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FRAUEN + POLITIK

FEMINISTINNEN + FEMINISTEN

Der Feminismus war eine Zeitlang in Verruf geraten. Dessen "klassische Form" (à la Alice Schwarzer) kann Frauen heute kaum noch faszinieren.

Doch es gibt zahlreiche interessante Formen eines modernen "Feminismus", wie Frauen aktiv werden: die Idee der "Großmütterrevolution" zum Beispiel.

Die Frage, ob es auch Männer gibt, die sich für Frauenrechte und für gleichberechtigte Beziehungen zwischen Männern und Frauen einsetzen, kann ebenfalls - zumindest mit einem ersten Beispiel - beantwortet werden:
"August Bebel und sein Buch »Die Frau und der Sozialismus«"



Eine Großmütterrevolution wird vorbereitet - "weisen alte Frauen" heute

Viele Herrscher ließen sich von klugen Frauen beraten. In Märchen begegnet man oft sogenannten "weisen Frauen" (auch Hexe, Frau Holle, Babajaga, Fee oder ähnlich genannt).
In der Öffentlichkeit sind sie heute weitestgehend verschwunden. Eine interessante Frauen-Website (www.bzw-weiterdenken.de) machte mich in einem Newsletter vom Juli 2013 auf einen "Rat der 13 weisen Frauen"  bzw. auf den "Rat der Großmütter" aufmerksam (Artikel auf www.bzw-weiterdenken.de/2013/07/13-machtworte-von-weisen-frauen/ »externer Link«).

Nachdem bereits vor längerer Zeit alte Frauen aus Amerika, Asien und Afrika begannen, sich zu organisieren, haben sich nun auch europäische Frauen, Großmütter, zusammen getan.  Auf der Startseite der zugehörigen Website www.ratdergrossmuetter.org »externer Link«  liest man etwas von einer "Großmütterrevolution" - ein ziemlich seltsames Wort.  Die von dieser Gruppe herausgegebenen "13 Machtworte" rechne ich zu den "BESTEN GEDANKEN*", eine pdf dieses Textes kann man auf der eben genannten Website bzw. auch hier abrufen: 13 Machtworte.

Das sei nur eine Anregung, selbst einmal auf den genannten Seiten zu stöbern.
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* Im Hauptthema "DIE BESTEN GEDANKEN" verweise ich auf der Seite "LINKS" ebenfalls auf die Website des Rates der Großmütter.



Ein Mann - August Bebel -kämpfte für die Gleichberechtigung von Mann und Frau


Das Buch von August Bebel (1840 - 1913, Sozialdemokrat)
"Die Frau und der Sozialismus"

war bei seinem Erscheinen im Jahr 1879 ein "Skandalbuch" ohnegleichen. In ihm wird explizit die Lage der Frau in der Geschichte und der damaligen Gegenwart geschildert.
Mir ist kein weiterer Mann seit August Bebels Zeit bekannt, der sich derartig vehement für die Gleichberechtigung von Mann und Frau eingesetzt hat.
Bebel hatte übrigens erkannt, dass es in der kapitalistischen Gesellschaft nicht gelingen kann, die Frauendiskriminierung zu überwinden. Erst die sozialistische Gesellschaft kann diese endgültig überwinden, war seine Meinung.
Noch habe ich nur in dem Buch geblättert, irgendwann - ich bin vorsichtig geworden nach all den Katastrophen der letzten Zeit, die die Fortsetzung der Arbeit an dieser Website immer wieder unterbrachen - will ich es lesen.  Dann werde ich natürlich ausführlicher darüber berichten.

Bebels Meinung deckt sich mit meiner Erfahrung aus der Wendezeit, als ich (mit der DDR-Prägung auf ein Ideal und  auch schon weitgehend gelebte gleichberechtigte Beziehungen zwischen Männern und Frauen) einen verheerenden "Rücksturz ins Mittelalter" in Sachen Frauenpolitik und Gleichberechtigung von Männern und Frauen erleben musste.


Seitenversion: neu am 22.02.2019
URL: www.brunhild-krueger.de/emi/emi5-frauundpolitik/emi55_feministinnen.html

Bearbeitungsnotizen:
neu 22.02.2019 (Auflösen der Startseite des Themas in Unterthemen)