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MEIN TRAUM VON EINER HEITEREN GESELLSCHAFT

DIE GRENZE ZWISCHEN UTOPIE UND MACHBARKEIT


Natürlich gibt es mehr als genug Argumente, die gegen meinen Traum sprechen. Er ist eben für viele heute einfach "unvorstellbar" und "unrealistisch".
Deshalb geht es mir ja genau um diese Grenze zwischen dem rein utopisch-visionären und dem wirklich Machbaren. Wie findet man diese Grenze?

Die wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang sind Rückkopplung, Selbstorganisation und Optimierung.

Im Prozess der ständigen Rückkopplung werden  Weg und Ziel immer wieder miteinander verglichen, werden Experimente gemacht, wird die Trial-and-Error-Methode (Versuch und Irrtum) bewusst (!)  angewandt. Es werden die Erfahrungen einer Etappe genutzt, um die nächsten Schritte zu planen und umzusetzen.
"Fehler" im alten Sinne kann es dabei nicht geben, Fehler gehören notwendig zu dieser bewussten Gestaltung von Zukunft.  Man kann über sie lachen, ein bisschen spotten - und dann weiter machen. Klappt etwas nicht, probiert man es etwas anders oder sucht eine ganz andere Lösung. Kein Zwang, etwas so und nicht anders zu tun, hemmt die Freude an diesem Prozess, er ist immer "ergebnisoffen" - ein anderes Wort dafür ist "Optimierung".

Ich kann mir vorstellen, dass diese Herangehensweise gerade jungen Leuten sehr gut gefallen wird. Denn ein bisschen Risiko und Unvorhersehbares machen das Leben erst spannend und interessant.
Etwas Neues ausprobieren, experimentieren, korrigieren, umkehren, neu anfangen, nicht aufgeben - das sind doch Herausforderungen!

Es geht auch um das richtige Timing, die Reihenfolge der notwendigen Schritte.  Das könnte man mit der Arbeit in einem Garten vergleichen, in dem auch die einzelnen Arbeiten aufeinander abgestimmt werden müssen.
Es geht auch darum, dass niemand mehr für eine neue Idee sterben muss, ehe sie sich durchsetzt.
Altes und Neues lernen, "liebevoller" miteinander umzugehen:
denn nur in der Wechselwirkung von Stabilität und Erneuerung kann ein System wie das der ganzen Menschheit stabil bleiben.
Ein Zuviel an Neuem auf einmal kann Menschen auch überfordern.

Mit Selbstorganisation meine ich, dass das Ziel als solches durchaus genügt, damit jeder seinen Platz erkennen kann, dieses Ziel zu realisieren:
Der eine macht begeistert mit, der andere bleibt im alten Trott.
In den notwendig sich ergebenden Interessenkonflikten muss eine für alle akzeptable Lösung gefunden werden, müssen die Wege optimiert werden. Je mehr sich daran beteiligen, um so effektiver wird der ganze Prozess.
Selbstorganisation meint, dass jeder sich fragen kann: "Was kann ich tun, wo habe ich Handlungsspielraum für diese gemeinsame Aufgabe?"
Aufgabe der Politik ist es dann nur noch, Handlungsspielräume durch entsprechend anzupassende Rahmenbedingungen ständig  zu erweitern.

In diesem Wechselspiel zwischen dem Ziel und den möglichen Wegen werden die Grenzen zwischen Utopie und Machbarkeit  ständig ausgelotet, überschritten, neu gesetzt. Sie sind nicht ein für allemal gegeben. Nur wäre es schade, wenn wir dabei unter unseren Möglichkeiten blieben! 

Seitenversion: neu am 22.04.2016
URL:  www.brunhild-krueger.de/hz/hz1-meintraum/hz1_diegrenze.html

 
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