEMTHEORIE )


Seitenversion:
neu am 22.04.2016 , erster Text
URL:  www.brunhild-krueger.de/hz/hz1-meintraum/hz1_waswirdaus.html

 
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