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FRAU + POLITIK

 POLITISCHE MEINUNGEN VON FRAUEN

Meist sind es ja männliche Politiker, die Politik machen und darüber reden, was sie machen. Die politische Meinung in der Öffentlichkeit durch Medien wird ebenfalls vorwiegend von Männern gemacht. Politische Kommentare von Frauen finde ich in meiner Tageszeitung kaum oder gar nicht. Leserbriefschreiberinnen befassen sich seltener als männliche Schreiber mit politischen Fragen, sie kümmern sich mehr um die Dinge, die im Alltag funktionieren müssen.

Deshalb ist es mir besonders wichtig, die Meinungen von bekannten Frauen zu politischen Fragen hier festzuhalten.

Natürlich sind Frauen nicht automatisch "die besseren Meinungsträger" (hier ist "Meinungsträger"  - ohne "-innen" - als geschlechtsübergreifender Sammelbegriff korrekt).
Auch bei ihnen gibt es "sone und solche" (wie man bei uns sagt) -  einerseits die Verantwortungsbewussten, die Besorgten, die ums "Gemeinwohl" Bedachten
- auf der anderen Seite die leider zunehmende Zahl von Karriereweibern und Populistinnen sowie die in verschiedenen Medien auftretende Meinungsmacherinnen mit verheerenden Auffassungen.

Die "weisen Frauen" gehörten auch hierher, doch diese sind öffentlich so gut wie unsichtbar. Weisheitsstreben gehört nicht zu den Grundwerten  unserer Kultur.

Es gibt Satirikerinnen und weibliche Comedians mit viel Mut, auch heftige Kritik am Zeitgeist und an der gegenwärtigen Politik zu üben. Dabei denke ich z. B. an Lisa Fitz,
Christine Prayon und Karoline Kebekus.

- Die erste Frau, die ich hier zu Wort kommen lassen möchte, ist
Melinda Gates (die Ehefrau von Bill Gates, dem Microsoft-Gates)  (15.01.2017)

- Ein ganz anderes Niveau von politischem Verstand hat Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert gezeigt. (15.07.2017)

- Dieser eklige Satz von Andrea Nahles (SPD) unmittelbar nach der Bundestagswahl am 24. September 2017 wird wohl in die Geschichte eingehen. Als Abschreckung für andere Politikerinnen, sich öffentlich nie so gehen zu lassen wie diese Frau es tat, muss er hier seinen Platz finden.


 

Melinda Gates

„Wir können nicht einfach wegsehen, wenn Kinder sterben, weil ihnen die fundamentalsten Dinge zum Leben fehlen, während wir uns fragen, welchen Flatscreen-Fernseher wir uns anschaffen.Wenn es uns nicht gelingt, Frieden und Wohlstand in die ärmsten Länder der Welt zu bringen, werden immer mehr Menschen hierherkommen.“






(gefunden in der MZ [Quelle MZ] vom 07.01.2017, S. 41)
 
 

Claudia Dalbert

In Bad Bibra (im Saalelandkreis) soll die einzige Molkerei der Umgebung geschlossen werden. Die Landwirtschaftsministerin von Sachsen-Anhalt, Frau Claudia Dalbert, hat den betroffenen Milchbauern empfohlen, auf Biomilch umzusteigen. Das Lustige ist, dass es im erreichbaren Umkreis auch keine Biomilch-Molkerei gibt.
Das erinnert mich an den Volksmund "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen."
Nachlesen kann man den Sachverhalt in der MZ vom 30.06.2017, S. 19:
»Sachsen-Anhalts Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) bedauert die Schließung und rät den Landwirten zum Umstieg auf Biomilch-Produktion. „Die Milcherzeuger haben das Vertrauen in Deutschlands größte Genossenschaftsmolkerei verloren. Ich bin überzeugt: höherwertige Produkte, Direktvermarktung und Bioprodukte sind gute Alternativen für Landwirte“, so Dalbert.«
und in der MZ vom 01.07.2017, S. 17 nimmt der zuständige Gewerkschaftsvertreter Stellung (DMK ist das Kürzel des Betreibers der Bad Bibraer Molkerei):
»NGG-Ost- Chef Jörg Most hat die DMK-Führung zu einem Runden Tisch eingeladen. Kritik übt Most an Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne). Er sei „entsetzt“, dass der Ministerin lediglich einfalle, die Landwirte zum Umstieg auf Biomilch zu ermuntern. Es gebe in Sachsen-Anhalt aber gar keine Bio-Milch-Molkerei.«
 
 

Andreas Nahles

Dieser eklige Satz von Andrea Nahles (SPD) unmittelbar nach der Bundestagswahl am 24. September 2017 wird wohl in die Geschichte eingehen. Als Abschreckung für andere Politikerinnen, sich nie so gehen zu lassen, wird er auch hier seinen Platz finden.
Ein Witz sollte der Satz gewesen sein, wie sie nur Stunden später, nachdem er ihr entschlüpft war, meinte. Sie "bedauert", dass sie ihn überhaupt gesagt hat.
(siehe z. B. www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/spd-andrea-nahles-fresse-aeusserung »externer Link«)
Sie ist Literaturwissenschaftlerin, sollte also eine besondere Fähigkeit des Umgangs mit der deutschen Sprache besitzen.
Männer verzeiht mir, aber das Wort "Fresse" gehört ins Vokabular der eher brüllenden und saufenden Mitglieder Eures Geschlechts.
Von Frauen wird es fast nie verwendet. Um so schlimmer, wenn eine Politikerin es überhaupt in den Mund resp. in "die Fresse" nimmt. 
Dann aber dieses Wort zu verwenden, um als Fraktionsvorsitzende der SPD ihre Position der künftigen Regierung gegenüber deutlich zu machen, ist - selbst im Scherz gesprochen - niveaulos.
Das relativiert sogar eine Äußerung eines anderen MdB, der die Regierung "jagen" will (AfD, Gauland).
Natürlich weiß ich, dass man in bestimmten, ganz besonderen Situationen Dinge sagen kann, die einem hinterher leid tun. Da sollte man nicht so pingelig sein.
Doch bei dieser Frau mit ihrer verlogenen Politik als Ministerin für Arbeit und Soziales werde ich diesen Satz nie vergessen:
                  "Ab morgen kriegen sie in die Fresse."

Vor ein paar Tagen hat es hier in Wittenberg eine Prügelei mit Todesfolgen zwischen zwei Männern gegeben, die haben sich auch eins "in die Fresse" gegeben. "Notwehr mit Todesfolge" war es wohl bei dem Syrer, der von einem Deutschen mehrmals ins Gesicht geschlagen wurde und dann zurückgeschlagen hat. Der andere fiel so unglücklich hin, dass er durch den Sturz dann tödlich verletzt wurde.
Herr Martin Luther meinte, man solle mit den Worten streiten, "die Fäuste aber haltet stille".
Auch die Androhung von Dresche, von Prügeln, von Schlägen ist Gewalt, die öffentlich geächtet werden sollte.
(Notiz vom 08.10.2017)
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Seitenversion: erg. 08.10.2017
URL: www.brunhild-krueger.de/emi/emi5-frauundpolitik/emi5_frauenmeinungen.html

 
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