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ZEITGEIST AUFGEMISCHT

DIE MACHER UND DIE SPIELER


Die Macher und die Spieler bestimmen unser Leben. Mitunter rücksichtslos, mitunter voller Verantwortungsbewusstsein nehmen sie Einfluss auf den Lauf der Welt. Ihre "Einmischungen" haben Auswirkungen ...

Man könnte sagen, dass diese Macher und Spieler ihre Verallgemeinerung, ihre Personifikation in Gottes- und Teufelsbildern gefunden haben. Da sind Supermänner in vielen Variationen dabei, die Welt zu retten vor Bösewichten auf der anderen Seite, die die Welt unter ihre Kontrolle bringen wollen und dabei das Risiko ihrer Zerstörung nicht scheuen.
Vielleicht könnte man sich auch an Goethes "Faust" erinnert fühlen, in dem er den MEPHISTOPHELES sagen lässt:
          "Ich bin die Kraft,
           die stets das Böse will,
           und stets das Gute schafft."

Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen "machen" und "Macht". Deshalb ist auch die Grenze bzw. der Übergang zwischen den "Machern" und den "Machthabern" oft schwer zu erkennen.

Wo überall sind sie am Wirken, welche Typen von Machern und Spielern gibt es?
Sie sind unüberschaubar in der Vielfalt der Typen und zahlreich wie Sand am Meer, sie sind in allen Bereichen, auf allen  Ebenen zu finden.
Und geben wir es zu - es hat natürlich seinen Reiz, etwas zu bestimmen, zu beherrschen, zu können, zu machen. Dann, nur dann, kann man auch die nächste Stufe des Machers erklimmen: den Spieler.

Die alltäglichen Macher, die die Gesellschaft am Leben erhalten (vom Müllkutscher bis zum Notarzt, von der hilfsbereiten Nachbarin bis zum ehrenamtlich tätigen Helfer bei der Betreuung von Flüchtlingen), sollen natürlich auch ihren Platz auf dieser Seite finden.
Andererseits geht es mir hier durchaus auch um die skandalöse Seite des Macher- und Spielertums: Wo richten Menschen in ihrem Handeln Schaden an - für sich, für andere, für die Umwelt?

Es ist nicht so einfach möglich,  die Macher und Spieler in moralische Kategorien wie "gut" und "schlecht / böse" zu fassen. Die Motive der Macher und Spieler sind genauso vielfältig wie die Bereiche, in denen sie tätig werden. Zwischen Egoismus und Rücksichtslosigkeit auf der einen Seite und Nächstenliebe und Altruismus auf der anderen Seite gibt es eine "Grauzone", in denen persönliche Eitelkeiten und Emotionen eine große Rolle spielen: die Suche nach Selbstbestätigung, Enttäuschung, Gier und Neid seien hier erwähnt. Andererseits sind  oft auch Nachgiebigkeit und Freundlichkeit Auslöser diverser Handlungen.
Auch Gewohnheit, Dummheit und Gedankenlosigkeit lassen viele zu "Machern" von Geschehnissen werden, die sie eigentlich gar nicht wollen.

Mitunter unterliegen die "Macher" auch bestimmten Handlungszwängen: sie wissen, dass das, was sie tun, "nicht gut" ist, aber es gibt zur Zeit leider keine Alternative. Als Beispiel seien die Medikamentereste im Grundwasser genannt, die durch die menschlichen Ausscheidungen entstehen - von Hormonpräparaten bis zu Antibiotika.

Ehe ich in der weiteren Arbeit an diesem Thema Details zu verschiedenen  Macher- und Spielertypen ausarbeite, will ich hier eine ganz, ganz kleine Übersicht von Machern und Spielern einleitend erwähnen:
Angst-Macher, Arbeit-Macher, Aufklärungs-Macher, Demokratie-Macher, Deutschland-Macher, Dreck-Macher, Dummheits-Macher, Flüchtlinge-Macher, Frieden-Macher, Fußball-Macher und Fußball-Spieler, Gesetze-Macher, Gleich-Macher, Global-Player, Helden-Macher, Ideologie-Macher, Kaputt-Macher, Karriere-Macher, Korruptions-Macher, Krieg-Macher, Kunst-Macher, Lebensmittel-Macher, Medien- und Nachrichten-Macher, Medizin- und Pharma-Macher, Meinungs-Macher, Nichts-Macher, Nullsummen-Spieler, Politik-Macher, Rechtsstaat-Macher, Scharf-Macher, Sprache-Macher, Statistik-Macher, Stimmungs-Macher, Wiedervereinigungs-Macher.


Seitenversion:
neu am 22.02.2019
URL: www.brunhild-krueger.de/emi/emi8-zeitgeist/emi82-macher/emi82_macher.html

Bearbeitungsnotizen:
- erste Netzstellung am ATDAT mit einem ersten Einführungstext zum Thema, einschl. einer kleinen Beispielsammlung