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DIE BESTEN GEDANKEN AUS GESELLSCHAFT UND ÖFFENTLICHEM LEBEN

POLITIKER-WORTE, VERNÜNFTIGE


Was auf der Seite "gute Taten planen" als PS notiert war, bekommt hier noch einmal einen Ehrenplatz:

 Nicht die Taten bewegen die Menschen,
sondern die Worte über die Taten.

Heiner Geißler, deutscher Politiker (MZ[Quelle MZ] vom 13. 03. 2012, S. 1)

Gute Gedanken von Politikern - das können nur solche Gedanken sein, die einer realistische und langfristig-strategischen, den Problemen des Landes und der Welt gerecht werdende Politik zugrunde liegen. Solche "guten Gedanken" sind extrem selten, so dass ich hier gern kluge und vernünftige Politiker-Gedanken und Politiker-Worte aufnehme.

- Egon Bahr, der SPD-Politiker, ist am 19. August 2015 im Alter von 93 Jahren verstorben. In den Nachrufen der Medien wird er gewürdigt und zitiert. (August 2015)
Einige mir imponierende Fundstellen habe ich hier aufgenommen.

- Bundespräsident Joachim Gauck hat anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit etwas Bemerkenswertes über die Veränderung der Welt zum Besseren gesagt. (Oktober 2015)

- Eine Politiker-Ehegattin darf ausnahmsweise auch hier zu Wort kommen: Natalia Klitschkos kleiner Beitrag zur Politik. (Februar 2016)

- Die vier Freiheiten - Four Freedoms, von Franklin Delano Roosevelt
  am 06. Januar 1941 formuliert (notiert am 30.06.2016)

Worte von Egon Bahr - in dankbarer Erinnerung

Zuerst und vor allem wird ihm von vielen Seiten bescheinigt, dass er ein "Visionär" war.
Den Zitaten entnehme ich, dass er auch wortgewandt und voller Humor gewesen sein muss, er brachte die Dinge mit einfachen Worten "auf den Punkt":
Sein
"Wandel durch Annäherung"
hat die Beziehungen der beiden deutschen Staaten wesentlich geprägt. Seine Position zum 1972 von ihm mit ausgehandelten Grundlagenvertrag zwischen der DDR und der BRD formulierte er äußerst realistischen und trotzdem ungewöhnlich:
„Bisher hatten wir keine Beziehungen. Jetzt werden wir schlechte Beziehungen haben. Und das ist der Fortschritt.“
Auch sein Kommentar zu den Ereignissen von 1989 / 1990 besticht durch verblüffende Verknüpfungen:
„Jetzt haben wir endlich die Probleme, die wir uns 40 Jahre lang gewünscht haben."
 (MZ vom 21.08.2015, S. 2)


Bundespräsident Joachim Gauck über die Veränderung der Welt

Anlässlich des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands, des Tages der deutschen Einheit sagte Bundespräsident Gauck in seiner Rede, dass man "etwas Besonderes bewegen" könne:
"Man kann etwas tun für andere, kann sich einmischen, sich die Freiheit nehmen, die Welt zum Besseren zu verändern." 
(MZ vom 02.10.2015, S. 6)


Natalia Klitschkos Beitrag zur Politik

»Die Sängerin Natalia Klitschko (41) hat trotz des Postens ihres Mannes Vitali nicht viel für Politik übrig. „Ich will keine politischen Lieder singen.“ Ihr Ehemann ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. „Wobei ich vielleicht auch eine politische Aussage treffe, indem ich auf Ukrainisch und Russisch singe“, räumte sie ein.
„Ich kann die beiden Nationen nicht trennen. Das ist mein kleiner Beitrag
zur Politik. “
«
(MZ vom 06.02.2016, S. 4)

Mein Kommentar:
Da haben wir den Salat: wie ihr wird es auch vielen anderen Russen und Ukrainern, Ukraino-Russen und Russisch-Ukrainern gehen. In ihrer Position sehe ich die Chance für den Frieden und die Verständigung der beiden Völker und Staaten.


Die vier Freiheiten - Four Freedoms, von Franklin D. Roosevelt (06. Januar 1941)

Der damalige US-Präsident Roosevelt hat die "Four Freedoms" auf seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress formuliert, Gemeint sind diese vier Freiheiten:
Redefreiheit - Religionsfreiheit - Freiheit von Not - Freiheit von Furcht
Das folgende Zitat habe ich der Wikipedia entnommen - de.wikipedia.org/wiki/Four_Freedoms externer link, Stand 06.06.2016:

»In künftigen Tagen, um deren Sicherheit wir uns bemühen, sehen wir freudig einer Welt entgegen, die gegründet ist auf vier wesentliche Freiheiten des Menschen.

Die erste dieser Freiheiten ist die der Rede und des Ausdrucks – überall auf der Welt.

Die zweite dieser Freiheiten ist die jeder Person, Gott auf ihre Weise zu verehren – überall auf der Welt.

Die dritte dieser Freiheiten ist die Freiheit von Not. Das bedeutet, weltweit gesehen, wirtschaftliche Verständigung, die jeder Nation gesunde Friedensverhältnisse für ihre Einwohner gewährt – überall auf der Welt.

Die vierte Freiheit aber ist die von Furcht. Das bedeutet, weltweit gesehen, eine globale Abrüstung, so gründlich und so lange durchgeführt, bis kein Staat mehr in der Lage ist, seinen Nachbarn mit Waffengewalt anzugreifen – überall auf der Welt.«

PS: Natürlich kann ich mir eine kleine Bemerkung zur zweiten Freiheit - der Religionsfreiheit - nicht verkneifen. Heutzutage gehört dazu auch die Freiheit, KEINEN GOTT VEREHREN ZU MÜSSEN.


Seitenversion:
erg. am 30.06.2016
URL:  www.brunhild-krueger.de/dbg/dbg2-gesellschaft/dbg2_politikerworte.html

 
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