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MEIN TRAUM VON EINER HEITEREN GESELLSCHAFT

ICH STELL MIR VOR ...


Meinen Traum habe ich in diesen drei Sätzen zusammengefasst:

- Die Zukunft wird wie ein riesiger Spielplatz, auf dem jeder seine Möglichkeiten ausprobieren, seine Fähigkeiten und Talente spielend und unbekümmert entfalten kann.

- Die Zukunft wird wie ein großes Fest, auf dem wir gemeinsam feiern, was wir in gemeinsamer Anstrengung geschaffen haben.

- Die Zukunft wird das wunderbarste Kunstwerk, das die Menschheit je geschaffen hat, und sie wird von allen gemeinsam gestaltet.

Diese Gedanken sind hoffentlich das verrückteste und unvorstellbarste, das Sie je über Zukunft gelesen haben. Ich hoffe, Sie sind erstaunt, dass es jemand wagt, solche Vorstellungen zu denken. Und ich hoffe, Sie kommen langsam ins Grübeln, warum das denn so unvorstellbar sein sollte... 

Ich gehe noch weiter und behaupte:
Entweder wird die Zukunft der Menschheit zu einer "heiteren Gesellschaft" führen - oder es wird überhaupt keine Zukunft der Menschheit geben.

Diese andere Möglichkeit - ein baldiges Ende der Menschheit -  ist leider noch immer denkbar. Wenn wir so weiter machen wie bisher, wird die Wahrscheinlichkeit dafür immer größer. Manche behaupten sogar, der "point of no return", der Zeitpunkt, bis zu dem eine Umkehr vom Weges in die Selbstzerstörung möglich gewesen sei, sei bereits überschritten.
Wir wissen es nicht. Also gibt es nur eines: so zu handeln, als wäre er noch nicht vorbei.

Eines muss klar sein: Mit den heutigen Anstrengungen schaffen wir es nicht, dieses baldige Ende zu verhindern. Wir können es nur schaffen, wenn wir endlich anfangen, in neuer Qualität zu denken und zu handeln, wenn möglichst alle Menschen auf der Erde zwar mit Sorge, aber auch mit Elan beginnen, einen anderen Weg zu suchen und ihn zu gehen.

Eine neue Interpretation der Geschichte vom Turmbau zu Babel
Diese Geschichte aus der Bibel ist bekannt:
Menschen beschlossen, einen Turm zu bauen, der in den Himmel reicht. Sie hofften, damit "Gott gleich" zu werden. Doch dieser Gott sorgte für Spachverwirrung unter ihnen. Ein Detail an dieser Geschichte ist besonders bemerkenswert:
"Gott sah, dass sie ein einig Volk sind und eine Sprache sprechen" und dass ihnen nun "nichts mehr unmöglich ist, was sie sich auch vornehmen mögen".
Eine alte Interpretation ist, dass Gott dieses größenwahnsinnige und selbstzerstörerische Handeln der Menschen um ihrer selbst willen verhindern wollte.
Doch man kann auch andersherum interpretieren:
Heute ist die Vernichtung der Menschheit deshalb denkbar geworden, weil wir nicht "eine Sprache sprechen", weil wir uns gegenseitig feind sind.

Wenn wir es jedoch lernen, wieder "eine Sprache" zu sprechen, haben wir noch eine Chance - denn dann können wir alles erreichen, was wir uns vornehmen, einfach ALLES.
Es ist uns - um in Analogie zur obigen biblischen  Aussage zu sprechen - "alles möglich, was immer wir uns vornehmen mögen."


Sogar eine "heitere Zukunft",   eine best-mögliche, eine denkbar beste Zukunft an der Grenze zwischen Utopie und Machbarkeit ist möglich! Dann ist "das Beste gerade gut genug für uns"!

Die Symbiose der Menschheit

Noch anders ausgedrückt, bedeutet dieses "eine Sprache sprechen": wir schaffen es nur, unsere Zukunft gemeinsam zu gestalten, wenn es uns gelingt, uns als eine Menschheit zu fühlen, wenn uns die "Symbiose der Menschheit" gelingt.
Wir müssen uns als eine einzige Familie fühlen, in der jeder für  jeden verantwortlich ist, in der jedes Familienmitglied dem anderen hilft.

Die gegenwärtige Situation, die Not in vielen Ländern und die Millionen Menschen auf der Flucht vor ausweglosem Leben sind eine große Herausforderung, die nur bewältigt werden kann, wenn wir uns endlich unserer Verantwortung für die ganze Menschheit stellen.
Diese Länder können sich nicht allein helfen. Die Flüchtlinge und die Länder, aus denen sie kommen, sind ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert, wenn sie nicht Hilfe durch die Staatengemeinschaft, durch alle Länder bekommen, in denen es den Menschen besser geht.

Hier ist unsere letzte Chance, denn ich fürchte, wenn wir in dieser Frage als Menschheit versagen, haben wir den "point of no return" überschritten.


Eine neue Hoffnung wird gebraucht.

Hoffnung beflügelt, weckt (neue) Kräfte.
Hoffnung ist die geistige Vorwegnahme einer zukünftigen Entwicklung unter Bevorzugung ganzbestimmter, angenehmer, gewollter Möglichkeiten und unter Ausschluss anderer, unangenehmer, nicht gewollter, bedrohlicher Zukunfts-Szenarien.

Versuchen Sie bitte, es einmal so zu sehen:
Die Menschheit steckt gerade in den "Flegeljahren", sie pubertiert, weiß mit ihren Kräften noch nicht so richtig, wohin, hat ihre eigentliche Aufgabe noch gar nicht erkannt, ihre Lebensplanung noch vor sich. Sie braucht wie jeder einzelne Mensch ein Lebensziel, eine Aufgabe, eine Hoffnung auf das, was sie zu leisten imstande ist. Eine solche Aufgabe könnte die Menschen und die Menschheit insgesamt inspirieren, all ihre Kräfte, ihr Leistungsvermögen, ihre Fähigkeiten in die Tat umzusetzen.
Wie der einzelne die Hoffnung braucht, dass sein Ziel realisierbar ist, brauchen wir als Menschheit nicht nur ein Ziel und eine Aufgabe, wir brauchen auch die Hoffnung, dass wir imstande sind, dieses Ziel zu realisieren.

Heutige Politik versteht es nicht, die Hoffnungen der Menschen zu wecken und in gemeinsames Handeln zu überführen.

Hoffnung, so habe ich einmal gelesen,
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht."
(ein Ausspruch von Vaclav Havel)


Seitenversion:
neu am 22.04.2016
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